deine.UnterkunftGoogle MapsImpressumDatenschutz
Impressum

Ehrenamtliche Information
Alle Recherchen dieser Plattform stehen seit Jahren kostenlos zur Verfügung. Ein Anerkennungsbeitrag ist willkommen.



Sport 2000 Putz


2026-01-17

Galleria d'Arte Moderna 'Enrico De Cillia' - Treppo Ligosullo

Die Galleria d’Arte Moderna Enrico De Cillia, entstanden 1975 aus den Schenkungen des Künstlers an seinen Heimatort, umfasst heute über 150 Werke bedeutender europäischer Künstler. Ein Viertel der Sammlung zeigt De Cillias eigene Arbeiten, besonders seine späten Karstlandschaften. Ergänzt durch Bibliothek, Wechselausstellungen und Bildungsprogramme ist die Galerie ein lebendiges Zentrum moderner Kunst. Mehr Infos in Italienisch



Prato d'Arte 'Marzona' - Verzegnis

credits: carnia musei
In Villa di Verzegnis entstand dank des Sammlers Egidio Marzona ein einzigartiger Park zeitgenössischer Kunst. Internationale Künstler schufen hier großformatige Outdoor-Skulpturen, etwa Merz, Lewitt, Nauman oder Long. Die Werke, zwischen Arte Povera, Land Art und Minimalismus, verschmelzen mit der Landschaft und machen den Ort zu einer lebendigen Bühne für Kunst und Events. Mehr Infos in Italienisch



Pinacoteca 'Marco Davanzo' - Ampezzo

credits: carnia musei
Marco Davanzo ist eine zentrale Figur der carnischen Kunstgeschichte. Zwischen 19. und 20. Jahrhundert fand er Motive im Gebirge und im Alltagsleben. Selbst das Exil nach dem Ersten Weltkrieg prägte seine Farben. Sein Nachlass mit über 1800 Werken bewahrt Kunst und Kultur Carnias. Die Sammlung zeigt seine Entwicklung bis zu den berühmten „Nevi di Davanzo“. Mehr Infos in Italienisch



Pinacoteca 'Cornelia Corbellini' - Tolmezzo

credits: carnia musei
Im Palazzo Frisacco zeigt die Pinacoteca Cornelia Corbellini rund 30 Werke der Künstlerin (1919–2014), die ihr Leben der Malerei widmete. Von frühen Ölspachtelbildern über Studien an der Accademia in Venedig bis zu leuchtenden carnischen Landschaften dominiert stets die Farbe. In späten Arbeiten lösen sich Formen zugunsten von Erinnerung und Gefühl auf. Mehr Infos in Italienisch



La Mozartina - Paularo

credits: carnia musei
Die barocke Casa Scala zeigt eine besondere Sammlung von Tasteninstrumenten und erzählt die Geschichte von Orgel, Cembalo und Klavier. Die Stücke sind wie im einstigen Musikerhaushalt arrangiert, umgeben von Möbeln, Bildern und Alltagsobjekten. Neben einzigartigen Instrumenten wie der Testa-Orgel (1650) finden sich Manuskripte und seltene Bücher – viele Instrumente sind noch spielbar. Mehr Infos in Italienisch


Noch mehr Infos unter #carniamusei




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2026-01-16
Die Elf-Städte-Tour am Weißensee ist ein einzigartiges Eisschnelllauf-Event in Kärnten (Österreich), das seit 1989 alljährlich im Winter stattfindet. Dabei handelt es sich um die „Alternative holländische 11-Städte-Tour“, ein Ableger des berühmten niederländischen Elfstedentocht-Marathons, der wegen zu unsicherer Eisverhältnisse in den Niederlanden hier am Weißensee ausgetragen wird.

Über mehrere Tage im Jänner messen sich rund 5.000 bis 6.000 Läuferinnen und Läufer aus zahlreichen Ländern in unterschiedlichen Distanzen – typischerweise 50 km, 100 km und 200 km – auf der zugefrorenen Natur-Eisfläche des 930 m hoch gelegenen Sees.

Die Veranstaltung verbindet Spitzensport mit Volksfest-Atmosphäre: Profis erreichen beim 200 km-Rennen Geschwindigkeiten von über 60 km/h, und der Weltrekord über 200 km auf Natureis – 5 Stunden und 11 Minuten – wurde am Weißensee aufgestellt.

Für die Region ist die Tour ein wichtiges Winterhighlight und ein starker touristischer Faktor, der jedes Jahr Tausende Gäste und zahlreiche Übernachtungen in die idyllische Naturkulisse Kärntens bringt.



