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Sport 2000 Putz


2026-01-06

Der Mensch als Teil des Dorfs und Teil der Landschaft zugleich.

Ein paar Urlaubstage in Mauthen können sich anfühlen wie eine kleine Studienreise zur Harmonie des Lebens. Es geht um das richtige Maß: zwischen Aktivität und Ruhe, Natur und Kultur, Bewegung und Innehalten.

Die Berge geben den Rahmen vor, die Landschaft öffnet den Blick – und der Mensch findet seinen Platz genau dazwischen. Was viele Gäste rasch spüren: Wer hier lebt, muss gut sein in dem, was er tut. Vieles im Alltag lässt sich nicht auslagern oder wegdelegieren, sondern muss selbst gelöst werden – mit Hausverstand, handwerklichem Können und gegenseitiger Unterstützung. Leben und Arbeiten am Land ist würziger, direkter und ehrlicher. Es fordert, aber es gibt auch viel zurück. In Mauthen hilft man einander. Man kennt sich, man steht füreinander ein – und man streitet auch. Themen werden offen diskutiert, Meinungen treffen aufeinander, und es gibt kein Ausweichen in bequeme Filterblasen oder anonyme Bubbles.

Das Leben spielt sich nicht nebeneinander, sondern miteinander ab. Gerade darin liegt eine besondere Qualität dieser Tage: Der Mensch ist Teil der Gemeinschaft und Teil der Landschaft zugleich. Er steht nicht über den Dingen, sondern mitten im Geschehen. Ein Aufenthalt in Mauthen wird so zu einer stillen Übung in Ausgewogenheit – bodenständig, menschlich und wohltuend. Ganz im richtigen Maß.

Wer darüber nachdenkt, hierher zu ziehen, um hier zu arbeiten und zu leben, sollte diese Entscheidung bewusst treffen. Nicht alles, was ein gutes Leben ausmacht, lässt sich mit Geld kaufen. Nähe, Vertrauen, Zugehörigkeit und Akzeptanz entstehen nicht automatisch – sie wachsen mit der Zeit.

Wer bereit ist, sich einzubringen, zuzuhören und Schritt für Schritt Teil des Dorflebens zu werden, dem eröffnen sich jedoch besondere Möglichkeiten. Ein Leben im Rhythmus von vier Jahreszeiten, geprägt von echten Begegnungen, wahren Geschichten und einem respektvollen Miteinander.

Hier gibt es Raum für persönliche Entfaltung, für Verantwortung und für das Mitgestalten eines gemeinsamen Alltags. Kein perfekter Ort – aber ein ehrlicher. Und für jene, die sich darauf einlassen, ein überraschend abwechslungsreicher.



HOMO LONCIUM

Bezeichnung für einen Menschentypus, der im ländlich-alpinen Raum verwurzelt ist und durch Selbstständigkeit, Gemeinschaftssinn und Erdung geprägt wird.

Merkmale des Homo LONCIUM:
  • lebt in enger Beziehung zu Landschaft, Jahreszeiten und Arbeit
  • löst Probleme selbst, bevor er sie delegiert
  • hilft anderen – und nimmt Hilfe an
  • scheut den Konflikt nicht, sondern trägt ihn aus
  • denkt nicht in Blasen, sondern im direkten Gegenüber
  • kennt Maß, Rhythmus und Grenzen und
  • ... tja, und trinkt auch gerne LONCIUM CraftBeer aus der hiesigen Brauerei


Herkunft des Begriffs:

LONCIUM verweist auf den historischen Raum des Oberen Gailtals in Kärnten, steht aber allgemein für das Leben abseits urbaner Bequemlichkeit.


Bedeutung:

Der HOMO LONCIUM ist kein nostalgisches Ideal, sondern ein zeitgemäßer Gegenentwurf zur Entfremdung: ein Mensch, der durch das Leben am Land geformt wird – würzig, direkt, gemeinschaftsfähig.




Ingo Ortner
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2026-01-03
Im Rahmen der Spendenaktion zum Erhalt des Skilifts habe ich mit LANNER MEDIA vereinbart, dass deren Beitrag die Anbringung einer Werbefolie während der Wintermonate für das Skigebiet und die Aquarena ist – jeden Winter und kostenlos wohlgemerkt.

Nach mehreren Jahren im Einsatz, wurde die von mir gestaltete und finanzierte Plane leider im Jahr 2022 ersatzlos vernichtet. Nein!, sie war weder kaputt noch unansehnlich. In diesem Fall hätte ich sofort eine neue Plane nachdrucken lassen. Was jetzt am Standort vorm Rathaus auf der Tafel zu sehen ist, könnt ihr morgen gerne selbst nachsehen.

Wenn über den gesamten Winter hinweg auch nur ein einziger zusätzlicher Besucher für die Aquarena oder den Skilift gewonnen werden konnte, war dies meiner bescheidenen Meinung nach ein großer Erfolg.

„Weniger, dafür besser“ – so muss die Devise lauten!



Fortes furtuna adiuvat
Woher und warum ... Daten und Fakten ...

Von Stadtkümmerern und Ortskummer
Seit 2015 - Ortsmarketing Kötschach-Mauthen

Kötschach-Mauthen 2030
Ortskernbelebung/Ortsmarketing zum Nachlesen




Nichts mit dem Ortsmarketing, dafür aber mit der Spendenaktion 2017 rund um den Erhalt des Vorheggs hat folgende Arbeit zu tun, die leider in irgendeiner Schublade verschwunden ist.

Studie "Erlebnisberg Vorhegg" siegel+kaiser | zum Nachlesen




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2025-12-31

Buche Deinen eTopolino für besondere Anlässe

Der überraschende Blickfang für
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  • für Geburtstagsfeiern
  • für deinen Ausflug auf den Plöckenpass
  • für deinen Ausflug auf die Alm
  • für besondere Anlässe
  • Raum: Oberes Gailtal, Lesachtal

Der Fiat Topolino vereint kompaktes Design mit moderner Elektromobilität und urbanem Lifestyle. Mit einer Reichweite von bis zu 75 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h bist du flexibel und entspannt im Bergsteigerdorf Mauthen und Umgebung unterwegs. Du bewegst dich also nicht nur stylisch, sondern auch umweltbewusst. In weniger als vier Stunden ist der Topolino ganz unkompliziert an einer normalen Haushaltssteckdose wieder vollständig aufgeladen. Verchromte Details wie die eleganten Scheinwerfereinfassungen sowie Leisten an Front und Heck machen ihn zu einem echten Blickfang. Mit einem charmanten Hauch von Vintage transportierst du deine Habseligkeiten und genießt jede Fahrt im Fiat Topolino.


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Anbieter: Salcher GmbH
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9640 Kötschach
Österreich
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2025-12-28

Im heurigen Oktober feierte Adolf Ertl aus Würmlach seinen 100. Geburtstag. Lebensfreude gepaart mit Interesse an Neuem und Alten zeichnen ihn ebenso aus, wie die Gabe aus seinem Leben bewegend zu erzählen.

Seine Lehre zum Wagner absolvierte Ertl als Jugendlicher in Kötschach, musste diese jedoch kriegsbedingt unterbrechen und konnte sie erst später abschließen. Die Jugendjahre waren von schweren Erfahrungen geprägt: Arbeitsdienst, Soldatenzeit sowie der Kriegseinsatz in Italien, unter anderem in Monte Cassino, hinterließen tiefe Spuren. Hunger, Angst und Grauen begleiteten ihn ebenso wie die anschließende zweieinhalbjährige Kriegsgefangenschaft der Engländer in Ägypten bis 1946.


Diese Zeit wirkt bis heute nach. In der Gefangenschaft zeigte sich auch sein zeichnerisches Talent: Er fertigte Skizzen nach eigenen Eindrücken sowie nach Zeitungen und Ansichtskarten an, die er bis heute sorgsam aufbewahrt. „Ich habe viel Glück gehabt“, sagt Ertl und verweist auf ein Medaillon mit religiösen Motiven, das ihn stets begleitet hat. 1958 heiratete er Maria, geborene Ainetter, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat.

Nach kurzer beruflicher Tätigkeit in Lienz richtete Ertl am elterlichen Hof in Würmlach eine Wagnerei ein. Er stellte landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte her und führte Reparaturen durch. Mit dem Rückgang dieses Handwerks durch die Mechanisierung spezialisierte er sich auf die Skierzeugung.


Nach einem WIFI-Kurs in Klagenfurt entstanden die bekannten „Ertl-Ski“, eine Gailtaler Qualitätsmarke, die auch von der Kärntner Zollwache genutzt wurde. Stolz zeigt Ertl noch heute die selbst entwickelte Skierpresse. Nebenbei wurden auch Rodel gefertigt. Ab 1963 betrieben Adolf und Maria eine Tankstelle in Mauthen mit angeschlossenem Skigeschäft. 

Mehr Fotos unter #kultur




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2025-12-26

Seit 40 Jahren bietet der Club Carinthia Kärnten in Wien eine Bühne. Zum Jubiläum erscheint ein Sammelband mit mehr als 40 Beiträgen, die ein vielstimmiges Bild des Landes zeichnen – kritisch, nachdenklich, leidenschaftlich. Persönliche Erinnerungen und politische Reflexionen, Literatur, Geschichte, Wirtschaft, Kultur und Sport verbinden sich zu einem Kaleidoskop der Kärntner Identität. Manche Stimmen blicken nostalgisch zurück, andere fragen nach Chancen für die Zukunft. Entstanden ist ein facettenreiches Porträt eines Landes, das immer wieder neu verhandelt und leidenschaftlich diskutiert wird.

www.bergsteigerdorf-mauthen.at/buchtipps
www.bergsteigerdorf-mauthen.at/kulturcafe

Mit Beiträgen u. a. von Peter Allmaier, Wolfgang Bachmayer, Michael Bünker, Antonio Fian, Katja Gasser, Egyd Gstättner, Sabine Herlitschka, Dieter Kalt, Martin Kušej, Konrad Paul Liessmann, Arnold Mettnitzer, Lydia Mischkulnig, Rainer Münz, Hubert Patterer, Peter Plaikner, Kathrin Stainer-Hämmerle, Oliver Vitouch, Lojze Wieser u. v. m.

Leopold Stollwitzer
*1957 in Mauthen, Kärnten. Mag.Phil Uni-Wien, Studienaufenthalte in Cambridge, GB, Perugia, Italien. Masterstudium in International Studies (Univ. of Florida). Knapp 40 Jahre Political Analyst an der US-Botschaft Wien. Seit 1999 Uni- und FH-Lektor. Verschiedene ehrenamtliche Vorstandsposten (Intl. Lavant Gesellschaft, Fresacher Toleranzgespräche, Orchester Wiener Akademie). Gründer u. Leiter der privaten NGO „Hope for Ugandan Lives“. Präsident des Club Carinthia seit 2022. Herausgeber des Sammelbandes: Kärnten – eine kritische Liebeserklärung, 2025.




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2025-12-19

Im oberen Gailtal, besonders im Bergsteigerdorf Mauthen, bin ich jemand, an dem man kaum vorbeikommt. In der regionalen Wahrnehmung gelte ich als einer, der Prozesse anstößt, Fragen stellt und sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt. Mein Wirken definiert sich weniger über einzelne Projekte als über eine Haltung: aufmerksam gegenüber dem Ort, kritisch gegenüber Routinen und offen für Impulse von außen. Damit bewege ich mich bewusst in einem Spannungsfeld, das im ländlichen Raum sowohl Anerkennung als auch Widerspruch hervorruft.



Die Angst der Zauderer

Widerspruch erfahre ich vor allem von Menschen, die Angst vor Veränderung haben. Sie beharren auf der Vergangenheit, auf vertrauten Abläufen und bekannten Routinen. Diese Haltung ist verständlich, denn Stabilität gibt Sicherheit. Gleichzeitig zeigt sie, wie schwierig es ist, neue Perspektiven zuzulassen, ohne das Gefühl zu haben, Bewährtes zu verlieren. Für mich gehört dieser Konflikt untrennbar zur Arbeit im regionalen Kontext: Veränderung entsteht selten ohne Reibung.


In vielen Alpentälern kenne ich vergleichbare Akteure, die jenseits großer Städte kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben. Ob im Engadin, im Pustertal oder in anderen Randlagen des Alpenraums – häufig sind es Einzelpersonen, die mit Beharrlichkeit und persönlichem Einsatz neue Denk- und Handlungsräume öffnen. Uns verbindet eine starke lokale Verankerung, kombiniert mit dem Blick über den eigenen Talrand hinaus. So verstehe ich meine Arbeit: regionale Themen nicht isoliert zu behandeln, sondern sie in größere Zusammenhänge einzubetten. Ehrenamtlich, unabhängig und frei von Zwängen aller Art.


Es braucht Zeit und Durchhaltevermögen, aber im Lauf der Jahre verändert sich die Rolle solcher Akteure. Aus anfänglicher Irritation wird Orientierung, aus punktuellen Interventionen eine kontinuierliche Präsenz. Der Einfluss zeigt sich nicht nur in sichtbaren Ergebnissen, sondern in verschobenen Perspektiven: in Gesprächen, die entstehen, in Netzwerken, die wachsen, und in einem gestärkten Bewusstsein für die Möglichkeiten des eigenen Lebensraums. Im Gailtal verstehe ich mich als Teil dieser Entwicklung – jemand, dessen Wirkung sich leise entfaltet und dennoch dauerhaft in der Region verankert bleibt.




Sichtbare Ergebnisse

  • Den Skilift am Vorhegg würde es schon lange nicht mehr geben, weil die damalige (2017) Gemeindeleitung ein böses politisches Spiel getrieben hat.

  • Die Alpenvereinssektion hätte weniger als 2.000 und nicht mehr als 4.000 Mitglieder. Vor allem die Lock-down-Zeit hat einen massiven Rückgang der Mitgliederzahlen verursacht. Hier gekonnt gegenzusteuern ging einzig und alleine mit digitalen Services (in Verbindung mit dem "Sportbonus" der damaligen Bundesregierung).

  • Die Marke "Bergsteigerdorf Mauthen" wäre in ihrer Gesamtheit und dem, was sie bedeutet unbelebt und nicht wahrgenommen. Für Mauthen, seine Bewohnung und den Ort in Summe eher peinlich als eine Auszeichnung.

  • ... und ja, wer "Senza Confini" sagt, muss auch Plöckenpass sagen. Gegen jeden und gegen alles zu sein, ist zu wenig.

Und täglich fallen mir neue Dinge auf und ein, die es wert sind erzählt zu werden, weil sie gut für das Dorf sind und die Menschen, die sie machen eine respektvolle Bühne verdienen.

In diesem Sinn sind die Plattformen ein großes, gemeinsames digitales Dorfprojekt für eine gute zukünftige Entwicklung des Raums in dem wir leben. Alle anderen Methoden sind nicht mehr zeitgemäß und gehören abgelöst, weil sie auf Dauer schaden.

