
Der Waldbrand im Lesachtal gilt laut Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner als der größte in der Geschichte des Bundeslandes. Seit Donnerstagnacht breitet sich das Feuer oberhalb der Ortschaften Promeggen und Xaveriberg rasch aus, begünstigt durch starken Wind und extreme Trockenheit. Die betroffene Fläche wuchs von rund 80 Hektar am Freitag auf etwa 110 Hektar am Samstag an. Besonders kritisch ist die Ausbreitung in Richtung Maria Luggau, wo Wohnhäuser geschützt werden müssen, während sich die Ostflanke stabil zeigt.
Auch auf der Samalm hat sich der Brand weiter verstärkt, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwert. Insgesamt sind Hunderte Einsatzkräfte vor Ort, darunter über 30 Feuerwehren sowie spezialisierte Flughelfer. Unterstützung kommt aus der Luft: Mehrere Hubschrauber von Innenministerium und Bundesheer transportieren große Wassermengen ins schwer zugängliche Gebiet. Allein am Freitag wurden rund 460.000 Liter Wasser abgeworfen.
Der Einsatz ist in mehrere Abschnitte gegliedert, Rettungskräfte stehen bereit. Zusätzlich wurden Katastrophenschutzeinheiten in ganz Kärnten in Alarmbereitschaft versetzt. Für die Nachlöscharbeiten werden Schutzmasken organisiert. Trotz stabiler Lage am Samstagabend bleibt die Situation angespannt und fragil. Eine Pressekonferenz der Einsatzleitung ist für Sonntag geplant.

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ORF ON Kärnten, ORF-TVthek
Seit Samstag stehen laut Land Kärnten auch die KAT-Züge in ganz Kärnten in Bereitschaft. Für Sonntag ist der Einsatz des KAT-Zuges 2 aus dem Bezirk Spittal in Vorbereitung. „Außerdem haben wir 10.000 FFP2-Masken sowie 350 FFP3-Masken organisiert, die dringend für die Nachlöscharbeiten gebraucht werden“, sagt Katastrophenschutzreferent, Landeshauptmann Daniel Fellner
LH Fellner, BH Pansi und Bgm. Knotz bedanken sich ganz besonders bei allen Feuerwehrmännern und -frauen, bei der örtlichen Bevölkerung und den heimischen Betrieben für die enorme Unterstützung und den Zusammenhalt.
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