Programmübersicht

Montag, 19. Jänner
Zelt: von 9 bis 21 Uhr geöffnet, 16 Uhr Rennbesprechung

Dienstag, 20. Jänner
Zelt: von 6 bis 1 Uhr geöffnet, 20.30 Uhr Blarenbal mit WTFox
Eis: 7 Uhr Alternatieve Elfstedentocht Weissensee (200 km)
9 Uhr Prestatietocht Weissensee (100 km)

Mittwoch, 21. Jänner
Zelt: von 7 bis 1 Uhr geöffnet, 20.30 Uhr Bingo mit Jannes
Eis: 8 Uhr GrandPrix 1 Frauen (40 km)
10 Uhr GrandPrix 1 Männer (60 km)
11.45 Uhr ONK Masters (60 km)

Donnerstag, 22. Jänner
Zelt: von 9 bis 1 Uhr geöffnet, 13.30 Uhr Red Bull Flugshow, 15 Uhr Gäste-Ehrung, 16 Uhr Rennbesprechung
Eis: 8 Uhr Aart Koopmans Memorial Männer (100 km)
10.30 Uhr Aart Koopmans Memorial Frauen (80 km)

Freitag, 23. Jänner
Zelt: von 6 bis 1 Uhr geöffnet, 20.30 Uhr Blarenbal mit „Komen Lopen“
Eis: 7 Uhr Alternatieve Elfstedentocht Weissensee (200 km),
9 Uhr Prestatietocht Weissensee (100 km)

Samstag, 24. Jänner
Zelt: von 7 bis 1 Uhr geöffnet
Eis: 8 Uhr Open Nederlands Kampioenschap Profi Frauen (100 km)
11.45 Uhr Open Nederlands Kampioenschap Profi Männer (150 km)

Sonntag, 25. Jänner
Zelt: von 9 bis 1 Uhr Frühshoppen, 16 Uhr Rennbesprechung und Family Day
Eis: von 10 bis 14 Uhr Weissensee Familien Eislauftag (50 km max)

Montag, 26. Jänner
Zelt: von 6 bis 1 Uhr geöffnet, 20.30 Uhr Blarenbal mit „Komen Lopen“
Eis: 7 Uhr Alternatieve Elfstedentocht Weissensee (200 km)
9 Uhr Prestatietocht Weissensee (100 km)

Dienstag, 27. Jänner
Zelt: von 6 bis 1 Uhr geöffnet, 20.30 Uhr Bingo mit Jannes, 22 Uhr Siegerehrung
Eis: 7.30 Uhr Alternatieve Elfstedentocht Weissensee Profi Männer (200 km)
7.45 Uhr Alternatieve Elfstedentocht Weissensee Profi Frauen (200 km)

Mittwoch, 28. Jänner
Zelt: von 9 bis 1 Uhr geöffnet, 15 Uhr Gäste-Ehrung (Gemeinde), 16 Uhr Rennbesprechung
Eis: Reservetag

Donnerstag, 29. Jänner
Zelt: von 9 bis 1 Uhr geöffnet, 20.30 Uhr Blarenbal mit DJ
Eis: 7 Uhr Alternatieve Elfstedentocht Weissensee (200 km)
9 Uhr Prestatietocht Weissensee (100 km)

Freitag, 30. Jänner
Zelt: von 10 bis 1 Austrinken – alles zum halben Preis

Täglich ab 14 Uhr (Zelt): Après Ice






Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2026-01-16
Der Flughafen Klagenfurt

LEITARTIKEL Wolfgang Fercher
Chefredakteur Kärnten & Osttirol

Was der Erfolg des Flughafens Triest für Klagenfurt bedeutet

Der Flughafen Triest schreibt Rekordzahlen und ist ein übermächtiger Mitbewerber für Klagenfurt. Den hiesigen Flughafen zuzusperren wäre trotzdem eine Selbstaufgabe.

Am „Ronchi dei Legionari” können wieder einmal die Sektkorken knallen. Der Flughafen, der rund 30 Kilometer nordwestlich von Triest liegt und den Namen jener Gemeinde trägt, die nach dem Aufbruch der kriegerischen Legionäre rund um den Dichter Gabriele D’Annunzio in Richtung Fiume benannt ist, blickt neuerlich auf Rekordzahlen. 1,65 Millionen Passagiere wurden im Jahr 2025 gezählt – so viele waren es in der Geschichte des Triester Flughafens noch nie. Allein im Vergleich zu 2024 gab es ein Passagierplus von 25 Prozent. Binnen weniger Jahre konnte die Zahl der Fluggäste, die 2014 noch bei rund 700.000 lag, mehr als verdoppelt werden. 27 Ziele werden ab Triest direkt angeflogen, der internationale Flugverkehr wächst kontinuierlich.