In anderen Worten:
Digitale Services geben kleinen Bergdörfern eine starke Stimme nach innen und außen. Für Einheimische erleichtern sie Information, Vernetzung und Teilhabe am Dorfleben über alle Generationen. Exil-Bewohner bleiben emotional mit ihrer Heimat verbunden, verfolgen Veranstaltungen und planen gezielt ihre Besuche. Nicht zu unterschätzen: sie erzählen mit Stolz von "daham" und machen damit die wohl besten Werbung für das Dorf, die es gibt: "gute Mundpropaganda". Gäste entdecken Angebote abseits urbaner Zentren, informieren sich vorab und nehmen aktiv an Kultur, Natur und regionalen Aktivitäten teil. So stärken digitale Plattformen die Bindung an die Region, erhöhen die Sichtbarkeit von Veranstaltungen und tragen wesentlich zur Attraktivierung entlegener Bergregionen bei.




Fundraising

Wer von Euch als Firma/Betrieb oder als Privatperson Interesse an guten Geschichten aus Mauthen und dem umgebenden Alpen-Adria Raum hat, ist herzlich eingeladen die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für das Dorf zu honorieren. Ich freu mich über jede Unterstützung und sage DANKE! Hier geht's zur Fundraising-Seite ...


Linktipp: Der Homo LONCIUM




Ingo Ortner
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2025-10-13
Bergsteigerdörfer-Tagung zum zeitgemäßen Bergsteigen, 10. bis 12. Oktober 2025

Im Bergsteigerdorf Gschnitztal trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus den Bergsteigerdörfern und den Alpenvereinen zu Diskussion, Austausch und Vernetzung. Vorträge und Exkursionen beleuchteten die verschiedenen Aspekte des Alpinismus in unserer Zeit.

Rund einhundert Vertreterinnen und Vertreter aus Bergsteigerdörfern in Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und in der Schweiz waren eingeladen, um über das Thema „Zeitgemäßes Bergsteigen“ zu reflektieren. „Der Alpenverein bringt sich bei aktuellen Ent­wicklungen, wie etwa zur Sicherheit am Berg, dem Umgang mit Infrastruktur im alpinen Gelände und auch der Verzahnung von Bergsport und Naturschutz stark ein“, sagt Markus Welzl, Vizepräsident des Österreichischen Alpenvereins und Schirmherr der Bergsteigerdörfer im ÖAV.

„Mit seiner beeindruckenden Bergwelt, den zahlreichen alpinen Schutzhütten und seiner Ursprüng­lich­keit bietet das Gschitztal den perfekten Rahmen für dieses Thema““, sind sich die Bürgermeister von Gschnitz, Andreas Pranger, und Trins, Mario Nocker, einig.

Abwechslungsreiches Tagungsprogramm
Der Alpinexperte Gerhard Mössmer vom Österreichischen Alpenverein führte in das Tagungsthema ein: Es trafen Wertehaltungen wie die Reduktion auf das Wesentliche auf Bergbesucherinnen und Bergbesucher mit unterschiedlichen Anforderungen an Komfort. Hoch spezialisierte Ausrüstung garantierte das sichere Bergerlebnis, und zudem war der Bergsport ein Mittel zur Selbstverwirklichung und Selbstdarstellung.

Der Naturschutz und das Hüttenwesen waren weitere wichtige Aspekte des Themas, ebenso der Umgang mit Besucherspitzen – dazu gaben Kathrin Herzer, Schutzgebietsbetreuerin im Wipptal, Peter Mani, Hüttenexperte des Schweizer Alpen-Clubs, und Stefan Ortner, Geschäftsführer von Lo.La Alpine Safety Management, Inputs.

Die Auswirkungen des Klimawandels im Gebirge wurden ebenfalls prominent platziert: Klimaforscher Georg Kaser konnte für einen Vortrag zur Einordnung in ein großes Gefüge gewonnen werden, und Bergführer Thomas Senfter stellte die ausgearbeitete Klimawandelanpassungsstrategie der Region Wipptal vor.

Bei Exkursionen erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes zum Tal, und bei Workshops zum Tagesthema konnten sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten erweitern. Die Tagung war ein wichtiger Baustein der Initiative Bergsteigerdörfer und ein Ort für fachlichen Austausch und gesellige Vernetzung.

Die Initiative Bergsteigerdörfer
Im Alpenraum sind derzeit 43 Orte und Regionen als Bergsteigerdörfer ausgezeichnet. Im Vorder­grund steht der Alpinismus in all seinen Formen und das bewusste, ganzheitliche Naturerlebnis mit den Komponenten körperliche Anstrengung, Alpinkompetenz und Risikomanagement am Berg, Ge­nuss der alpinen Natur- und Kulturlandschaft und Pflege des alpenkulinarischen Erbes. Als geistiger Überbau dient die Alpenkonvention, die mit ihren Protokollen den Weg zu einer ganzheitlichen nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums vorzeichnet. Bergsteigerdörfer setzen diesen auf lokaler Ebene um. Träger der Initiative sind die Alpenvereine von Österreich, Deutschland, Südtirol, Italien, Slowenien und der Schweiz.

Das Bergsteigerdorf Gschnitztal:
Die Gemeinden Trins und Gschnitz bilden gemeinsam das Bergsteigerdorf Gschnitztal. Die Aus­zeich­nung zum Bergsteigerdorf wurde diesem Seitental des Wipptals 2019 vom Österreichischen Alpen­verein verliehen. Markante Berge wie Gschnitzer Tribulaun, Feuersteine, Habicht oder Kirchdach prä­gen das Tal. Die zahlreichen Schutzhütten zeugen von einer langen Bergsteigertradition und lassen sich gut zu Hüttenwanderungen verbinden. Zwei weitläufige Landschaftsschutzgebiete (Serles-Habicht-Zuckerhütl und Nösslachjoch-Obernberger See-Tribulaune) rahmen das Tal ein, der Oberlas­wies­wald, der Trinser Moränenwall sowie der Blumenberg Blaser sind weitere Naturbesonderheiten.




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2025-08-27
Medienmitteilung zu "Erneuerbare Energien: Alpenkonvention als Maßstab für naturverträgliche Umsetzung der RED III im Alpenraum"

Wien/Innsbruck (OTS) - Die EU will den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Doch in den Alpen darf das nicht zulasten sensibler Naturräume gehen. CIPRA International hat durch eine juristische Eingabe zwei herausragende Klärungen erreicht: Die Alpenkonvention ist als völkerrechtlich verbindlicher Vertrag dem Sekundärrecht der Europäischen Union übergeordnet. Folglich sind deren Vorgaben auch bei der Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) einzuhalten.

Der unabhängige Überprüfungsausschuss der Alpenkonvention hat seit 2023 untersucht, ob die RED III Richtlinie gegen die Ziele des internationalen Vertragswerks zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) verstößt. Das nun vorliegende Ergebnis ist von grundsätzlicher Bedeutung, wie im Laufe des Verfahrens die EU-Kommission gegenüber der Alpenkonvention festgehalten hat: Die Organe der EU sind an die von der EU geschlossenen Abkommen gebunden, sodass diese Abkommen Vorrang vor dem sekundären Unionsrecht haben.

Der Bericht des Ausschusses hält zudem fest: Es liegt in der Verantwortung der EU-Mitgliedsstaaten im Alpenraum, bei der Umsetzung der RED III die Vorgaben der Alpenkonvention einzuhalten. "Die RED III darf nicht dazu führen, dass geltender Umwelt- und Naturschutz umgangen wird. Die Mitgliedsstaaten haben bei der Umsetzung Handlungsspielraum - und sie müssen ihn dahingehend nutzen, die Alpen konsequent im Sinne der Alpenkonvention zu schützen", erläutert Paul Kuncio, Geschäftsleiter von CIPRA Österreich, der als Jurist auch die Rechtsservicestelle Alpenkonvention betreut. In diesem Sinne sind etwa Beschleunigungsgebiete für erneuerbare Energien in Schutzgebieten, Mooren und Feuchtgebieten zu vermeiden. Auch vom Bau neuer Wasserkraftwerke in ökologisch sensiblen Alpenregionen ist abzusehen.

Bund und Bundesländer am Zug
Der Bund und die Bundesländer können den Handlungsspielraum bei der Umsetzung der RED III (z. B. EABG, Tiroler EABG oder Steiermärkisches EABG) nutzen, um die Energiewende im Sinne der Alpenkonvention zu gestalten. Etwa können bestimmte Energieträger von Vorrangregelungen oder das "überragende öffentliche Interesse" für den Bau und Betrieb Erneuerbarer Energieproduktionsanlagen in besonders schützenswerten Gebieten ausgenommen werden, was dem Schutz und Erhalt der Natur dient. Dem Bericht des Überprüfungsausschusses der Alpenkonvention lassen sich folgende Schlussfolgerungen entnehmen:

  • Keine Vorranggebiete für erneuerbare Energien in Schutzgebieten, Mooren oder Feuchtgebieten
  • Aussetzung des "übergeordneten öffentlichen Nutzungsinteresses" in besonders sensiblen Naturräumen
  • Keine Ausnahme vom Screening für Wind- und Solarprojekte, mit dem potenzielle, erhebliche Umweltauswirkungen beurteilt werden
  • Klare Definition der Anforderungen an eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Sinne der Alpenkonvention
  • Vorrangige Errichtung neuer Energieproduktionsanlagen auf bereits versiegelten oder bebauten Flächen


"Die Alpenkonvention bietet einen Kompass für eine naturverträgliche Energiewende, die den Ausbau fördert und sensible Naturräume erhält.", betont Stephan Tischler, Vorsitzender von CIPRA Österreich. "Jetzt liegt es an den Bundesländern und der Republik Österreich, bei der Umsetzung der RED III Richtlinie diese Schlussfolgerung und damit die letztlich verbindlichen Vorgaben der Alpenkonvention entsprechend zu berücksichtigen." Die Ergebnisse des Verfahrens sind besonders relevant, da bis Februar 2026 die Beschleunigungsgebiete für die erneuerbare Energieproduktion auszuweisen sind. Der Bericht des Überprüfungsausschusses ist hier abrufbar: www.alpconv.org

Diese Mitteilung und druckfähige Pressebilder stehen zum Download bereit unter: www.cipra.org/de/medienmitteilungen

Rückfragen & Kontakt
CIPRA Österreich
Mag. Paul Kuncio
Telefon: +43 677 643 310 41
E-Mail: paul.kuncio@cipra.org




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2025-08-06
(c) Nassfeld Tourismus
Das klassische Urlaubsmodell kriselt: Leere Strände, volle Berge in Italien

Strandbad-Betreiber beklagen Rückgänge bei den Badegästen, während Ortschaften in den Bergen boomen. Eine Rolle spielen dabei die sommerlichen Hitzewellen.

Trotz strahlendem Wetter und angenehmem Wind stöhnen die Strandbad-Betreiber an der nördlichen Adria: Im Juli ist die Zahl der Strandurlauber gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 um 15 Prozent gesunken. Am Wochenende sind die Strände zwar voll, doch der Andrang ist an Wochentagen wesentlich geringer als in den vergangenen Jahren. Dafür boomt der Urlaub in den Bergen, stellen Touristiker in Italien fest.

Während viele Küstenortschaften über Besucherrückgänge klagen, zeigen sich die Dolomiten voller Leben mit langen Warteschlangen an Seilbahnen und überfüllten Wanderwegen. Ein Urlaub in den Bergen erscheint inzwischen abwechslungsreicher und angenehmer als eine Woche an den Stränden der Adria. Eine Rolle spielen auch die anhaltenden Hitzewellen, die viele Familien in die Kühle der Berge treiben - sowohl in die Alpen als auch in den Apennin.



Krise des klassischen Urlaubsmodells

Ein wesentlicher Faktor ist die Krise des klassischen Urlaubsmodells, analysieren Touristiker. Den ganzen Tag an der Sonne auf einer Liege und unter einem Sonnenschirm zu verbringen ist für viele nicht mehr so attraktiv. Zahlreiche Urlauber sehnen sich nach kühleren, aktiveren Ferien. Walter De Cassan, Präsident des Hotelierverbands der Dolomiten-Stadt Belluno, berichtet, dass der Tourismus in den Dolomiten boomt - mit vielen italienischen Gästen, aber auch einer wachsenden Zahl von Touristen aus USA, China, Südkorea, Japan, Thailand und Kanada.

Die Pandemie hat offenbar das Bewusstsein vieler Urlauber verändert. Man habe die Berge neu entdeckt, stellt De Cassan fest. Die Vorstellung von Ferien, bei denen man jeden Tag etwas Neues erleben, wandern, die Umgebung bewundern und frische Luft genießen kann, hat an Reiz gewonnen. Der statische Urlaub am Strand verliert hingegen an Attraktivität.



Beliebtheit der Berge bringt Probleme mit sich

Gleichzeitig bringt die steigende Beliebtheit der Berge auch Probleme mit sich. In Südtirol bildeten sich zuletzt kilometerlange Schlangen an der Seilbahn zur Seceda - einem beliebten Dolomitengipfel, der durch Apple-Hintergrundbilder und virale Videos weltberühmt wurde. In einigen Bereichen wie dem Pragser Wildsee oder den Drei Zinnen mussten bereits Maßnahmen zur Besuchersteuerung eingeführt werden. De Cassan mahnt: Es sei wichtig, auch weniger bekannte, aber ebenso schöne Bergortschaften zu fördern, um die touristischen Ströme besser zu verteilen.

Auch Daten belegen, dass der Strandurlaub in Italien zwar weiterhin beliebt ist, aber weniger als in den vergangenen Jahren. Im Juli 2025 ging die Zahl der Badegäste laut dem Verband der Strandbad-Betreiber SIB im Durchschnitt um 15 Prozent zurück, in einigen Regionen wie die Emilia Romagna sogar um bis zu 25 Prozent. "Wir haben einen Rückgang der italienischen und deutschsprachigen Gästen festgestellt", berichtet Antonio Capacchione, Präsident des SIB-Verbands. Grund dafür seien die zunehmenden Kosten des klassischen Strandurlaubs. Ein Tag in einem Strandbad oder der Besuch im Schwimmbad kostet im Schnitt 32,7 Prozent mehr als 2019. In diesem Jahr sind die Preise für Sonnenschirm- und Liegenmiete erneut in die Höhe geschnellt: Laut einer Schätzung des Verbraucherschutzverbands Altroconsumo liegt der durchschnittliche Anstieg im Vergleich zu 2024 bei 5 Prozent. Seit 2021 steigen die Preise der Strandbäder kontinuierlich.

Auch in der Versilia, der renommierten Badeküste an der nördlichen Toskana, wächst die Sorge wegen einer Urlaubssaison, die nicht den rosigsten Erwartungen entspricht. "Der Juni lief gut, auf dem Niveau des Vorjahres. Im Juli hingegen war der Rückgang deutlich spürbar, selbst in toskanischen Urlaubsorten, die normalerweise über eine gute Stammkundschaft aus der Region verfügen", erklärt David Parenti, Inhaber des Strandbades Ernesta in der toskanischen Nobelortschaft Viareggio.