„Triest auch Infrastruktur für Kärnten“

Die beeindruckende Entwicklung ist einer konsequenten Strategie, der Positionierung als Alternative zu Venedig und Treviso, potenten Investoren und einer starken Symbiose mit dem Billigflieger Ryanair zu verdanken. Auch die Region Friaul-Julisch Venetien unterstützt den Flughafen ordentlich und profitiert laut Studien durch enorme zusätzliche Wirtschaftsleistung. Flughafen-Präsident Antonio Marano sieht den Flughafen Triest, der mittlerweile sogar Ljubljana/Laibach (rund 1,5 Millionen Passagiere) überholt hat, schon seit Jahren „auch als Infrastruktur für Kärnten“. Für viele Kärntnerinnen und Kärntner ist, neben „LJU“, „TRS“ längst zum Heimatflughafen geworden, der an der Autobahn liegt und auch mit dem Zug erreichbar ist. Schön zu sehen, dass Heimat nicht mehr an der Landesgrenze endet, sondern den Alpen-Adria-Raum umfasst.

Der Erfolg der Flughäfen in den südlichen Nachbarländern macht sie zu einem übermächtigen Mitbewerber für den Flughafen Klagenfurt, der 2025 rund 175.000 Passagiere zählte. Die Zahlen sind auch Wasser auf die Mühlen jener größer werdenden Gruppe, die dem Klagenfurter Flughafen seine Existenzberechtigung abspricht und jede weitere Investition als Geldverschwendung sieht. Die Kritiker haben, mit Blick in den Süden, auf die Koralmbahn und die Eröffnung des Semmeringtunnels 2030, sehr gute Argumente.


Einmal noch durchstarten

Land und Stadt würden sich ohne diese Infrastruktur Millionen ersparen – und trotzdem wäre ein Zusperren des Klagenfurter Flughafens eine Selbstaufgabe und käme einer weiteren Verzwergung des Landes gleich. Weiter zum vollständigen Artikel ...

KLEINE, vom 16.01.2026



Daten & Fakten: 200km Radius KLU, Klagenfurt

mit gesamt 10 Mio Passagieren (KLU 175.000 = 1,7%)

Ljubljana
Joze Pucnik Flughafen (LJU) – Ljubljana, Slowenien (ca. 45–49 km).
Flughafen Graz (GRZ) – Graz, Österreich (ca. 90–95 km).
Triest Flughafen (TRS) – Triest, Italien (ca. 113 km).
Salzburg Flughafen (SZG) – Salzburg, Österreich (ca. 160–197 km).
Flughafen Rijeka (RJK) – Rijeka/Krk, Kroatien (ca. 160 km).
Zagreb Flughafen (ZAG) – Zagreb, Kroatien (ca. 168 km).
Linz Flughafen (LNZ) – Linz, Österreich (ca. 177 km).
Treviso Flughafen (TSF) – Nähe Venedig, Italien (ca. 198 km).
Pula Flughafen (PUY) – Pula, Kroatien (ca. 198 km).




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2026-01-11
Kötschach-Mauthen, am 10.01.2026: Über die diesjährige internationale Almkäseverkostung und den Bauernball wird man wohl noch lange Gutes hören. So viele Besucher:innen – vor allem junge Menschen – aus dem gesamten Bezirk und der benachbarten Carnia hat der Rathaussaal in Kötschach-Mauthen wohl noch nie gesehen.

Den Veranstalter:innen rund um die Obfrauen Elisabeth Buchacher (Gailtaler Almkäse g.U.) und Kathrin Unterweger (Bauernbund Hermagor) sowie ihren zahlreichen Helfer:innen darf man herzlich gratulieren. In bewährt gekonnter Form moderierte Michael Buchacher durch den Nachmittag. Im festlich dekorierten Rathaussaal wurden die diesjährigen Sieger der Almkäseprämierung in zwei Kategorien gekürt: Auf Kärntner Seite holte die Watschiger Alm den 1. Preis, auf italienischer Seite die Pramosalm. In der Publikumswertung setzten sich die Klein Kordin Alm und die Malga Zoufplan knapp durch. In ihren Ansprachen dankten Elisabeth Buchacher und Manuela d’Orlando (Cooperativa Malghesi della Carnia e Val Canale) allen Senner:innen und Landwirt:innen für ihre wertvolle Arbeit auf den heimischen Almen.

Mehr unter www.gailtaler-almkaese.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2026-01-06

Der Mensch als Teil des Dorfs und Teil der Landschaft zugleich.

Ein paar Urlaubstage in Mauthen können sich anfühlen wie eine kleine Studienreise zur Harmonie des Lebens. Es geht um das richtige Maß: zwischen Aktivität und Ruhe, Natur und Kultur, Bewegung und Innehalten.

Die Berge geben den Rahmen vor, die Landschaft öffnet den Blick – und der Mensch findet seinen Platz genau dazwischen. Was viele Gäste rasch spüren: Wer hier lebt, muss gut sein in dem, was er tut. Vieles im Alltag lässt sich nicht auslagern oder wegdelegieren, sondern muss selbst gelöst werden – mit Hausverstand, handwerklichem Können und gegenseitiger Unterstützung. Leben und Arbeiten am Land ist würziger, direkter und ehrlicher. Es fordert, aber es gibt auch viel zurück. In Mauthen hilft man einander. Man kennt sich, man steht füreinander ein – und man streitet auch. Themen werden offen diskutiert, Meinungen treffen aufeinander, und es gibt kein Ausweichen in bequeme Filterblasen oder anonyme Bubbles.

Das Leben spielt sich nicht nebeneinander, sondern miteinander ab. Gerade darin liegt eine besondere Qualität dieser Tage: Der Mensch ist Teil der Gemeinschaft und Teil der Landschaft zugleich. Er steht nicht über den Dingen, sondern mitten im Geschehen. Ein Aufenthalt in Mauthen wird so zu einer stillen Übung in Ausgewogenheit – bodenständig, menschlich und wohltuend. Ganz im richtigen Maß.

Wer darüber nachdenkt, hierher zu ziehen, um hier zu arbeiten und zu leben, sollte diese Entscheidung bewusst treffen. Nicht alles, was ein gutes Leben ausmacht, lässt sich mit Geld kaufen. Nähe, Vertrauen, Zugehörigkeit und Akzeptanz entstehen nicht automatisch – sie wachsen mit der Zeit.

Wer bereit ist, sich einzubringen, zuzuhören und Schritt für Schritt Teil des Dorflebens zu werden, dem eröffnen sich jedoch besondere Möglichkeiten. Ein Leben im Rhythmus von vier Jahreszeiten, geprägt von echten Begegnungen, wahren Geschichten und einem respektvollen Miteinander.

Hier gibt es Raum für persönliche Entfaltung, für Verantwortung und für das Mitgestalten eines gemeinsamen Alltags. Kein perfekter Ort – aber ein ehrlicher. Und für jene, die sich darauf einlassen, ein überraschend abwechslungsreicher.



HOMO LONCIUM

Bezeichnung für einen Menschentypus, der im ländlich-alpinen Raum verwurzelt ist und durch Selbstständigkeit, Gemeinschaftssinn und Erdung geprägt wird.

Merkmale des Homo LONCIUM:
  • lebt in enger Beziehung zu Landschaft, Jahreszeiten und Arbeit
  • löst Probleme selbst, bevor er sie delegiert
  • hilft anderen – und nimmt Hilfe an
  • scheut den Konflikt nicht, sondern trägt ihn aus
  • denkt nicht in Blasen, sondern im direkten Gegenüber
  • kennt Maß, Rhythmus und Grenzen und
  • ... tja, und trinkt auch gerne LONCIUM CraftBeer aus der hiesigen Brauerei


Herkunft des Begriffs:

LONCIUM verweist auf den historischen Raum des Oberen Gailtals in Kärnten, steht aber allgemein für das Leben abseits urbaner Bequemlichkeit.


Bedeutung:

Der HOMO LONCIUM ist kein nostalgisches Ideal, sondern ein zeitgemäßer Gegenentwurf zur Entfremdung: ein Mensch, der durch das Leben am Land geformt wird – würzig, direkt, gemeinschaftsfähig.




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-12-31

Buche Deinen eTopolino für besondere Anlässe

Der überraschende Blickfang für
  • für Hochzeiten #heiraterei
  • für Geburtstagsfeiern
  • für deinen Ausflug auf den Plöckenpass
  • für deinen Ausflug auf die Alm
  • für besondere Anlässe
  • Raum: Oberes Gailtal, Lesachtal

Der Fiat Topolino vereint kompaktes Design mit moderner Elektromobilität und urbanem Lifestyle. Mit einer Reichweite von bis zu 75 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h bist du flexibel und entspannt im Bergsteigerdorf Mauthen und Umgebung unterwegs. Du bewegst dich also nicht nur stylisch, sondern auch umweltbewusst. In weniger als vier Stunden ist der Topolino ganz unkompliziert an einer normalen Haushaltssteckdose wieder vollständig aufgeladen. Verchromte Details wie die eleganten Scheinwerfereinfassungen sowie Leisten an Front und Heck machen ihn zu einem echten Blickfang. Mit einem charmanten Hauch von Vintage transportierst du deine Habseligkeiten und genießt jede Fahrt im Fiat Topolino.


Buche Deinen eTopolino

Komplettpackage 24h im Frühling und Herbst




Anbieter: Salcher GmbH
Kötschach 324
9640 Kötschach
Österreich
Tel.: +43 (0) 4715 404
johannes@salcher.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-12-19

Im oberen Gailtal, besonders im Bergsteigerdorf Mauthen, bin ich jemand, an dem man kaum vorbeikommt. In der regionalen Wahrnehmung gelte ich als einer, der Prozesse anstößt, Fragen stellt und sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt. Mein Wirken definiert sich weniger über einzelne Projekte als über eine Haltung: aufmerksam gegenüber dem Ort, kritisch gegenüber Routinen und offen für Impulse von außen. Damit bewege ich mich bewusst in einem Spannungsfeld, das im ländlichen Raum sowohl Anerkennung als auch Widerspruch hervorruft.