Urlaubskosten deutlich gestiegen

Ob Berge, oder Strand - die Konsumentenschutzverbände warnen, dass die Urlaubskosten in Italien wegen der Inflation deutlich gestiegen sind. Laut einer Analyse des Verbraucherschutzverbands Codacons liegen die Ausgaben für Reisen, Verpflegung und Freizeitaktivitäten rund 30 Prozent höher als im Sommer 2019 - also vor der Corona-Pandemie. Von den Preissteigerungen am stärksten betroffen ist der Luftverkehr. Inlandflüge kosten in diesem Sommer durchschnittlich 81,5 Prozent mehr als vor sechs Jahren. Auch internationale Flüge sind deutlich teurer.

Etwas moderater fällt der Preisanstieg bei Fähren aus (Plus 13,9 Prozent), ebenso bei Zugreisen (Plus 10,7 Prozent) und Bus- bzw. Fernbusverbindungen (Plus 10,1 Prozent), geht aus der Studie hervor. Wer sich für das Auto entscheidet, zahlt heute 8,3 Prozent mehr für Benzin als im Sommer 2019, während Diesel um 12,6 Prozent teurer ist. Auch Mautgebühren und Parkautomaten belasten den Geldbeutel, denn sie sind um 7,2 Prozent höher als in der Zeit vor der Pandemie.

Codacons warnt, dass diese Preissteigerungen für viele Haushalte nicht mehr tragbar seien. Die Folgen sind deutlich zu spüren: Rund 49 Prozent der Italiener - fast jeder Zweite - wird in diesem Sommer keinen Urlaub machen, verglichen mit 39,5 Prozent im Sommer 2019. Das entspricht einem Anstieg von fast 10 Prozentpunkten bei denjenigen, die ganz auf Ferien verzichten. (APA, die Presse)

www.gailtaler-almkaese.at




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2025-07-08

Das Festival "Bühne der Macht" machte Sankt Daniel im Gailtal zum kulturellen Nabel der Region und überraschte in vielerlei Hinsicht.

"Ich arbeite seit fast 20 Jahren als Regisseurin, oft mit einem generationsübergreifenden Publikum. Und parallel dazu beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit philosophischer Praxis an der Universität Wien. Es ist im Grunde ein Konzept, das ich über die Jahre hinweg entwickelt habe. In erster Linie hat das damit zu tun, dass wir vor Jahren zusammen ein nonverbales Verhandlungstraining mit Wirtschaftstrainerin Christine Bauer-Jelinek zu Macht und Ohnmacht im Beruf aufgebaut haben. So ist alles schon lange gereift", meint Cornelia Rainer - Regisseurin und gemeinsam mit Matthias Mamedof Begründerin des Festivals.

Die Bühne der Macht als Dialograum genau dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. "Wir haben das Projekt dann ganz konkret für die Region gedacht und haben sogar mit dem Zirkel auf der Karte einen Kreis gezogen. Es ist interessant, wen wir hier alles für Städte und Täler mit rund einer Stunde Fahrzeit erreichen - von Osttirol bis Villach. Wir sind stark mit dem Gailtal verbunden - und wollen außerhalb von Institutionen etwas Neues aufbauen: mit Theaterzelt, einem Fünfjahresplan und einer klaren Vision auf drei Säulen. Die philosophische Praxis ist eine Säule, das Training die zweite, die dritte ist die Kunst.", sagt Mamedof.

Die Bühne der Macht soll jungen Menschen etwas mitgeben: die Fähigkeit, hinzuschauen, zu handeln, aber auch sich selbst treu zu bleiben. "Im Training simulieren wir konkrete Situationen: Präsentationen, Konflikte, Körpersprache. Wie schaut man? Wie steht man? Wie wirkt man? Und vor allem: Was sende ich selbst aus? Das ist der erste Schritt zu mehr Präsenz und Selbstwirksamkeit. So öffnen sich Perspektiven und man kommt aus der - oft auch vermeintlichen - Opferrolle und Ohnmacht. Wir wollen hier längerfristig etwas machen in der Region - kulturell unseren Beitrag leisten. Und das auch über die Grenzen Österreichs hinaus: Italien, Slowenien grenzen ja direkt an".

Rainer, "Auf vielen Ebenen wollen wir Verbindungen schaffen - und das braucht Zeit. Das hier war einmal ein Pilot. Diesen haben wir mit allen Kräften und Möglichkeiten - und mit Profis - aufgebaut. Wir meinen das wirklich ernst. Und ja, es ist ein bisschen Pionierarbeit".



Medienspiegel

KÄRNTNER KULTURSTIFTUNG
https://www.kulturstiftung.at/3-open-call/buehne-der-macht/

ORF
https://kaernten.orf.at/stories/3312314/
https://kaernten.orf.at/stories/3294091/ - Präsentation der Gewinnerprojekte

KLEINE ZEITUNG
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/19832676/in-st-daniel-wartet-die-buehne-der-macht

KLEINE ZEITUNG Sommergespräch
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/19866398/rainer-und-mamedof-das-kulturfestival-wollen-wir-ueber-die-grenzen

KLEINE ZEITUNG Aufruf
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/osttirol/19442402/aufruf-mitdenken-mitmachen-und-dabei-den-suedalpenraum-mitgestalten

DOLOMITENSTADT
https://www.dolomitenstadt.at/2025/06/27/das-gailtal-wird-zur-buehne-des-modernen-denkens/

DOLOMITENSTADT Theaterkritik
https://www.dolomitenstadt.at/2025/07/04/fulminante-premiere-von-glaube-liebe-hoffnung/

GAILTAL JOURNAL
https://gailtal-journal.at/leute/festival-buehne-der-macht-in-st-daniel-fulminante-premiere-von-glaube-liebe-hoffnung-in-st-daniel/

OSTTIROLER BOTE
https://osttirolerbote.at/aktuelles/aktuelle-audio-beitraege/grosser-auftritt-fuer-osttiroler-schueler-im-gailtal

KRONEN ZEITUNG
https://www.krone.at/3832787

ISSUU
https://issuu.com/thelounge/docs/buehnedermacht




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2025-06-23
(c) christianiconography.info
Bischof Hermagoras und Diakon Fortunatus sind zwei Heilige, die um 304 (nach späterer Legende schon um 70) gemeinsam den Märtyrertod in Singidunum (Belgrad) erlitten und deren Reliquien um 400 nach Aquileia gelangten.


12. Juli

Das Fest von Hermagoras und Fortunatus wird im Christentum am 12. Juli gefeiert. Die Verehrung der beiden Heiligen reicht besonders im Raum von Aquileia in die ersten Jahrhunderte nach Christus zurück.

Der aus Kärnten stammende Bischof Poppo von Aquileia widmete ihnen die 1021-31 errichtete Basilika von Aquileia. In der Krypta wird ihre Lebensgeschichte in prächtigen Fresken im veneto-byzantinischen Stil dargestellt.

Hermagoras und Fortunatus sind als Heiligenpaar die Schutzpatrone der Region Friaul-Julisch Venetien (seit 2001), der Erzdiözese Gorizia, der Erzdiözese Udine, Kopatrone des Erzbistums Ljubljana und Patrone zahlreicher Städte und Gemeinden.

Quelle: Wikipedia



Hermagoras

Wird auch als erster Bischof Aquilaeias genannt. Er war Schüler des Apostels Petrus und Nachfolger des Evangelisten Markus. Seine Verehrung in Kärnten kommt aus der Zeit, als die Drau die Grenze zwischen dem mächtigen Patriarchat Aquileia und dem Erzbistum Salzburg darstellte.


Alpenkirche Costa - nahe Torreano

Weiter zur Pfarre Mauthen




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2025-06-15

vlnr. Andrea Pincin, Ivonne Groing, Sonja Kucher, Teresa Weidhofer, Ingo Ortner, Christoph Wassertheurer, Elisabeth Buchacher, Manuela d'Orlando, Barbara Moretti


Grenzüberschreitendes Treffen auf der Watschiger Alm

Bereits zum 2-ten Mal in diesem Sommer trafen sich die Cooperativa Malghesi della Carnia e Val Canale und der Gailtaler Almkäse g.U., um neue Wege der noch besseren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu finden. Diesmal mit dabei NLW-Tourismus und Fondazione Agrifood & Bioeconomy FVG. "Wir wollen auf den jahrzehntelangen guten Kontakten zwischen den Almkäsereien dies- und jenseits der Karnischen Alpen aufbauen und mit Hilfe der guten Netzwerkpartner die richtigen Schritte in die Zukunft gehen", Obfrau Elisabeth Buchacher.

Es geht um Produktqualität, Infrastrukturlösungen, Tourismuskonzepte, Leitsysteme, gemeinsame Präsentationsformen und Veranstaltungen (u.a. Gailtaler Käsefest). Die zuständigen Stellen in FVG und auf Kärntner Seite werden informiert, bzw. für die kommenden Planungen miteingebunden.

www.gailtaler-almkaese.at/news




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2025-06-12
Associazione per lo Studio e la Salvaguardia delle Fortificazioni a Nord-Est


Bunker Museo Cherso
Plöckenpass (IT)


GEFÜHRTE BESICHTIGUNGEN
an diesen beiden Wochenenden ist die Bunkeranlage voll ausgestattet.

05.07.2025 - 14:00 bis 18:00 Uhr
06.07.2025 - 09:00 bis 12:00 Uhr

15.08.2025 - 09:00 bis 17:00 Uhr
16.08.2025 - 09:00 bis 17:00 Uhr

ACHTUNG
festes Schuhwerk verpflichtend
Jacke, Pullover verpflichtend
die Innentemperatur der Bunkeranlage beträgt 8°C

ANMELDUNG
Verpflichtende Voranmeldung unter bunkercherso@gmail.com
Kontakt: Enrico Amadori - Gratis Eintritt

Broschüre 2025 | Bunker Museo "Cherso 1"
Dal Vallo Alpino alle Guerra Fredda

Informationsblatt
Verhaltens- und Sicherheitsbestimmungen für Besucher



Download Plakat 2025
in Deutsch mit Öffnungzeiten


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Hauptschule Kötschach-Mauthen

Besuch am 01.07.2025 - Bildergalerie





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2025-06-12

Julius Kugy (1858 - 1944) steht für den grenzübergreifenden Gedanken im Süd- alpenraum Pate. Als Bergsteiger machte er sich mit Erstbegehungen, v. a. in den Julischen Alpen, einen Namen - zudem war er als Botaniker, Musikant und in späteren Jahren als Autor tätig. Entgegen den Nationalismen seiner Zeit hielt er das Verbindende der Alpe-Adria-Region stets hoch und schätzte die Bevölkerung.

Bergsteiger Dorfhotel ERLENHOF
www.erlenhof.at
info@erlenhof.at
T 00434715444

#mauthen #karnischerhoehenweg




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2025-06-10

Der erste Kärntner Biodiversitätspreis - Die goldene Apis.
Einreichschluss: Freitag, 13. Juni 2025

"Wir wollen aufzeigen, dass Nachhaltigkeit und erfolgreiche Unternehmensführung Hand in Hand gehen können und sich nicht ausschließen", Mag. Siegfried Huber


Die Privatstiftung Kärntner Sparkasse lobt den Kärntner Biodiversitätspreis aus.

2025 wird zum zweiten Mal "Die goldene Apis" - der Kärntner Biodiversitätspreis vergeben. Insgesamt werden 100.000 € an Preisgeldern ausgeschüttet. Die feierliche Prämierung findet im Oktober 2025 statt. In den Kategorien
  • Landwirtschaftliche Betriebe,
  • Unternehmen,
  • Vereine,
  • Schulen & Kindergärten,
  • Bildungsinstitutionen & Hobbyforscher:innen
werden jeweils die ersten drei Plätze prämiert. Die Gewinner:innen des 1. Platzes dürfen sich neben der Trophäe "Die goldene Apis" über je 10.000 Euro, des 2. Platzes über je 6.000 Euro und des 3. Platzes über je 4.000 Euro freuen. Nachhaltige und umweltbewusste Projekte und Initiativen in Kärnten sollen dadurch hervorgehoben werden. Doch "Die goldene Apis" soll nicht nur herausragende Leistungen auszeichnen, sondern zu neuen Wegen und Lösungsansätzen zur Erhaltung der Artenvielfalt anregen.

In der Kategorie Gemeinden werden jeweils die ersten drei Plätze mit einem Ehrenpreis prämiert.


Reicht jetzt Euer Biodiversitäts-Projekt ein!

Die Projekte können bis zum Freitag, 13. Juni 2025 eingereicht werden. Bitte fügt dem Einreichungsmail das Anmeldungsformular (in PDF-Format) und gegebenenfalls auch eine ausführliche Projektbeschreibung (in PDF-Format) an. Die Länge der Beschreibung ist den einreichenden Personen selbst überlassen. Eine kurze Projektbeschreibung inklusive Foto wird empfohlen. Videos können leider nicht eingreicht werden.

Einreichformular als PDF




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2025-06-08

A Timau, frazione del comune di Paluzza, sopravvive la tradizionale preparazione di un "pesto" che propone un prodotto particolare della montagna friulana. Si tratta di un impasto di lardo bianco, speck, pancetta affumicata e l'aggiunta di qualche erba aromatica. Tradizionalmente è conservato in vasche di pietra e può essere consumato come antipasto, spalmato sul pane o sui crostini caldi; può essere usato come condimento di gnocchi di patate o di cjarsons (tipici ravioli della Carnia, ripieni di erbe o di prugne, con varie aggiunte, dal cacao amaro alla ricotta). Il prodotto può essere acquistato solo da due produttori e la produzione è limitata per cui non sempre si riesce a trovarlo.



Timau/Tischlbong und das VARHACKARA

(c) ORF Kärnten Früher züchtete fast jede Bauernfamilie in der Region Karnien Schweine, im Dialekt "purcit" genannt. In den kalten Wintermonaten zwischen Oktober und Februar wurde das Fleisch zu Würsten verarbeitet. Was dabei übrig blieb, wurde aber nicht etwa weggeworfen, alles wurde weiterverarbeitet, sagte Massimo Mentil, der eine Metzgerei im Ortskern von Timau/Tischlbong betreibt. Heutzutage werden auch die "parti nobili", also die qualitativ hochwertigeren Stücke des Schweins, dafür herangezogen.

Der weiße Speck, der Lardo, ist die Hauptzutat der "Varhackara". Guanciale, - Wangenspeck, pancetta - Bauchspeck, Ossocollo aus dem Nackenstück des Schweines und Salami zählen zu den weiteren Zutaten, sagte Mentil.