Die Angst der Zauderer

Widerspruch erfahre ich vor allem von Menschen, die Angst vor Veränderung haben. Sie beharren auf der Vergangenheit, auf vertrauten Abläufen und bekannten Routinen. Diese Haltung ist verständlich, denn Stabilität gibt Sicherheit. Gleichzeitig zeigt sie, wie schwierig es ist, neue Perspektiven zuzulassen, ohne das Gefühl zu haben, Bewährtes zu verlieren. Für mich gehört dieser Konflikt untrennbar zur Arbeit im regionalen Kontext: Veränderung entsteht selten ohne Reibung.


In vielen Alpentälern kenne ich vergleichbare Akteure, die jenseits großer Städte kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben. Ob im Engadin, im Pustertal oder in anderen Randlagen des Alpenraums – häufig sind es Einzelpersonen, die mit Beharrlichkeit und persönlichem Einsatz neue Denk- und Handlungsräume öffnen. Uns verbindet eine starke lokale Verankerung, kombiniert mit dem Blick über den eigenen Talrand hinaus. So verstehe ich meine Arbeit: regionale Themen nicht isoliert zu behandeln, sondern sie in größere Zusammenhänge einzubetten. Ehrenamtlich, unabhängig und frei von Zwängen aller Art.


Es braucht Zeit und Durchhaltevermögen, aber im Lauf der Jahre verändert sich die Rolle solcher Akteure. Aus anfänglicher Irritation wird Orientierung, aus punktuellen Interventionen eine kontinuierliche Präsenz. Der Einfluss zeigt sich nicht nur in sichtbaren Ergebnissen, sondern in verschobenen Perspektiven: in Gesprächen, die entstehen, in Netzwerken, die wachsen, und in einem gestärkten Bewusstsein für die Möglichkeiten des eigenen Lebensraums. Im Gailtal verstehe ich mich als Teil dieser Entwicklung – jemand, dessen Wirkung sich leise entfaltet und dennoch dauerhaft in der Region verankert bleibt.




Sichtbare Ergebnisse

  • Den Skilift am Vorhegg würde es schon lange nicht mehr geben, weil die damalige (2017) Gemeindeleitung ein böses politisches Spiel getrieben hat.

  • Die Alpenvereinssektion hätte weniger als 2.000 und nicht mehr als 4.000 Mitglieder. Vor allem die Lock-down-Zeit hat einen massiven Rückgang der Mitgliederzahlen verursacht. Hier gekonnt gegenzusteuern ging einzig und alleine mit digitalen Services (in Verbindung mit dem "Sportbonus" der damaligen Bundesregierung).

  • Die Marke "Bergsteigerdorf Mauthen" wäre in ihrer Gesamtheit und dem, was sie bedeutet unbelebt und nicht wahrgenommen. Für Mauthen, seine Bewohnung und den Ort in Summe eher peinlich als eine Auszeichnung.

  • ... und ja, wer "Senza Confini" sagt, muss auch Plöckenpass sagen. Gegen jeden und gegen alles zu sein, ist zu wenig.

Und täglich fallen mir neue Dinge auf und ein, die es wert sind erzählt zu werden, weil sie gut für das Dorf sind und die Menschen, die sie machen eine respektvolle Bühne verdienen.

In diesem Sinn sind die Plattformen ein großes, gemeinsames digitales Dorfprojekt für eine gute zukünftige Entwicklung des Raums in dem wir leben. Alle anderen Methoden sind nicht mehr zeitgemäß und gehören abgelöst, weil sie auf Dauer schaden.

In anderen Worten:
Digitale Services geben kleinen Bergdörfern eine starke Stimme nach innen und außen. Für Einheimische erleichtern sie Information, Vernetzung und Teilhabe am Dorfleben über alle Generationen. Exil-Bewohner bleiben emotional mit ihrer Heimat verbunden, verfolgen Veranstaltungen und planen gezielt ihre Besuche. Nicht zu unterschätzen: sie erzählen mit Stolz von "daham" und machen damit die wohl besten Werbung für das Dorf, die es gibt: "gute Mundpropaganda". Gäste entdecken Angebote abseits urbaner Zentren, informieren sich vorab und nehmen aktiv an Kultur, Natur und regionalen Aktivitäten teil. So stärken digitale Plattformen die Bindung an die Region, erhöhen die Sichtbarkeit von Veranstaltungen und tragen wesentlich zur Attraktivierung entlegener Bergregionen bei.




Fundraising

Wer von Euch als Firma/Betrieb oder als Privatperson Interesse an guten Geschichten aus Mauthen und dem umgebenden Alpen-Adria Raum hat, ist herzlich eingeladen die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für das Dorf zu honorieren. Ich freu mich über jede Unterstützung und sage DANKE! Hier geht's zur Fundraising-Seite ...