Geheimzutat bleibt innerhalb der Familie

(c) ORF Kärnten Dann hat jede Familie noch ihre "Geheimzutat", die natürlich nicht verraten wird. Nur soviel: Bei Familie Mentil liegt das Geheimnis in der Einfachheit, denn keine weiteren Gewürze werden hinzugefügt. So soll der Geschmack des Fleisches möglichst unverfälscht zur Geltung kommen, sagt Massimo Mentil. Wichtig sei, dass das richtige Gleichgewicht zwischen mageren und fettreicheren Anteilen erzielt wird, damit die Fleischcreme richtig schön streichfähig wird.

Früher einmal wurde das Fleisch geräuchert, um es länger haltbar zu machen. Heutzutage dient das Räucher-Aroma vorwiegend dem Geschmack, der aber nicht zu intensiv sein darf, sagt Massimo Mentil. Heute werden die Zutaten meist durch den Fleischwolf gelassen und dann per Hand noch einmal so richtig durchgeknetet - früher einmal wurden sie händisch Stück für Stück bearbeitet. Ein großer Aufwand. Wenn bei Familie Mentil "Varhackara" gemacht wird, kommen gleich einmal an die zwölf Kilo zusammen - die aber dann weggehen wie die "warmen Semmeln", so Mentil.


Kärntner Wurzeln durch Gailtaler Bergarbeiter

(c) ORF Kärnten Die ersten historischen Überlieferungen dieser Spezialität, wie auch des Ortes Timau/Tischlbong selbst, gehen auf das Jahr 1200 zurück, so der Fleischermeister. Wahrscheinlich waren es Bergarbeiter aus dem Gailtal, die sich hier ansiedelten und neben dem Kärntner Dialekt - aus dem sich später das Tischlbongarisch entwickelte - auch viele traditionelle Speisen mit in das Tal brachten.


Viel mehr als nur ein Brotaufstrich

Er ist der Ex-Bürgermeister der Gemeinde Paluzza und hat von seinem Vater Flavio viele alte Rezepte "geerbt". "Varhackara" wird traditionell als Brotaufstrich für Vorspeisen serviert oder zum Verfeinern von Hauptgerichten verwendet. In der Pfanne erwärmen und mit Gnocchi aus Kartoffelteig, Pasta oder in der Gemüsesuppe Minestrone servieren.

Aber auch als I-Tüpfelchen zum Verfeinern von Gemüse wie Radiccio, Kohl und Kraut wird die "Varhackara" herangezogen; auch gekochte Kartoffeln werden in der Pfanne darin geschwenkt. Selbst als Fülle für das Nudelgericht "Cjarsons" - Teigtaschen, die den Kärntner Käsnudeln ähneln - ist die Fleischmasse geeignet, genauso wie für Saucen, die zu Hauptgerichten aus Fleisch serviert werden.


Varhackara auf Brot

Die meisten schätzen die Varhackara frisch aufs Brot gestrichen
Seit 2014 ist die "Varhackara" auch Teil der Slowfood-Bewegung und wird auch von Sterneköchen aus der Region gerne herangezogen, um ihren Kreationen eine bodenständige Note zu verleihen. Eine kleine Anerkennung für all jene, die - im Kleinen - darum bemüht sind, die alten Rezepturen der Vorfahren für die Nachwelt zu erhalten, sagte Mentil. Das Leben und Überleben in den Bergen ist kompliziert - davon kann Familie Mentil ein Lied singen. Aber die Verbundenheit mit der Natur und den Traditionen biete ihnen auch viele positive Seiten und sie möchten es um nichts in der Welt eintauschen.


Handgemachte S-förmige Kekse und Grissini

"Pane è vita" - "Brot ist Leben" - dieses Motto begleitet Familie Silverio seit mehr als 70 Jahren. Senior-Chefin Luciana Maier kennt fast alle ihrer Kunden persönlich und liebt es, sich mit ihnen zu unterhalten, während sie einkaufen. Ihr Sohn Paolo bereitet derweil in der Backstube die für die Region typischen Kekse, die "Esse", zu. Sie tragen diesen Namen, weil ihre Form an den Buchstaben S erinnert, auf Italienisch Esse.

Auch die handgemachten Grissini, die früher als Brotersatz dienten, erfreuen sich noch heute großer Beliebtheit unter den Kunden. Erst seit den 1960er Jahren gibt es sie im Ort, was einem pensionierten Bäcker aus der Gegend von Mailand zu verdanken ist, sagt Paolo Silverio: "Er ist in der Pension hierher gezogen, weil er sich in unseren Ort verliebt hat. Dann hat er meinem Opa gezeigt, wie man die Grissini herstellt. Davor wurden sie hier nicht gemacht."


Kleines Museum zeigt Kriegsrelikte


In Tischlbong gibt es auch ein kleines Museum mit Relikten aus dem Krieg. Museumsdirektor Luca Piacquadio: "Wir machen das hier, um an all jene Soldaten - egal welcher Nationalität - zu erinnern, die im Kampf ihr Leben lassen mussten. Heute sind wir mit den Nachbarn befreundet und müssen nicht mehr kämpfen, aber es ist unsere Pflicht, an jene zu denken, die sich für uns geopfert haben."


Korbträgerinnen als wesentliche Stütze an der Front

Eine wichtige Rolle nahmen die "portatrici" - also Korbträgerinnen ein. 1.160 waren es zu Spitzenzeiten - sie arbeiteten in 15 Gruppen zu 15-20 Personen und nahmen einen mehrstündigen Fußmarsch auf sich, um die Soldaten in den Bergen mit frischem Brot, Wäsche und Medikamenten zu versorgen.

(c) ORF Kärnten Dino Matiz: "Sie gingen hintereinander, ohne miteinander zu sprechen, um nicht aufzufallen. Sie strickten für ihre großen Familien; beteten und hatten immer eine Last von 20, 22 Kilogramm auf ihren Schultern."


Tischlbongarisch: Ein Kärntnerisch-Bayrischer Dialekt

Im ersten Stock des Museums geht es unter anderem um die Sprache Tischlbongarisch und die Kultur. In der Schule lernen die Kinder die alte Sprache. 70 Prozent der rund 300 Einwohner sprechen diesen kärntnerisch-bayrischen Dialekt noch. Ein Merkmal: Das "B" wird statt dem "W" verwendet.

Lange wurde die Sprache nur mündlich überliefert. Jetzt erscheint drei Mal im Jahr eine eigene Zeitung in dieser Sprache - und es gibt auch Kalender und Kinderbücher, sagt Velia Plozner vom Kulturverein. So soll die Sprache vor dem Vergessen bewahrt werden. "Isole di cultura | Timau/Tischlbong"



Weitere Sehenswürdigkeiten

Im "tempio ossario", dem Beinhaus, sind die sterblichen Überreste von 1.700 italienischen und österreichischen Soldaten zusammengeführt. Sehenswert ist auch die Kosakenkirche, die eigentlich Kirche Cristo Regi (errichtet 1946-1964) heißt. Dort steht die zweitgrößte Christusstatue Europas.



Roasnckronz | Wallfahrt | Pellegrinaggio

Der Altar auf der linken Seite im Gailtaler Dom ist der Heiligen Mutter Anna geweiht, der rechte der Königin des Rosenkranzes. Der heutige Altar stammt aus dem Jahr 1768. Er wurde von den Bewohnern der deutschsprachigen Insel Timau gestiftet. Noch heute pilgern die Einwohner von Timau nach Kötschach um das Rosenkranzfest am ersten Sonntag im Oktober zu feiern. #roasnkronz



St. Getraud Wallfahrt

Mitte November wandern Bürger:innen aus Mauthen über den Plöckenpass bis nach Timau zur Hlg. St. Getraud. Mehr dazu unter #pfarre



Timau Tischlbong

Eine Sprachinsel im Umgang mit ihren Grenzen. Tischelwang ist der erste Ort auf italienischem Staatsgebiet südlich des Plöckenpasses, und liegt als Straßendorf an einer der Hauptdurchzugsstraßen des Reise- und Güterverkehrs zwischen München und Italien. Der Ort ist im Mittelalter von Österreich aus besiedelt worden, und die Sprache hat sich im Wesentlichen bis heute in einem friaulischen und italienischen Umfeld sehr gut erhalten. Im Ort sprechen die meisten Leute alle drei Sprachen. Die Ortsbezeichnung ist auf Italienisch Timau, auf Deutsch Tischelwang und in der Ortssprache Tischlbong. Mehr unter #timau tischlbong




Produttori
Agriturismo Al Borg di Patrizia Casali
Paluzza (Ud), Frazione Cleuilis, Via Aip 14
Tel. +39 433 779087

Salumi e Sapori di Timau di Massimo Mentil
Timau (Ud), Via Maria Plozner Mentil, 42
Tel. +39 433 779008 - salumi e sapori



Area di produzione
Paese di Timau, comune di Paluzza, Valle del But, Carnia (provincia di Udine)

Responsabile Slow Food
Marino Corti
Tel. +39 328 2155654
masicortim@libero.it

Referente dei produttori
Massimo Mentil
Tel. +39 338 1784395
maxment@libero.it

www.slowfoodfvg.it/presidi/varhackara
Quelle: ORF.at




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2025-06-03
Das Herbarium des Gart der Gesundheit wurde von den Cramàrs (Krämer) nach Italien gebracht, wo man es kommentierte und benutzte.

Die Inkunabel, wie die ersten gedruckten Bücher genannt werden, wurde am 5. Mai 1486 in Augusburg gedruckt, aber ihr Vorbild, der Gart der Gesundheit, ist ein Band, der am 28. März 1485 in Mainz von Peter Schöffer gedruckt wurde, dem letzten Chefdrucker in der Werkstatt von Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern im Jahr 1450.

Der Gart der Gesundheit war das erste in deutscher Sprache veröffentlichte Herbarium: Es enthält 435 Kapitel mit etwa 520 Pflanzen, die durch 380 Holzschnitte illustriert sind.

Es wurde ab 1470 von Johann Wonnecke von Kaub, einem rheinland-pfälzischen Bürger und Arzt der Stadt Frankfurt (1440-1503), zusammengestellt, der lateinische und deutsche Manuskripte aus antiken und mittelalterlichen Quellen konsultierte, darunter Plinius, Avicenna und Hildegard von Bingen.

Auftraggeber des Gart der Gesundheit war der Mainzer Domherr Bernhard von Breidenbach (1440-1497), der zwischen 1483 und 1484 ins Heilige Land reiste und den großen Illustrator Erhard Reuwich (1450-1505), der ursprünglich aus Utrecht stammte, aber in Mainz ansässig war, beschäftigte.

Im August 1485 veröffentlichte Johann Schönsperger in Augusburg einen Nachdruck des Gart der Gesundheit im gleichen Format und mit einigen Änderungen in der Schrift. Die Tafeln des Originals wurden geschnitzt und umgedreht, und die hier gezeigte Ausgabe wurde von einigen Kramàr gekauft und nach Karnien gebracht.

L'Erbario di un cramàr
Das Voynich Manuskript
Die Cjarsons


Die Geschichte der Cramàrs

... einige dieser Leute aus Cargna üben verschiedene Berufe bei den Deutschen aus, und als fleißige Leute verlassen sie ihr Land in großer Zahl und gehen, um ihren Lebensunterhalt in fernen Orten zu verdienen, so dass sie jetzt in ganz Europa zu finden sind ...



Mit diesen Worten beschrieb der Historiker Jacopo Valvason di Maniago 1599 in seiner Descrittione della Cargna das Migrationsphänomen der cramàrs; es stellt eine wesentliche Seite in der Geschichte Karniens dar und verzeichnete seine größte Entwicklung zwischen dem 17. und dem frühen 19 Jahrhundert.

Der Begriff cramàrs ist eine Entlehnung aus dem deutschen Krämer, was soviel wie Apotheker, Krämer bedeutet; er wurde später auch für den Tuchhandel verwendet.

Die cramàrs waren fahrende Verkäufer von Gewürzen und Arzneimitteln; im weiteren Sinne wurde der Begriff auch für den Verkauf von Tüchern und verwandten Produkten verwendet; gleichzeitig wurden von Karnien aus auch handwerkliche Spezialisierungen exportiert, unter denen die Tätigkeit der für ihre Geschicklichkeit bekannten Weber sowie der Schneider und Hutmacher hervorstach.

In der Regel stammten die Cramàrs aus den karnischen Bergdörfern, und ihr Handel erstreckte sich von Niederdeutschland über Österreich bis nach Ungarn und Siebenbürgen.

Die Weber und Schneider wanderten dagegen in die Ebene, nach Venetien und Istrien aus.


Im Dezember 2025 wurde in Ravascletto "Il cammino dei Cramârs" als Weihnachtsgeschichte für Einheimische und Gäste erzählt.




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2025-06-02
Pesariis, ein kleines, aber geschichtsträchtiges Dorf im norditalienischen Friaul-Julisch Venetien, ist weithin bekannt als das "Uhrendorf" - Il paese degli orologi. Es liegt im Val Pesarina, einem ruhigen Seitental der Karnischen Alpen, nahe der Grenze zu Österreich, und gehört zur Gemeinde Prato Carnico in der Provinz Udine. Mit nur rund 150 Einwohnern und einer idyllischen Lage auf etwa 750 Metern Seehöhe, verbindet Pesariis handwerkliches Erbe, alpine Natur und kulturelle Einzigartigkeit auf ganz besondere Weise.

Berühmt wurde das Dorf durch seine jahrhundertealte Tradition der Uhrmacherei, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Die Geschichte begann im Jahr 1725, als sich der erste urkundlich erwähnte Uhrenmacher, Solari, hier niederließ. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Pesariis zu einem Zentrum für hochwertige Turmuhren, die in Kirchen, Rathäusern und öffentlichen Gebäuden in ganz Europa installiert wurden. Die Familie Solari wurde mit der Zeit zu einem Synonym für Qualität und Innovation in der Uhrentechnik. Besonders im 20. Jahrhundert machte sich die Firma Solari Udine einen Namen durch die Entwicklung von Klappzahlenanzeigen (z.B. für Bahnhöfe und Flughäfen), die weltweit exportiert wurden.



Heute zeugt ein Freiluftmuseum, der Percorso dell'Orologeria Monumentale, von dieser reichen Tradition. Dieser "Weg der monumentalen Uhrmacherei" führt durch das gesamte Dorf und umfasst über ein Dutzend künstlerisch gestalteter und technikgeschichtlich interessanter Uhren. Besucher finden hier unter anderem Wasseruhren, Sonnenuhren, mechanische Räderwerke und moderne Interpretationen der Zeitmessung. Jede Station erzählt auf kreative Weise vom menschlichen Streben, die Zeit zu begreifen und sichtbar zu machen. Besonders eindrucksvoll ist die sogenannte Orologio ad acqua, eine Wasseruhr, die mit einem ausgeklügelten System von Röhren und Behältern funktioniert, oder die Orologio planetario, das nicht nur die Zeit, sondern auch die Bewegungen der Himmelskörper darstellt.

Das Dorf beherbergt zudem das Museo dell'Orologeria Pesarina, ein kleines, aber feines Museum, das historische Uhrenmodelle, Werkzeuge, Mechaniken und Dokumente ausstellt. Hier bekommt man nicht nur einen Überblick über die Entwicklung der Uhrmacherkunst, sondern auch einen Einblick in das Leben der Menschen, die über Generationen hinweg mit höchster Präzision und Hingabe gearbeitet haben. Besonders spannend ist der Übergang von rein mechanischen zu elektronischen Uhren im 20. Jahrhundert - ein Wandel, der in Pesariis besonders gut nachvollzogen werden kann.

Obwohl Pesariis kein typisches Touristenziel ist, hat es sich zu einem Geheimtipp für Individualreisende, Kulturinteressierte und Technikliebhaber entwickelt. Das Dorf vereint auf faszinierende Weise Tradition und Innovation, Vergangenheit und Gegenwart. Hier scheint die Zeit nicht stehen zu bleiben - sondern in ganz besonderer Form sichtbar gemacht zu werden. Ein Besuch in Pesariis ist wie eine kleine Reise durch die Geschichte der Zeitmessung - und eine Entschleunigung in der Gegenwart.






Ingo Ortner
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2025-05-28

Im Jubiläumsjahr 2025, das der Hoffnung gewidmet ist, wird der Ritus des "Kreuzkusses" auf dem Hügel von San Pietro di Zuglio erneuert.

Am Sonntag, 1. Juni, zum Fest Christi Himmelfahrt, werden die Pilger auf den Spuren ihrer Vorfahren zur alten Kathedrale pilgern. Der Hügel wird von mit bunten Bändern, Votivschmuck und Blumenmotiven geschmückten Kreuzen belebt, die, im Kreis angeordnet, das Silberkreuz, das die Mutterkirche St. Peter repräsentiert, als Tochterkirchen mit einem symbolischen Kuss der Brüderlichkeit und Unterwerfung ehren. Diese uralte Zeremonie stammt aus dem Mittelalter und soll an die Bedeutung erinnern, die die antike römische Siedlung als Bischofssitz zwischen dem 4. und 5. Jhd innehatte.



Um 9:30 Uhr ziehen die Kreuzträger am Hügel ein. Treffpunkt ist das sogenannte Santuario Beata Vergine delle Grazie. Der Kuss der Kreuze selbst findet um ca 11:00 Uhr statt. Neben Monsignore Giordano Cracina und den Kanonikern von St. Peter wird auch Erzbischof Riccardo Lamba, der die Pfarrei St. Peter als Jubiläumskirche in diesem Heiligen Jahr ausgewählt hat, anwesend sein. Bei schlechtem Wetter wird die Zeremonie in der Kirche Beata Vergine delle Grazie abgehalten.

An Christi Himmelfahrt kann man auch den Komplex von Polse mit seinem großen botanischen Garten und das renovierte Archäologische Museum besichtigen, in dem wichtige Artefakte ausgestellt sind, die die Geschichte der letzten römischen Stadt in Norditalien erzählen (geöffnet von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr).

Shuttlebusverbindungen ab 8:30 Uhr. Anschließend an die kirchliche Feierlichkeit kann man in San Pietro und Zuglio die berühmten "Cjarsons" und andere traditionelle karnische Gerichte verkosten.




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2025-05-16

Donnerstag, 22. - 25. Mai 2025 - Programm-PDF sind alle Informationen zur Anreise und zur Unterkunft/Preise enthalten. Programm 22. bis 24. Mai 2025


Bild: vlnr Ingo Ortner (Bergsteigerdorf Mauthen), Alen Červ (Bürgermeister Tolmin), Nataška Blatna (Ministerium für Raumordnung), Peter Weidinger (ÖSG), Bohinj Tourismuschef Klemen Langus

Baška Grapa ist nun ganz offiziell in den Reigen der Bergsteigerdorf aufgenommen. Mit einer international sehr, sehr gut besuchten Aufnahmefeierlichkeit am 24. Mai 2025 wurde im kleinen Dorf Stržišče der Formalakt von Bürgermeister Alen Červ und Alpenvereinspräsident Jože Rovan begangen.


Thomas Rose, Vorstandsmitglied des Schweizer Alpenverein begrüßte die slowenischen Freunde als neues Bergsteigerdorf


Die Freude beim Projektteam rund um Alenka Zgaga und Tomaz Stenkler war riesengroß, als die Beitrittsurkunde offiziell unterschrieben wurde. Nach drei sehr intensiven Tagen wurde noch lange gemeinsam gefeiert.





Kontakte:

Bergsteigerdorf Baska Grapa
  • Alenka Zgaga +38641601248
  • Tomaz Stenkler +38641468469

Unterkunft




Anfahrt:





Ingo Ortner
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2025-05-15

Die diesjährige Ausgabe mit dem Titel "Friaul-Julisch Venetien: strategischer und kultureller Knotenpunkt Europas, zwischen Tradition und Innovation" will eine Reflexion über die Rolle von Friaul-Julisch Venetien als natürlicher und kultureller Knotenpunkt zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa vorschlagen. Die Region wird als ein Laboratorium des Denkens über die großen Themen der Gegenwart vorgestellt, von der Energiewende bis zur zeitgenössischen Bedeutung der Grenze, die nicht mehr als Barriere, sondern als dynamischer Raum der Begegnung und des Wandels verstanden wird.



Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, bei dem Geschichte, internationale Beziehungen, Geopolitik, Kultur, Energie und Nachhaltigkeit miteinander verwoben werden. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Generationen, die Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften und eine kritische und tiefgründige Betrachtung der Region zu fördern.


Ich nahm mir gestern die Zeit, um einige der Panel-Vorträge anzuhören und neue, spannende Kontakte in und rund um Gemona zu knüpfen. Darunter:

Flavia Virilli, Vzbgm und Kulturstadträtin Gemona
Donata Degrasse, Historikerin der UNI Trieste
Alessandro Ambrosino, Doktorand in Genf, Regionale Diplomatie und europäische Integration
Paolo Petiziol, Kulturvereinigung Mitteleuropa
Corrado Valle, Multinational Land Force - Chef des Planungsstabs
Alessia Chririatti, internationale Grenzen und transaltantische Verbindungen

Barbara Zillia, Finanzlandesrätin FVG


Den Kontakt zu Vzbgm. Virilli können und müssen wir auch im Hinblick auf das Käsefest pflegen. Gemona del Friuli wird oft als erste Käse-Stadt Italiens bezeichnet, und zwar aufgrund ihrer starken Käseherstellungstradition und ihrer jährlichen Käsefestes "Gemona, Käse... und Umgebung". Die Stadt beherbergt zahlreiche handwerkliche Käsereien und ist bekannt für ihre regionalen Käsespezialitäten.



Aussstellungstipp

Bis 15. Juni 2025 in der Burg Gemona bei freiem Eintritt: ELIO CIOL






IO SONO FVG

channel TV - suedalpen.net/iosonofvgtv








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2025-04-29

Gabriele D'Annunzio (1863-1938) war ein italienischer Schriftsteller, Dichter, Journalist, Soldat und nationalistischer Politiker, der eine schillernde und kontroverse Figur der europäischen Kulturgeschichte darstellt. Geboren in Pescara, zeigte er früh literarisches Talent und veröffentlichte bereits als Jugendlicher erste Gedichte. Sein Werk ist geprägt von einem ästhetizistischen Stil, der sich an der französischen Décadence orientierte. Er verband darin Schönheit, Erotik, Tod und Machtfantasien, was ihn zu einem zentralen Vertreter des italienischen Fin de Siècle machte.

Neben seiner literarischen Tätigkeit war D'Annunzio ein charismatischer Redner und politischer Aktivist. Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er als Freiwilliger auf Seiten Italiens und wurde durch waghalsige Aktionen wie den "Flug über Wien" berühmt. Sein politisches Denken war stark nationalistisch und imperialistisch geprägt. In der Nachkriegszeit erlangte er weltweite Aufmerksamkeit durch die Besetzung von Fiume (heute Rijeka, Kroatien), wo er 1919-1920 eine kurzlebige, quasi-faschistische Republik ausrief. Dieses Abenteuer, das als "Unternehmen von Fiume" bekannt wurde, gilt als Vorläufer des italienischen Faschismus, auch wenn D'Annunzio später Distanz zu Mussolini wahrte.

In seinem Alter zog er sich in den monumentalen Wohnsitz "Vittoriale degli Italiani" am Gardasee zurück, wo er bis zu seinem Tod 1938 lebte. Heute ist das Anwesen ein Museum, das sein Leben und Werk dokumentiert. D'Annunzios Einfluss auf Literatur, Politik und Kultur ist bis heute umstritten - er wird gleichermaßen für seine künstlerische Brillanz wie für seine elitären und autoritären Ideen diskutiert.



Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern der italienischen Literatur des Fin de Siècle. Schon früh machte er durch seine poetische Ausdruckskraft auf sich aufmerksam. Seine erste Gedichtsammlung Primo Vere veröffentlichte er im Alter von nur 16 Jahren. In seinen Werken verband er Elemente des Ästhetizismus, Symbolismus und der Décadence mit einer intensiven, oft übersteigerten Sprache. Dabei war er stark beeinflusst von französischen Autoren wie Baudelaire oder Huysmans, prägte jedoch einen eigenständigen literarischen Stil, der in Italien einzigartig war.

D'Annunzio war ein Meister der Inszenierung - nicht nur im Leben, sondern auch auf der Seite. In seinem Roman Il Piacere (Der Lustmensch, 1889) schuf er mit Andrea Sperelli eine Figur, die ganz dem Kult der Schönheit und des Genusses verfallen ist. Dieses Werk steht exemplarisch für D'Annunzios Idee vom "Supermenschen", der sich über moralische und gesellschaftliche Normen erhebt. Auch seine späteren Romane, etwa Le vergini delle rocce oder Il fuoco, spiegeln diese exaltierte Geisteshaltung wider und zeigen ein tiefes Interesse an Kunst, Mythos und Verführung.

Auch als Dramatiker und Lyriker war er produktiv. Seine Gedichtbände, besonders Alcyone, gelten als Höhepunkt seines Schaffens. In dieser Sammlung verband er Naturbilder mit sinnlicher Sprache zu einer nahezu musikalischen Dichtung, die italienische Lyrik revolutionierte. Trotz seines umstrittenen politischen Engagements bleibt D'Annunzios literarisches Werk ein faszinierendes Dokument einer Epoche zwischen Schönheitssucht und Verfall.




Ingo Ortner
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2025-04-28
Wir präsentieren Tracht und Brauchtum in einem der südlichsten Talabschnitte Österreichs und bereichern mit unseren Auftritten viele Festveranstaltungen im Jahreskreis (Fronleichnam, Kirchtag, Erntedank) innerhalb Kärntens und im benachbarten Ausland.


45 Jahre Obergailtaler Trachtengruppe

Nachbericht vom 4. April 2025



Kontakt

Obergailtaler Trachtengruppe - Ortsgruppe Kötschach
Kötschach 201
9640 Kötschach-Mauthen
helga.moertl@gmx.at




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2025-04-19

Reservierungen & Kontakt:

Ristorante Al Valico - Plöckenpass / Passo di Monte Croce Carnico, Timau (UD)
+39 348 154 7253 (Fabrizio) oder +39 347 063 6901 (Assunta)

Seit Ostersonntag 2025 hat Assunta nach den vielen Monaten Sperre des Plöckenpasses endlich wieder ihr und unser geliebtes Al Valico Monte Croce Carnico geöffnet.



Assunta

Assunta kommt vom lateinischen "assumpta", was bedeutet: "die Aufgenommene" oder "die Aufgenommene in den Himmel". Der Name bezieht sich auf die Mariä Himmelfahrt (lateinisch: Assumptio Mariae), ein christlicher Feiertag am 15. August, an dem die Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel gefeiert wird.

Seit dem heurigen Sommer bietet Al Valico außerdem etwas Besonderes: der neue Koch am Plöckenpass heißt Fabrizio Damiano Casali und kommt - wie Assunta - aus Timau/Tischlbong. Jahrelang war Fabrizio für die kulinarischen Höchstleistungen in "La Perla" (Ravascletto) verantwortlich und zaubert ab sofort für uns am Pass.


Wer mehr wissen will, soll mich kurz anrufen 004369912647680

"Die Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler"



Assunta, Francesco e Lucca



PRESSETEXT



Enzo Unfer, Mai 2025

AL VALICO - ASSUNTA MENTIL
Das Ristorante Al Valico eröffnet am Plöckenpass mit einem kulinarischen Feuerwerk

Plöckenpass, Mai 2025 - Nach über einem Jahr erzwungener Schließung infolge des Erdrutsches im Dezember 2023, der die Verkehrsverbindung über den Pass unterbrochen hatte, hat das legendäre Ristorante Al Valico pünktlich zu Ostern 2025 offiziell wiedereröffnet. Die Wiedergeburt dieses traditionsreichen Hauses auf 1.360 Metern Höhe, eingebettet zwischen den imposanten Gipfeln des Cellons und des Pal Piccolo, ist ein symbolischer Moment für das gesamte Tal und die alpine Grenzregion zwischen Italien und Österreich. Seit Jahrzehnten ist das Restaurant ein fester Bezugspunkt für alpine Gastfreundschaft und kulinarische Kultur in der Karnischen Region. Die Wiedereröffnung markiert den Beginn eines neuen, spannenden Kapitels - getragen von der langjährigen Besitzerin Assunta (Sunta) Mentil gemeinsam mit ihrem Sohn Francesco Del Stabile, in Zusammenarbeit mit dem aus Timau stammenden Chefkoch Fabrizio Damiano Casali, weithin bekannt als der "Alchemist der Bergkräuter".

Fabrizio bringt seine kreative Küche ins Valico, indem er die großen Klassiker der italienischen und karnischen Tradition durch den gekonnten Einsatz lokaler Wildkräuter neu interpretiert. Das Ergebnis ist ein gastronomisches Erlebnis, das den Geschmack der Authentizität mit der Faszination der Innovation vereint.

"Nach einem schwierigen Jahr für das gesamte Tal freuen wir uns, mit neuer Energie und einer Vision neu zu starten, die unsere Geschichte ehrt - mit einem Hauch von Innovation", kommentiert Assunta Mentil. "Gemeinsam mit Chefkoch Fabrizio möchten wir ein Erlebnis bieten, das die Wurzeln unserer Heimat mit einer zeitgemäßen, berührenden Küche verbindet."

Beide stammen aus Timau und teilen eine klare Mission: das Valico als Ort der Begegnung, der Entdeckung und der Erinnerung wiederzubeleben - und damit Wanderer, Touristen und Feinschmecker aus dem gesamten Alpenraum anzuziehen.