Linktipp: Der Homo LONCIUM




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-08-27
Medienmitteilung zu "Erneuerbare Energien: Alpenkonvention als Maßstab für naturverträgliche Umsetzung der RED III im Alpenraum"

Wien/Innsbruck (OTS) - Die EU will den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Doch in den Alpen darf das nicht zulasten sensibler Naturräume gehen. CIPRA International hat durch eine juristische Eingabe zwei herausragende Klärungen erreicht: Die Alpenkonvention ist als völkerrechtlich verbindlicher Vertrag dem Sekundärrecht der Europäischen Union übergeordnet. Folglich sind deren Vorgaben auch bei der Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) einzuhalten.

Der unabhängige Überprüfungsausschuss der Alpenkonvention hat seit 2023 untersucht, ob die RED III Richtlinie gegen die Ziele des internationalen Vertragswerks zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) verstößt. Das nun vorliegende Ergebnis ist von grundsätzlicher Bedeutung, wie im Laufe des Verfahrens die EU-Kommission gegenüber der Alpenkonvention festgehalten hat: Die Organe der EU sind an die von der EU geschlossenen Abkommen gebunden, sodass diese Abkommen Vorrang vor dem sekundären Unionsrecht haben.

Der Bericht des Ausschusses hält zudem fest: Es liegt in der Verantwortung der EU-Mitgliedsstaaten im Alpenraum, bei der Umsetzung der RED III die Vorgaben der Alpenkonvention einzuhalten. "Die RED III darf nicht dazu führen, dass geltender Umwelt- und Naturschutz umgangen wird. Die Mitgliedsstaaten haben bei der Umsetzung Handlungsspielraum - und sie müssen ihn dahingehend nutzen, die Alpen konsequent im Sinne der Alpenkonvention zu schützen", erläutert Paul Kuncio, Geschäftsleiter von CIPRA Österreich, der als Jurist auch die Rechtsservicestelle Alpenkonvention betreut. In diesem Sinne sind etwa Beschleunigungsgebiete für erneuerbare Energien in Schutzgebieten, Mooren und Feuchtgebieten zu vermeiden. Auch vom Bau neuer Wasserkraftwerke in ökologisch sensiblen Alpenregionen ist abzusehen.

Bund und Bundesländer am Zug
Der Bund und die Bundesländer können den Handlungsspielraum bei der Umsetzung der RED III (z. B. EABG, Tiroler EABG oder Steiermärkisches EABG) nutzen, um die Energiewende im Sinne der Alpenkonvention zu gestalten. Etwa können bestimmte Energieträger von Vorrangregelungen oder das "überragende öffentliche Interesse" für den Bau und Betrieb Erneuerbarer Energieproduktionsanlagen in besonders schützenswerten Gebieten ausgenommen werden, was dem Schutz und Erhalt der Natur dient. Dem Bericht des Überprüfungsausschusses der Alpenkonvention lassen sich folgende Schlussfolgerungen entnehmen:

  • Keine Vorranggebiete für erneuerbare Energien in Schutzgebieten, Mooren oder Feuchtgebieten
  • Aussetzung des "übergeordneten öffentlichen Nutzungsinteresses" in besonders sensiblen Naturräumen
  • Keine Ausnahme vom Screening für Wind- und Solarprojekte, mit dem potenzielle, erhebliche Umweltauswirkungen beurteilt werden
  • Klare Definition der Anforderungen an eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Sinne der Alpenkonvention
  • Vorrangige Errichtung neuer Energieproduktionsanlagen auf bereits versiegelten oder bebauten Flächen


"Die Alpenkonvention bietet einen Kompass für eine naturverträgliche Energiewende, die den Ausbau fördert und sensible Naturräume erhält.", betont Stephan Tischler, Vorsitzender von CIPRA Österreich. "Jetzt liegt es an den Bundesländern und der Republik Österreich, bei der Umsetzung der RED III Richtlinie diese Schlussfolgerung und damit die letztlich verbindlichen Vorgaben der Alpenkonvention entsprechend zu berücksichtigen." Die Ergebnisse des Verfahrens sind besonders relevant, da bis Februar 2026 die Beschleunigungsgebiete für die erneuerbare Energieproduktion auszuweisen sind. Der Bericht des Überprüfungsausschusses ist hier abrufbar: www.alpconv.org

Diese Mitteilung und druckfähige Pressebilder stehen zum Download bereit unter: www.cipra.org/de/medienmitteilungen

Rückfragen & Kontakt
CIPRA Österreich
Mag. Paul Kuncio
Telefon: +43 677 643 310 41
E-Mail: paul.kuncio@cipra.org




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-08-06
(c) Nassfeld Tourismus
Das klassische Urlaubsmodell kriselt: Leere Strände, volle Berge in Italien

Strandbad-Betreiber beklagen Rückgänge bei den Badegästen, während Ortschaften in den Bergen boomen. Eine Rolle spielen dabei die sommerlichen Hitzewellen.

Trotz strahlendem Wetter und angenehmem Wind stöhnen die Strandbad-Betreiber an der nördlichen Adria: Im Juli ist die Zahl der Strandurlauber gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 um 15 Prozent gesunken. Am Wochenende sind die Strände zwar voll, doch der Andrang ist an Wochentagen wesentlich geringer als in den vergangenen Jahren. Dafür boomt der Urlaub in den Bergen, stellen Touristiker in Italien fest.

Während viele Küstenortschaften über Besucherrückgänge klagen, zeigen sich die Dolomiten voller Leben mit langen Warteschlangen an Seilbahnen und überfüllten Wanderwegen. Ein Urlaub in den Bergen erscheint inzwischen abwechslungsreicher und angenehmer als eine Woche an den Stränden der Adria. Eine Rolle spielen auch die anhaltenden Hitzewellen, die viele Familien in die Kühle der Berge treiben - sowohl in die Alpen als auch in den Apennin.



Krise des klassischen Urlaubsmodells

Ein wesentlicher Faktor ist die Krise des klassischen Urlaubsmodells, analysieren Touristiker. Den ganzen Tag an der Sonne auf einer Liege und unter einem Sonnenschirm zu verbringen ist für viele nicht mehr so attraktiv. Zahlreiche Urlauber sehnen sich nach kühleren, aktiveren Ferien. Walter De Cassan, Präsident des Hotelierverbands der Dolomiten-Stadt Belluno, berichtet, dass der Tourismus in den Dolomiten boomt - mit vielen italienischen Gästen, aber auch einer wachsenden Zahl von Touristen aus USA, China, Südkorea, Japan, Thailand und Kanada.

Die Pandemie hat offenbar das Bewusstsein vieler Urlauber verändert. Man habe die Berge neu entdeckt, stellt De Cassan fest. Die Vorstellung von Ferien, bei denen man jeden Tag etwas Neues erleben, wandern, die Umgebung bewundern und frische Luft genießen kann, hat an Reiz gewonnen. Der statische Urlaub am Strand verliert hingegen an Attraktivität.



Beliebtheit der Berge bringt Probleme mit sich

Gleichzeitig bringt die steigende Beliebtheit der Berge auch Probleme mit sich. In Südtirol bildeten sich zuletzt kilometerlange Schlangen an der Seilbahn zur Seceda - einem beliebten Dolomitengipfel, der durch Apple-Hintergrundbilder und virale Videos weltberühmt wurde. In einigen Bereichen wie dem Pragser Wildsee oder den Drei Zinnen mussten bereits Maßnahmen zur Besuchersteuerung eingeführt werden. De Cassan mahnt: Es sei wichtig, auch weniger bekannte, aber ebenso schöne Bergortschaften zu fördern, um die touristischen Ströme besser zu verteilen.

Auch Daten belegen, dass der Strandurlaub in Italien zwar weiterhin beliebt ist, aber weniger als in den vergangenen Jahren. Im Juli 2025 ging die Zahl der Badegäste laut dem Verband der Strandbad-Betreiber SIB im Durchschnitt um 15 Prozent zurück, in einigen Regionen wie die Emilia Romagna sogar um bis zu 25 Prozent. "Wir haben einen Rückgang der italienischen und deutschsprachigen Gästen festgestellt", berichtet Antonio Capacchione, Präsident des SIB-Verbands. Grund dafür seien die zunehmenden Kosten des klassischen Strandurlaubs. Ein Tag in einem Strandbad oder der Besuch im Schwimmbad kostet im Schnitt 32,7 Prozent mehr als 2019. In diesem Jahr sind die Preise für Sonnenschirm- und Liegenmiete erneut in die Höhe geschnellt: Laut einer Schätzung des Verbraucherschutzverbands Altroconsumo liegt der durchschnittliche Anstieg im Vergleich zu 2024 bei 5 Prozent. Seit 2021 steigen die Preise der Strandbäder kontinuierlich.

Auch in der Versilia, der renommierten Badeküste an der nördlichen Toskana, wächst die Sorge wegen einer Urlaubssaison, die nicht den rosigsten Erwartungen entspricht. "Der Juni lief gut, auf dem Niveau des Vorjahres. Im Juli hingegen war der Rückgang deutlich spürbar, selbst in toskanischen Urlaubsorten, die normalerweise über eine gute Stammkundschaft aus der Region verfügen", erklärt David Parenti, Inhaber des Strandbades Ernesta in der toskanischen Nobelortschaft Viareggio.



Urlaubskosten deutlich gestiegen

Ob Berge, oder Strand - die Konsumentenschutzverbände warnen, dass die Urlaubskosten in Italien wegen der Inflation deutlich gestiegen sind. Laut einer Analyse des Verbraucherschutzverbands Codacons liegen die Ausgaben für Reisen, Verpflegung und Freizeitaktivitäten rund 30 Prozent höher als im Sommer 2019 - also vor der Corona-Pandemie. Von den Preissteigerungen am stärksten betroffen ist der Luftverkehr. Inlandflüge kosten in diesem Sommer durchschnittlich 81,5 Prozent mehr als vor sechs Jahren. Auch internationale Flüge sind deutlich teurer.