Zwei Seelen, ein Erlebnis:
  • Traditionelle Bergküche
    Der historische Hauptsaal serviert weiterhin authentische Gerichte der alpinen und karnischen Küche - zubereitet mit lokalen Zutaten und nach bewährten Rezepten.
  • Gastronomische Innovation mit Wildkräutern
    Ein kleiner, exklusiver Raum ist dem Degustationsmenü von Chef Casali gewidmet: eine multisensorische Erzählung aus Aromen, Düften und Geschichten der Karnischen Alpen. Mit der Wiedereröffnung des Passes und der Rückkehr des Ristorante Al Valico gewinnt die Region nicht nur einen kulinarischen Anziehungspunkt zurück, sondern auch ein Symbol für Resilienz, Identität und europäische Weitsicht.

Menü vom 25.07.2025



Reservierungen & Kontakt:

Ristorante Al Valico - Plöckenpass / Passo di Monte Croce Carnico, Timau (UD)
+39 348 154 7253 (Fabrizio) oder +39 347 063 6901 (Assunta)



Ursula Puntel

Guardiana delle Erbe di Montagna

Società Agricola Puntel & Family
Via Sant'Osvaldo 11 - 33026 Cleulis / Paluzza (UD)
Cell +393387300053

Presente al mercato contadino settimanale di Tolmezzo
I lunedì dalle 8.00 alle 13.00





Timau Tischlbong

Eine Sprachinsel im Umgang mit ihren Grenzen. Tischelwang ist der erste Ort auf italienischem Staatsgebiet südlich des Plöckenpasses, und liegt als Straßendorf an einer der Hauptdurchzugsstraßen des Reise- und Güterverkehrs zwischen München und Italien. Der Ort ist im Mittelalter von Österreich aus besiedelt worden, und die Sprache hat sich im Wesentlichen bis heute in einem friaulischen und italienischen Umfeld sehr gut erhalten. Im Ort sprechen die meisten Leute alle drei Sprachen. Die Ortsbezeichnung ist auf Italienisch Timau, auf Deutsch Tischelwang und in der Ortssprache Tischlbong. Mehr unter #timau tischlbong




Ingo Ortner
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2025-04-19

In einer zunehmend komplexen und dynamischen Wirtschaftswelt ist Innovation der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Das BIG Picture Modell bietet einen strukturierten und ganzheitlichen Ansatz für das Innovationsmanagement. Es integriert strategische und operative Aspekte und fördert ein unternehmensweites Verständnis von Innovation als zentralen Bestandteil der Unternehmenskultur.

Das Modell unterscheidet zwischen inkrementellen, progressiven und radikalen Innovationen, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichzeitig unterstützt es Unternehmen dabei, die Balance zwischen der Optimierung bestehender Prozesse und der Entwicklung neuer Ansätze zu finden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Kernelemente des BIG Picture Modells und zeigt praxisnah, wie Organisationen ihre Innovationskraft gezielt mobilisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken können.

Zoom Meeting am 18. Juni 2025 | 18:00 Uhr
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DI Dr. Hans J. Lercher

... ist Experte für Innovationsmanagement, Strategie und Kreativität. Er ist Gründer des Innovationsberatungsunternehmen BIG Business Innovation GmbH, mit dem er seit 2014 Unternehmen in diesen Bereichen berät. Davor war er von 2001 bis 2014 geschäftsführender Gründungsgesellschafter der IMG Innovation-Management-Group GmbH und weiters an der Gründung von bisher sechs Unternehmen beteiligt.

Diese Veranstaltung ist kostenlos. Über den Wert für dich entscheidest du selbst!
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2025-03-24

Hans Sellenati (auch Johann Baptist, * 6. September 1861 in Villach; † 21. Dezember 1935 in Mauthen) war ein österreichischer Genre- und Landschaftsmaler, sowie Herausgeber einer Lokalzeitschrift und Pionier des Skisports.

Zum 90. Todestag des Künstlers Download PDF

Buchpräsentation Hans Sellenati

Ein Buch der Erinnerung
Freitag, 5. September, 19:30 Uhr im ERLENHOF/Fam. Guggenberger







Sellenati wurde als Sohn des Handlungsreisenden und späteren Farbenfabriksleiters Johann und der Malerin Mathilde Sellenati geboren. Seine Eltern wurden 1873 geschieden, Hans blieb bei seiner Mutter. Er besuchte die Unterrealschule in Villach und erhielt den Zeichenunterricht bei seiner Mutter. 1876 zog er mit seiner Mutter und zwei Geschwistern nach Wien. Am 6. November 1880 begann er sein Studium in der Antikenklasse der Königlichen Akademie der Künste in München. Aus finanziellen Gründen musste er das Studium vorzeitig abbrechen. Seit 1896 war er in Villach als Porträtmaler tätig.


1905 übersiedelte er zu seiner Mutter nach Mauthen, wo er privaten Zeichenunterricht erteilte. Hans Sellenati malte Landschaften, Genrebilder und Porträts. 1929 schuf er neun Bürgermeisterporträts, die sich im Besitz der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen befinden.

Sellenati engagierte sich in der Förderung des Tourismus und des Skisports in Kötschach-Mauthen. Als begeisterter Wintersportler wurde er am 14. Dezember 1919 Gründungsobmann der "Sektion Obergailtal des Verbandes der Skiläufer Kärntens". Er gestaltete für die Mauthner Sommergäste "Bunte Abende". Er gab das "Mauthner Local Witzblatt - Die Schreibe" heraus. Er schrieb auch Gedichte.







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2025-03-23
Quelle: APA - Die GeoSphere Austria stellt erstmals flächendeckend für ganz Österreich geologische Spezialkarten im einheitlichen Maßstab von 1:50.000 zur Verfügung. Die Karten sind über eine Internet-Plattform frei zugänglich, teilte die Forschungsanstalt mit. Genutzt werden können diese geologischen Basisinformationen etwa im Bauwesen, der Rohstoffsuche, der Abschätzung von Naturgefahren, in der Wasserwirtschaft sowie bei Fragen zur Bodenbeschaffenheit in Land- und Forstwirtschaft.

Auch die Vorhersage von Naturgefahren soll erleichtert werden
Zu den Aufgaben der aus der Fusion von Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und Geologischer Bundesanstalt hervorgegangenen Geosphere Austria zählt die geologische Landesaufnahme. Dabei werden die geologischen Verhältnisse in Österreich erfasst, u.a. durch die Entnahme von Gesteins- und Bodenproben oder die Auswertung von Satelliten- und Luftbildern. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für viele wissenschaftliche, wirtschaftliche und umweltbezogene Fragestellungen.

Bisher waren nur für etwa die Hälfte des Bundesgebiets detaillierte Spezialkarten der geologischen Landesaufnahme verfügbar. Es gab aber für viele Regionen verschiedene Untersuchungsergebnisse und Archivkarten. Im Rahmen des Projekts "GeoFAST" wurden aus diesen vorhandenen Informationen provisorische geologische Karten im einheitlichen Maßstab 1:50.000 erstellt. Sie sind über die Plattform maps.geosphere.at online frei verfügbar. Dort finden sich auch weitere geologische Informationen, wie Bohrlochdaten, Gletscherausbreitung und Bergbauaktivitäten.

http://maps.geosphere.at




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2025-03-21
Hasslacher Werke e.U. Der 21. März ist "Welttag des Holzes" und "Internationaler Tag des Waldes". Das Obere Gailtal und Lesachtal zähl(t)en zu den waldreichsten Gebieten Kärntens. Das Sturmtief Vaia und die Borkenkäferplage hatten und haben für Waldbesitzer, Bauern und Forstbetriebe teils dramatische Folgen im Hinblick auf Erhalt, Pflege und Nutzung der Waldflächen.


Der Wald ist für Tiere, Pflanzen und den Menschen wichtig. Je mehr wir über den Wald wissen und je sorgsamer alle Nutzergruppen mit Waldflächen umgehen, desto besser. Um die breite Funktionsvielfalt des Waldes zu erhalten, wird seit jeher nicht mehr Holz entnommen aus nachwächst. Österreich ist ein Land der Wälder. Fast 48 % der Staatsfläche sind mit Wald bedeckt (4 Millionen ha). Auf dieser Fläche stehen 3,5 Milliarden Bäume, also 406 Bäume pro Einwohner*in.


Heuer werden in Kärnten rund eine Million Jungpflanzen gepflanzt. Zur Unterstützung von Aufforstungen auf einer Fläche von rund 700 Hektar fließen aus dem Forstbudget rund 1,8 Millionen Euro. 1,4 Millionen Euro werden in den Forstwegebau investiert, 4,3 Millionen Euro in die Schadholzaufarbeitung und forsttechnische Maßnahmen im Schutzwald. 12 Millionen Euro an Förderungen von Land, Bund und EU gehen an Kärntens Waldbewirtschafter. Quelle: Landespressedienst Kärnten



Funktionen des Waldes

  • Der Wald produziert Sauerstoff (Nadelwälder bis zu 30t pro ha/Jahr). Eine ausgewachsene Buche produziert stündlich bis zu 1,7 kg Sauerstoff. Dh. täglich den Bedarf von über 60 Menschen.
  • Wald ist Lebensraum für Tiere (> 5000) und Pflanzen (> 4000)
  • Der Wald und seine Nutzfunktion: Holzwirtschaft, Wildfleisch, Beeren, Pilze, Kräuter, …
  • Der Wald wird von den Erholungssuchenden am stärksten als ursprüngliche Natur empfunden. Er bietet mit seinem Erholungsklima Ruhe und Entspannung.
  • Die Schutzfunktionen des Waldes hängt sehr vom Standort ab. Wald bedeutet Bodenschutz, weil die Durchwurzelung des Bodens in Hanglagen Steinschlag und Rutschungen verhindert.
  • Der Lawinenschutzwald ist eine besondere Form des Bodenschutzwaldes. Er kann die Entstehung von Lawinen und Muren verhindern oder kleinere Lawinen bremsen.
  • Der Wald gleicht Temperaturschwankungen aus, erhöht die Luftfeuchtigkeit und steigert die Taubildung.
  • Der Wald filtert (Fein-)Staub und Gase aus der Luft.
  • Der Wald leistet einen erheblichen Beitrag zum Wasserhaushalt. Der Waldboden speichert große Mengen von Wasser und verhindert dadurch den Oberflächenabfluss.

  • Und nicht zu vergessen: der Wald mit seinen vielen Funktionen ist in direkter oder indirekter Weise Arbeitgeber und Existenzerhalter zahlreicher Familien in der Region.
  • Und weiter gedacht ist der Wald Garant für Tradition, Identität, Landschaftsbild und Selbstverständnis der örtlichen Bevölkerung.

Weiterführende Links

Aktuelle Zeitungsberichte:


Wer mehr wissen möchte, kann sich auch an die Forstaufsicht wenden:

Ing. Albin Oberluggauer
Bezirkshauptmannschaft Hermagor
Land- und Forstwirtschaft
Zuständigkeit: Forstaufsichtsstation Kötschach West
Telefon: +43 50 536-63955
E-Mail: albin.oberluggauer@ktn.gv.at

Ing. Herbert Katschnig
Bezirkshauptmannschaft Hermagor
Land- und Forstwirtschaft
Zuständigkeit: Forstaufsichtsstation Kötschach Ost
Telefon: +43 50 536-63950
E-Mail: herbert.katschnig@ktn.gv.at




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2025-03-20
(c) privat, KLEINE ZEITUNGKLEINE ZEITUNG, 20.03.2025 | Ein Osttiroler Waldaufseher bereinigt seinen Forst statt mit schwerem Gerät auf traditionelle, naturschonende Weise. Tierische Hilfe kommt aus Oberkärnten. Von André Schmidt

Äste knacken, schweres Schnaufen ist hörbar, dazu laute, aber besonnene Rufe - wer dieser Tage über die Rodelstrecke von Amlach joggt oder wandert, kann Bailando bei der Forstarbeit zusehen. Der fünfjährige Wallach und sein Fuhrmann Peter Ladstätter sind aus Kötschach-Mauthen angereist und helfen Waldaufseher Sebastian De Jel, das geschlägerte Holz aus dem Gemeindewald zu "rücken".

Das Ganze geschieht nicht ohne Grund: "Rücken ist ein altes Handwerk, das wieder modern wird. Es ist für den Waldboden sehr schonend, ebenso für die Jungbäume. Auch an bestehenden Bäumen entsteht kaum Schaden", erklärt De Jel die Unterschiede zu üblichen Arbeiten mit Traktoren und Co. und ergänzt: "Klimafreundlich ist es auch, Sprit braucht ein Pferd nicht." Ladstätter lacht: "Bailando frisst halt das, was die Vegetation hier hergibt."

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(c) privat, KLEINE ZEITUNG

Da es in Osttirol keine Rücker mehr gibt, sucht De Jel in der Umgebung, aber auch in Südtirol oder Süddeutschland nach Pferdeführern, die diese traditionelle Technik beherrschen. Meist greift er auf Kärntner Hilfe zurück: "Neben Peter gibt es einen weiteren Rücker im Gailtal, dazu einen in Villach."

Bei Ladstätter dreht sich das ganze Leben nur um eins: "Mein Tag beginnt mit Pferden und endet mit Pferden." Der Oberkärntner betreibt mit seiner Familie einen Pferdehof in Kötschach-Mauthen, ist im Dressur- und Vielseitigkeitsreiten aktiv und widmet sich dem Training der Tiere: "Ich bilde Pferde aus, zum Kutsche fahren, aber auch zum Holz rücken. Jetzt habe ich mir noch einen Wagen angeschafft, damit ich das Holz ohne Traktor heimfahren kann. Ich habe zwölf Pferde, die müssen bewegt werden." Die Technik hat sich der 50-Jährige selbst beigebracht: "Das ist viel 'learning by doing', einiges habe ich mir bei anderen Rückern abgeschaut."

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Apropos: Je nach Bedingungen schafft Bailando rund 15 Festmeter am Tag. "Viele sagen, dass es mit dem Pferd ewig dauert", führt der Niederländer aus: "Wir benötigen jetzt vielleicht einen Tag länger als mit dem Traktor. Was ist ein Tag, wenn das Holz hundert Jahre gewachsen ist?"

Weiter zum vollständigen Artikel auf www.kleine.at




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2025-03-15
(c) M.U.T. Menschen. Unternehmen. Trends.
Neue Hochzeitsagentur macht's möglich.
Heiraten in den Bergen Kärntens und Osttirols - M.U.T. Magazin

Heiraten im Gail-, Gitsch- und Lesachtal - die atemberaubende Kulisse dieser malerischen Täler hat sich die neue Kärntner Hochzeitsagentur "Die Heiraterei" ausgesucht, um Brautpaaren besondere Hochzeiten zu ermöglichen.

"Die Idee für Heiraterei entstand aus dem Wunsch, Brautpaare nicht nur mit einem einzelnen Angebot zu begeistern, sondern ihren Hochzeitstag als ein ganzheitliches Erlebnis zu gestalten. Jede von uns bringt ihre Leidenschaft und Expertise ein, um diesen besonderen Tag unvergesslich zu machen", erzählt uns Anna Gastinger, Fotografin und Mitgründerin. "Wir kommen alle aus dem wunderschönen Gailtal und teilen die Liebe zu unserem Beruf - und zu Hochzeiten!", erklärt Claudia Luser, die Hochzeitsplanerin des Teams. So hat man sich im Team auf Hochzeiten in den malerischen Bergen Kärntens und Osttirols spezialisiert - ein ganzheitliches Erlebnis, das weit über das Übliche hinausgeht.


Liebe zum Detail: Die Gründerinnen legen großen Wert auf Individualität und Persönlichkeit.

"Wir kennen uns, vertrauen einander und ergänzen uns perfekt. Das spart den Brautpaaren nicht nur Zeit und Stress, sondern sorgt auch für ein harmonisches Gesamtbild. Wir bieten alles aus einer Hand - vom ersten Gespräch bis zum letzten Tanz", erzählt Gastinger. Der Mehrwert für die Brautpaare liegt in der perfekten Abstimmung: Das Paar muss sich nicht um einzelne Dienstleister kümmern. Zusammenarbeit sehen die vier Unternehmerinnen dabei als Schlüssel zum Erfolg. "Jede von uns bringt ihr eigenes Talent ein, aber gemeinsam schaffen wir etwas, das wir alleine nie erreichen könnten. Wir inspirieren und motivieren uns gegenseitig, teilen Verantwortung und lernen voneinander", sagt Mitgründerin Elisabeth Zobernig. Damit das gelingt, sind dem Quartett vor allem gemeinsame Werte wichtig: Persönlichkeit und Individualität, Regionalität und eine besonderes Faible für alle kleinen Details einer Hochzeit.


Ein gemeinsames Ziel
"Eine solche Zusammenarbeit bringt viele Vorteile, aber auch Herausforderungen wie Meinungsverschiedenheiten oder unterschiedliche Zeitpläne", weiß Eva-Maria Presslauer, die sich im Team auf die Dekoration spezialisiert hat. "Aber wir haben von Anfang an klare Kommunikationswege und eine gute Organisation etabliert.

Weiter zum vollständigen Artikel auf M.U.T. Menschen. Unternehmen. Trends.
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Die Heiraterei

Die Fotografin: storymanufaktur. by Anna Gastinger, +436604523538
Die Floristin: Florale Werkstatt by Elisabeth Zobernig, +436507678082
Die Deko- und Geschenkeexpertin: Glückskevale by Eva-Maria Presslauer
Die Hochzeitsplanerin: Glücksfabrik by Claudia Luser


eTopolino


Der Hingucker für Eure Hochzeit. In und rund um das Bergsteigerdorf tageweise inkl. Vollkasko zu buchen. #etopolino


Locationstipps

Der Lamprechtbauer
Bierhotel Loncium
Hotel Erlenhof
Gasthof Grünwald | Altes Pfarrhaus
GEFAT Hof, Würmlach
THU Zur Säge
Alpenhof Strenge
Kirchenwirt Engl
Gasthof Gailberghöhe




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2025-03-07
LAG Hermagor

Erstes „Green Team-Meeting“



Über 30 Institutionen aus der Region Hermagor trafen sich am 19. Feber 2025 zum ersten Green Team-Meeting. Nach informativen Impulsen durch die NLW Tourismusmarketing GmbH, die LEADER-Region Hermagor, KEM Karnische Energie und KLAR! Karnische Anpassung informierte Markus Brandstätter, GF der NLW Tourismusmarketing GmbH über die Ideenwerkstatt im Rahmen des INTERREG-Projekts Regenerate, das sich in Umsetzung befindet.

Im anschließenden interaktiven Austausch wurden zentrale Themen wie die Wohnungsfrage, Mobilitätsdienstleistungen, nachhaltige Karrieren und der lokale Handel diskutiert. Von den Teilnehmer:innen wurde eine Vielzahl von Ideen und Anregungen zu den vier Themenschwerpunkten generiert. Ziel war es, Ansätze zu entwickeln und neue Impulse zu sammeln, um den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft in der Region gerecht zu werden. Ein nächstes Treffen findet im 2. Quartal 2025 statt.




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2025-03-01
Kaum ein Thema wird zurzeit kontroverser diskutiert als die so genannten alternativen Energiequellen: Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Die einen sehen in ihnen die wichtigste Waffe gegen die Erderwärmung, die anderen kritisieren die Naturzerstörung, die mit ihrem Einsatz einhergeht.

Die Begriffe Naturschutz und Umweltschutz werden oft als Synonym verwendet. Tatsächlich handelt es sich um zwei verschiedene Aspekte, die in ihren Zielsetzungen oft sogar konträr zueinander sind. Wird ein Gebirgsbach aufgestaut, in ein Rohr gezwängt und in einer Turbine zur Stromerzeugung genutzt, so ist das Umweltschutz, da die Energieerzeugung aus Wasserkraft weniger CO2 produziert und der Klimawandel verlangsamt wird. Wenn wir demselben Fluss die Möglichkeit geben, frei seinem natürlichen Lauf zu folgen, so dient das dem Naturschutz und somit auch der Artenvielfalt.


Umweltschutz bedingt ein Eingreifen des Menschen, meist um die selbst verursachten Schäden zu reparieren. Unser Energiehunger führt zu Veränderungen in Naturräumen, die oft gravierend sein können. Gebirgstäler werden durch Stauseen geflutet und Moore zerstört. Der Transport von Windrädern erfordert besonders im alpinen Raum breite Zufahrtswege, die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch die mehr als 200 Meter hohen Anlagen ist unübersehbar und kann auch die touristische Nutzung einer Region gefährden. Betrachtet man das Problem global, dann ist auch die Beschaffung der Rohstoffe aus Entwicklungsländern mit niedrigen Umwelt- und Sozialstandards, wie etwa der DR Kongo, wo Zwangs- und Kinderarbeit an der Tagesordnung stehen, ein ungelöstes Problem. Dass durch die geopolitischen Interessen der Großmächte kriegerische Konflikte ausgelöst und angeheizt werden, erleben wir aktuell in der Ukraine.

Es braucht ein Umdenken, das der Natur mehr Rechte einräumt und Eingriffe auf ein Mindestmaß reduziert. Unser Handeln muss bestimmt sein von Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der gesamten Umwelt, zukünftige Generationen mit eingeschlossen. Umweltschutz durch Naturzerstörung ist jedenfalls der falsche Weg.

Estermann Gerd
Naturschutzaktivist und Buchautor


Daher: Klares NEIN zu Windrädern auf den Bergen Österreichs






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2025-02-02
Quelle: Alpenverein Landesverband Kärnten
Unfall in der Mauthner Klamm am 16. 8. 2019: Kein Verschulden der Sektion Obergailtal-Lesachtal (OGH-Urteil vom 28. 10. 2024)

Der schreckliche Unfall am 16. 8. 2019 in der Mauthner Klamm, bei dem ein 4-jähriges Mädchen durch ein aus großer Höhe herabfallendes Baumstück tödlich verletzt wurde, erschütterte damals auch die große Alpenvereinsfamilie, und zwar auch deshalb, weil eine ÖAV-Sektion - Obergailtal-Lesachtal - nebst der Gemeinde Kötschach-Mauthen als Wegehalter unmittelbar betroffen war. Der leidgeprüften Familie gebührt unsere Anteilnahme und unser aufrichtiges Beileid.

Diese Tragödie hatte auch juristische Nachwirkungen, sowohl straf- als auch zivilrechtliche.

Eine strafrechtliche Verantwortlichkeit der zuständigen Wegehalter (Gemeinde und ÖAV-Sektion) wurde nach aufwändigen Vorerhebungen der Alpinpolizei und der Staatsanwaltschaft verneint.

Zivilrechtlich machten die Eltern (Trauer-)Schmerzengeld, den Ersatz von Begräbnis- und Behandlungskosten und die Feststellung der Haftung für künftige Schäden aus dem Unfall gegenüber der Gemeinde Kötschach-Mauthen und der Sektion Obergailtal-Lesachtal geltend. Beide Beklagten hätten als Wegehalter die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen unterlassen, sie seien daher für die eingetreten Schäden haftbar.

Das Landesgericht Klagenfurt gab zunächst - in einem Teilurteil - dem Klagebegehren dem Grunde nach statt.

Das Oberlandesgericht (OLG) Graz gab den Berufungen beider Beklagten Folge und wies die Klage mit ausführlicher Begründung ab. Eine ordentliche Revision wurde nicht zugelassen.

Die außerordentliche Revision der Kläger - Eltern des verunglückten Kindes - zeigte keine erheblichen Rechtsfragen auf, die eine Änderung der OLG-Entscheidung herbeiführen konnten.

Im Detail stellte der Oberste Gerichtshof (OGH) fest:
  • Alle angelegten Wanderwege, alpinen Steige und versicherte Klettersteige sind Wege im Sinne des § 1319a ABGB.
  • Eine Haftung nach § 1319a ABGB besteht nur bei grober Fahrlässigkeit des Wegehalters. Die Beurteilung der Verschuldensfrage ist von den Umständen des Einzelfalles abhängig. Grob fahrlässig handelt, wer die gebotene Sorgfalt in ungewöhnlicher Weise verletzt; der Eintritt des Schadens ist nicht nur möglich, sondern geradezu als wahrscheinlich vorauszusehen.
  • Im vorliegenden Fall sei ein Bruch des Baumstückes ohne Einwirkung von außen nicht zu erwarten gewesen; es sei in einem Steilbereich gelegen, in dem keine Forstarbeiten oder Kontrollen möglich gewesen seien. Die Kontrollmaßnahmen seien ausreichend gewesen.
  • Die Pflicht des Wegehalters zur Warnung vor Gefahren durch entsprechende Hinweisschilder betrifft "atypische Gefahrenquellen".
  • Vorliegend hat sich hingegen das gerade "typische" Risiko verwirklicht, das auf einem Weg durch eine alpine Klamm mit steilen, teilweise überhängenden Felswänden grundsätzlich besteht. Dieses Risiko ist (normalerweise) jedem - auch ortsunkundigem Benutzern - ohne gesonderten Warnhinweise erkennbar
  • Die Verneinung der Haftung der Beklagten nach § 1319a ABGB steht daher mit den Grundsätzen der herrschenden Rechtsprechung im Einklang. Die Begründung des OLG Graz wird demnach als zutreffend erachtet.

Das Unglück war ein schrecklich tragischer Unfall. Aber nicht für jedes noch so schlimme Ereignis kann jemand haftbar gemacht werden; man spricht dann von "höherer Gewalt", die bei diesem tragischen Unglück im wahrsten Wortsinn eintrat.
(Werner Radl)

#ragnar #bergsteigerdorf

RAGNAR Konzept
DI Peter Kapelari
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6142 Mieders, Moos 18




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2025-01-27

Gedenkfeier am 29. Jänner in Salzburg zum 100-ten Todestag

Sein Name ist untrennbar mit der Geschichte des Alpinismus verbunden: Als Mitbegründer, Ideengeber und Umsetzer prägte Johann Stüdl die ersten Jahrzehnte des Alpenvereins. Die Stüdl-Hütte und der Stüdlgrat am Großglockner sind bis heute Zeugnisse seiner Vision und seines Engagements. Seinen Lebensabend verbrachte der in Prag geborene Kaufmann in Salzburg, wo der Alpenverein nun zu seinem 100. Todestag am 29. Jänner eine Gedenkfeier veranstaltet.

"Die von Johann Stüdl geschaffenen Grundlagen - von Schutzhütten bis zur Professionalisierung des Bergführerwesens - sind bis heute unentbehrlich. Seine Vision hat den Alpenverein geprägt und ist für uns ein Auftrag, seine Werte weiterzutragen", sagt Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins. Johann Stüdl, geboren 1839 in Prag, gehörte zu den Gründervätern des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins und prägte den modernen Alpinismus wie kaum ein anderer. Seine Vision war es, die Bergwelt durch die Planung und den Bau von Schutzhütten und Wegen auch für jene Menschen zugänglich zu machen, die keine erfahrenen Bergsteiger waren. Bereits 1868 initiierte er den Bau der Stüdl-Hütte am Fuß des Großglockners, einer der ersten alpinen Schutzhütten in den Ostalpen. Mit der Gründung und Ausstattung des ersten Bergführervereins in Kals setzte Johann Stüdl Standards, die später für ganz Österreich maßgeblich wurden und den Alpinismus sicherer und zugänglicher machten.



Positionierung gegen Antisemitismus

Die Hochgebirgslandschaft war für Stüdl und für seine Zeitgenossen ein Naturerlebnis, das Menschen verbinden und inspirieren sollte. Neben seinen praktischen Beiträgen war Johann Stüdl ein entschiedener Verfechter ethischer Prinzipien. In den 1920er-Jahren, als der Antisemitismus im Alpenverein um sich griff, positionierte er sich klar gegen den Ausschluss der Sektion Donauland und ihrer jüdischen Mitglieder: "Das himmelschreiende Unrecht, [...] wird dem Alpenverein nicht den Frieden, sondern den Fluch der bösen Tat bringen."

Nicole Slupetzky, Vizepräsidentin des Österreichischen Alpenvereins, betont: "Johann Stüdl war nicht nur ein Pionier des Alpinismus, sondern auch ein Vorbild für Integrität und Menschlichkeit. Seine Werte sind heute aktueller denn je: Zusammenhalt, Respekt und die Offenheit, Brücken zu bauen."



Pragmatismus und Bescheidenheit

Stüdls Lebensphilosophie war geprägt von Pragmatismus, Bescheidenheit und Menschlichkeit. "Nicht verzweifeln, sondern anpacken!" und "bescheiden und liebenswürdig mit allen Menschen umgehen" - diese Maximen bestimmten sein Handeln. Seine Liebe zu den Bergen brachte er auch mit Skizzen und Gebirgsdarstellungen zum Ausdruck, die bis heute erhalten sind.

Johann Stüdl legte großen Wert darauf, den Alpinismus nicht nur als körperliche Herausforderung, sondern als kulturelles und soziales Projekt zu sehen. Durch den Bau von Hütten und Wegen wollte er Städtern die Möglichkeit geben, die Natur der Alpen zu erleben und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken. Dieser Gedanke der Verbindung zwischen Stadt und Bergregion, zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, dient dem Alpenverein bis heute als Vorbild.

www.johannstuedl.at




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2025-01-11
(c) Anders Wandern
Autor Wolfgang Heitzmann präsentiert in seinem Fotovortrag Das andere Österreich Wanderziele aus seinem neuen gleichnamigen Buch. Seine Fotos und Geschichten versetzen ins Staunen, regen zum Nachdenken an und geben Impulse für eine persönliche Mobilitätswende.

"Die ältesten Steine des Landes, schwitzende Gletscher, Römerstraßen und künstliche Ruinen … In meinen Büchern und Vorträgen zeige ich Wanderziele, die neugierige Menschen ins Staunen versetzen", Wolfgang Heitzmann



164 Ziele, 320 Seiten, 400 Fotos

Das andere Österreich - der neue Wanderbildband

Dieses großformatige Buch führt neugierige Leserinnen und Leser unter anderem auf Unterwasser-Vulkane und versteinerte Korallenriffe, in die Welt der Eiszeit, des Ötzi und der Kelten, zu den Social Media der Urzeit und zu Felsen, die zu Wallfahrtszielen wurden. Anregende Texte wecken die Neugier, kompakte Infos erleichtern die Tourenplanung. Dazu liefern 30 Themenseiten viel Hintergrundinformation, während zahlreiche Fotos und zwölf Bild-Essays kaum bekannte Kuriositäten zwischen dem Burgenland und dem Bodensee veranschaulichen.

(c) Anders Wandern
Persönliche Mobilitätswende
Alle Ausgangspunkte der vorgestellten Wanderungen sind per Bus oder Bahn, mit dem Rad oder gegebenenfalls auch mit dem Elektroauto erreichbar. Das gibt Impulse für klimaschonende Outdoor-Erlebnisse und macht Mut für die ganz persönliche Mobilitätswende.


Tourentipp: Wolayer See und Rauchkofel
Wie ein Laufsteg verbindet der Hauptkamm der Karnischen Alpen die Dolomiten mit den Julischen Alpen. Geologisch hochinteressant ist sein Zentralbereich zwischen dem Nassfeld und der Hohen Warte. Wolayer See | Rauchkofel im neuen Bildband



»Das andere Österreich«

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Weitere Buchtipps | Bergsteigerdorf-Mauthen

Berge lesen

Du kannst die Bücher gerne vorab bestellen und im Biachastl, der kleinen feinen Buchhandlung im Ort abholen. Bestellungen unter Tel. 00436609181143 oder per E-Mail an office@biachakastl.at




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2025-01-05

197 Länder und 197 höchste Punkte gilt es zu besteigen, darunter sind technische anspruchsvolle Berge, Landeshöhepunkte bei denen man gar nicht weiß wo sie wirklich sind, Berge in politisch instabilen Ländern oder Berge in militärischen Sperrgebieten. Eine Herausforderung die bis jetzt noch niemand geschafft hat.


Andy Aschaber, Österreich

Ich stehe mit 128 erreichten Landeshöhepunkten in der Pole-position, der erste Mensch zu sein dem das gelingen könnte, alle Landeshöhepunkte von 197 Ländern zu besteigen. Meine Wege führen mich durch unwegsame Hochgebirge, durch steile Felswände, in die Tiefen der Dschungelgegenden, durch Wüsten, über weite Steppen und in eisige Höhen - mit dem einen Ziel, am höchsten Punkt eines jedes Landes der Welt zu stehen. Das Projekt betreibe ich schon seit rund 20 Jahren; ich habe damit begonnen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt wusste, dass ich in manche Länder nicht mal einreisen darf, das Gebiet unzugänglich ist, der höchste Punkt vermint ist, oder der genaue Ort des höchsten Berges bestimmter Länder gar nicht bekannt ist. Trotz der widrigsten Voraussetzungen halte ich an dem Traum fest und arbeite mich Land für Land, Berg für Berg voran, denn Träume werden wahr, wenn man sie anfängt zu leben und Wege entstehen indem man sie geht.



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2024-12-30
Weniger, dafür besser! Ein wahrlich gutes Motto für ein besseres Neues Jahr.

Die Anzahl derer, die sich nach Normalität in einer verrückten Zeit sehnen, wird glücklicherweise immer größer. Und man lese und staune, es sind auch die Jungen, die genug vom Après-Zirkus haben und sich nach wahren Werten umschauen.

Respekt und Hausverstand sind Megatrends, damit Vieles wieder seinen Platz im guten Zusammenleben der Menschen untereinander und mit der Natur findet.

Seit Jahren verlieren Städte ihren Reiz, weil die Schere zwischen ersehnter Normalität und erlebtem Konsum-/Wahnsinn immer größer wird. Unfreundliche Anonymität und respektlose Gier auf Kosten der Allgemeinheit sind gelebter Alltag.

In Zeiten knapper Budgets werden die Negativfolgen eines asozialen kollektiven Mainstreams spürbar und die Politik kann nur versagen. Ergebnis sind Ballungsräume voller Verlierer, junge wie alte, vertreten durch Möchtegerns, die überhaupt keine Ahnung haben, wie die Probleme zu lösen sind. (Anm.: Respekt und Hausverstand täten auch ihnen gut).

Aus reiner Selbstachtung und zum Selbsschutz bleibt einzig die Flucht auf's Land und in die Natur und wer's ganz ehrlich meint, wagt in Zeiten von Teleworking & Co sogar den Umzug in einen dieser ausgezeichneten Sehnsuchtsorte.


Ein besseres Leben im Dorf

  • Landleben ist schwieriger, dafür intensiver.
  • Am Land lebt, wer wirklich gut ist.
  • Blödheit und Faulheit werden im Dorf noch an den Pranger gestellt.
  • Der Alltag am Land ist würziger.
  • ...

Im Dorf ist es folglich nicht egal, wer du bist und was du tust. Das Wirtshaus, das Geschäft, die Kirche, die Wanderwege, … sind gute Echokammern für ein funktionierendes Zusammen-/Leben.


  • Wer die Gemeindebrunnen zuschüttet und "renaturiert", hat sie nicht alle.
  • Wer den Bankomat abbaut, hat kein G'spür für die normalen Menschen.
  • Wir brauchen keine Windräder auf Bergen und Almen.
  • Was in der Stadt gut ist, ist für das Dorf noch lange nicht geeignet.
  • Haut's ab mit der Dubai-Schokolade und esst lieber einen Apfel.
  • Wer Schnee zum Schickimicki-Event nach Klagenfurt karrt, spinnt.
  • ...
  • Wer zuviel aus dem Topf der Allgemeinheit nimmt und zuwenig bringt, wird wohl nicht wieder ...

Wie gesagt, Landleben ist schwieriger, dafür intensiver. Wir laden euch ganz herzlich ein mit uns das Dorfleben als Einheimischer, als Rückkehrer, als Neubürger oder als Gast mit zu leben.


Herzlich willkommen im Bergsteigerdorf Mauthen

www.bergsteigerdorf-mauthen.at
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Linktipps:
Alpines Leben im Wandel
Ab-/Zuwanderung | Lust und Frust als Chancen gegenzusteuern




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2024-11-15

Skitourengehen entlang von Skipisten ist für Einsteiger und zu Trainingszwecken inzwischen zum absoluten Trendsport geworden.

In Kärnten gilt am Katschberg und nun auch in Bad Kleinkirchheim ein 24-Stunden-Verbot für Pisten-Skitourengeher. Zu viele Tourengeher sind vor allem abends auf den Pisten unterwegs, wenn Pistengeräte im Einsatz sind.

Die Bergbahnenbetreiber können sich zwar haftungsmäßig absichern, für die Mitarbeiter mit ihren schweren Pistengeräten seien die Gefahrensituationen vielfach allerdings nicht mehr zu meistern. Dazu kommen immer mehr Regelverstöße durch die Freizeitsportler*innen.



Kleinere Skigebiete verbieten nicht


Kleinere Skigebieten wie die Bergbahnen Vorhegg denken nicht an Verbote, sondern arbeiten mit Aufklärung und klaren Regeln.



Für Einheimische und Gäste

Die Bergbahnen Vorhegg richtigen sich mit dem Angebot in erster Linie an einheimische Freizeitsportler*innen. Es ist aber auch ein Angebot an alle Unterkunftgeber (Hotels und Privatzimmervermieter), um mit unseren Gästen über Sinn und beidseitigen Nutzen zu reden.


Das Förderpickerl ist an der Liftkassa auch schon im Liftkartenvorverkauf erhältlich. Seit 2018 gibt es am Vorhegg das SKITOUREN FÖRDERPICKERL. Als Kompromissangebot und sichtbares Zeichen für das gegenseitige Verständnis wird es seither gut angenommen.

Vorverkaufszeiten | Liftkartenpreisliste

Sa., 30.11.2024 12:00 bis 16:00 Uhr
Fr., 06.12.2024 12:00 bis 16:00 Uhr
Sa., 07.12.2024 12:00 bis 16:00 Uhr
So., 08.12.2024 12:00 bis 16:00 Uhr
Sa., 14.12.2024 12:00 bis 16:00 Uhr
Fr., 20.12.2024 12:00 bis 16:00 Uhr
Liftkartenpreis zum Download als PDF

Skitourenpickerl für die ganze Skisaison einmalig €90

Bei Fragen: T 04715 8652 oder E-Mail




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2024-11-05
(c) Kleine ZeitungKleine Zeitung vom 09/2022. Andreas Kanatschnig
Gerhard Hohenwarter senior beobachtet seit 30 Jahren den Eiskar-Gletscher: Bisher war er 112 Mal dort, um den einzigen Gletscher in den Karnischen Alpen zu vermessen. Oft gemeinsam mit seinem Sohn.
Begrenzt von hohen Wänden, trotzt das Eiskar den immer heißer werdenden Zeiten. Die Nordlage kommt ihm zugute, sonst wäre der einzige Gletscher der Karnischen Alpen wohl schon längst geschmolzen. Gerhard Hohenwarter, pensionierter Geografie- und Geschichtelehrer, vermisst das Eiskar seit 30 Jahren. Gletscherknecht nennt man in Vermesserkreisen die ehrenamtlichen Helfer, die in den Alpen das Schwinden von Schnee und Eis dokumentieren.

Von den 900 Gletschern, die es in Österreich noch gibt, ist der Eiskar-Gletscher einer von denen, die vermessen werden: 15 Hektar groß, im Durchschnitt 20 Meter mächtig und 700 Meter lang. Einen dreiviertel Meter sinkt der Gletscher pro Jahr ein. "Einen Großteil sieht man aber nicht, weil er zu drei Viertel mit Schutt bedeckt ist. Das rettet ihm auch sein Leben, denn Schutt verhindert, dass die Wärmestrahlung direkt auf das Eis fällt", erklärt Hohenwarter, der ganz offiziell den Stab bereits an seinen Sohn Gerhard Hohenwarter, Meteorologe an der Zamg in Klagenfurt, weitergeben hat.

Pilgert er, und das kann man durchaus so sagen, gemeinsam mit seinem Sohn zum Eiskar, ist das ein Marsch, der selten Gutes verheißt: "Der Rückgang wird heuer dramatisch werden." Vom Plöckenpass wandern die Hohenwarters über einen schwierigen Steig in die Kellerwand. Gletscher haben den studierten Geografen schon immer fasziniert: "Schon als Student waren wir am Glockner, um die Pasterze zu vermessen." Als er Anfang der 1990er-Jahre an der Uni Graz nachfragte, ob man das Eiskar noch vermesse, erfuhr er, dass man damit aufgehört hatte: "Man fragte mich, ob ich es machen wollte. 1992 ging der Grazer Geografie-Professor Gerhard Karl Lieb mit mir zum ersten Mal hin und zeigte mir, wie man einen Gletscher vermisst." Seitdem ist er 112 Mal im Eiskar gewesen: "Wir gehen viermal im Jahr hinauf, was eine Fleißaufgabe ist. Die offizielle Messung für den Alpenverein machen wir immer im September." Drei Bücher hat er bisher mit Notizen befüllt.



Aber nicht nur das von Lawinen gespeiste Eiskar schaut sich Hohenwarter an, auch bei den Messungen an der Pasterze half er über viele Jahre mit: "Damit höre ich heuer auf." Die Liebe zu den Bergen erbte Hohenwarter, der im Gailtal geboren ist, von seinem Vater: "Mein Vater war Zollwachebeamter, der die grüne Grenze kontrollierte." Familie Hohenwarter wechselte in jungen Jahren alle drei Jahre den Wohnort, weil das bei Zollwachebeamten so üblich war: "Damit man mit den Einheimischen nicht zu gut wird." Als Hohenwarter die Volksschule besuchte, kam sein Vater am Oisternig leider in einer Lawine ums Leben: Von all den Bergen, die Hohenwarter besuchte, zieht es ihn immer wieder dorthin. Die Hohenwarters sind alle Bergmenschen: Seine Frau Waltraud genauso wie die Söhne Michael, Gerhard und Tochter Elisabeth. Der passionierte Sänger, der 40 Jahre mit den "Fünf Gailtalern" auftrat, und heute in Villach lebt, ist ständig beschäftigt: "Wenn man meinen Schreibtisch ansieht, glaubt man, das ist ein Topmanager." Auch das Eiskar will er noch einige Zeit besuchen - denn gut 20 bis 30 Jahre wird es den Gletscher noch geben.




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2024-11-03


Originaltext Nationalpark Hohe Tauern, Facebook vom 2.11.2024
Lasst uns eine Reise durch Millionen von Jahren machen ⌛💫

Vor etwa 80 Millionen Jahren begann die langsame, kraftvolle Bewegung der Erdplatten, die zur Entstehung der Alpen führte. Durch die tektonischen Kräfte drückten sich die Kontinente aufeinander und schoben Gesteinsschichten empor. 💥

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Plattentektonik: Die Theorie der Kontinentaldrift

Wo zwei oder mehrere Platten aneinander stoßen, bebt die Erde, entstehen Vulkane und Tiefseegräben, falten sich Gebirge auf - es können sogar ganze Kontinente auseinanderbrechen. Diesem Phänomen gab er den Namen Plattentektonik.
Wikipedia Eintrag


Theorie der Kontinentaldrift

Nachdem einige Forscher bereits ähnliche Gedanken geäußert hatten, war es vor allem Alfred Wegener, der in seinem 1915 veröffentlichten Buch Die Entstehung der Kontinente und Ozeane aus der teilweise sehr genauen Passung der Küstenlinien auf beiden Seiten des Atlantiks folgerte, dass die heutigen Kontinente Teile eines großen Urkontinents gewesen sein müssen, der in der erdgeschichtlichen Vergangenheit auseinandergebrochen war. Die Passung ist noch genauer, wenn man nicht die Küstenlinien, sondern die Schelfränder, das heißt die untermeerischen Begrenzungen der Kontinente betrachtet. Wegener nannte diesen Urkontinent Pangaea und den Prozess des Auseinanderbrechens und Auseinanderstrebens seiner Bruchstücke Kontinentaldrift. Wegener sammelte zwar viele weitere Belege für seine Theorie, jedoch konnte er keine überzeugenden Ursachen für die Kontinentaldrift benennen. Eine vielversprechende Hypothese kam von Arthur Holmes (1928), der vorschlug, dass Wärmeströme im Erdinneren genügend Kraft erzeugen könnten, um die Erdplatten zu bewegen. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich seine Hypothese jedoch nicht durchsetzen. Otto Ampferer stellte 1941 in seiner Publikation "Gedanken über das Bewegungsbild des atlantischen Raumes Vorgänge dar, die das vorwegnehmen, was heute als Seafloor spreading und Subduktion bezeichnet wird.







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