Etwas moderater fällt der Preisanstieg bei Fähren aus (Plus 13,9 Prozent), ebenso bei Zugreisen (Plus 10,7 Prozent) und Bus- bzw. Fernbusverbindungen (Plus 10,1 Prozent), geht aus der Studie hervor. Wer sich für das Auto entscheidet, zahlt heute 8,3 Prozent mehr für Benzin als im Sommer 2019, während Diesel um 12,6 Prozent teurer ist. Auch Mautgebühren und Parkautomaten belasten den Geldbeutel, denn sie sind um 7,2 Prozent höher als in der Zeit vor der Pandemie.

Codacons warnt, dass diese Preissteigerungen für viele Haushalte nicht mehr tragbar seien. Die Folgen sind deutlich zu spüren: Rund 49 Prozent der Italiener - fast jeder Zweite - wird in diesem Sommer keinen Urlaub machen, verglichen mit 39,5 Prozent im Sommer 2019. Das entspricht einem Anstieg von fast 10 Prozentpunkten bei denjenigen, die ganz auf Ferien verzichten. (APA, die Presse)

www.gailtaler-almkaese.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-07-08
In Zusammenarbeit und unter der Schirmherrschaft der Gemeinden Paluzza und Kötschach-Mauthen präsentieren der Circolo Culturale Enfretors und das Bergsteigerdorf

Das ganze Konzert zum Nachhören gibt's auf YOUTUBE

am 7. August ab 18:30 Uhr im Gailtaler Dom, Kötschach-Mauthen,
am 8. August ab 20:45 Uhr im Cinema Tetro Daniel, Paluzza





Fabio Ceccarelli

Ein Musiker zwischen Bühne und Leinwand
Fabio Ceccarelli ist ein eleganter, außergewöhnlich vielseitiger Akkordeonist - ein musikalischer Allrounder mit einer tiefen Leidenschaft für das Theater.

In den 1990er Jahren begann er seine Karriere in Rom und arbeitete mit einigen der bedeutendsten Komponisten Italiens zusammen: Ennio Morricone, Armando Trovajoli, Riz Ortolani, Franco Piersanti, Luis Bacalov und Nicola Piovani. Für sie spielte er Soundtracks zu über 100 Film- und Fernsehproduktionen ein - unter der Regie namhafter Regisseure wie Gianni Amelio, Ermanno Olmi, Paolo und Vittorio Taviani, Giuseppe Tornatore, Roberto Benigni und Luigi Magni. Zu seinen bekanntesten Mitwirkungen zählen unter anderem: Amerika, Pinocchio, Das Leben ist schön, Der Oktopus, Linda und der Brigadier, Kommissar Montalbano.


Engagement für das Theater

Neben seiner Filmarbeit ist Fabio Ceccarelli tief mit der Welt des Theaters verbunden. Er komponierte und spielte Bühnenmusiken für zahlreiche große Schauspieler:innen, darunter Giulia Lazzarini, Leo Gullotta, Valeria Moriconi, Gigi Proietti, Piera Degli Esposti, Luca Zingaretti und Cesare Venturini - oft live auf der Bühne im direkten Dialog mit dem gesprochenen Wort.

"Wenn ich im Theater bin, fühle ich mich zu Hause - ganz gleich, welche Rolle ich übernehme." Er trat in bedeutenden Theatern auf, darunter das Teatro dell'Opera und das Auditorium Santa Cecilia in Rom, das Teatro Caio Melisso in Spoleto (Festival dei Due Mondi), das Teatro Comunale in Ferrara, das Teatro Verdi sowie Spielstätten in Terni.


Im Fernsehen & in der Unterhaltungsmusik

Auch im Fernsehen war Ceccarelli regelmäßig präsent - etwa in Sanremo, Novecento, Passo Doppio, Premio David di Donatello und Premio Barocco. Als Solist auf Akkordeon und Flöte stand er dabei unter der musikalischen Leitung von Maestro Pippo Caruso.

Zudem wirkte er an Studioaufnahmen mit italienischen Unterhaltungskünstlern wie Francesco De Gregori, Maria Sannia, Luca Barbarossa und Iva Zanicchi mit.


Ein Stilgrenzen überschreitendes Repertoire

Ausgehend von einer klassischen Ausbildung am Konservatorium entwickelte Ceccarelli ein beeindruckend vielfältiges Repertoire: Von Klassik über französisches Chanson, jiddische Musik, Tango und Filmmusik bis hin zu Jazz, Blues und Theatermusik.

Seine musikalischen Reisen sind geprägt von Feinsinn, Stilvielfalt und künstlerischer Tiefe - stets mit dem Anspruch, Grenzen zwischen Genres zu überwinden und Musik lebendig werden zu lassen.




PROGRAMM

  • J.S. Bach BWV 988: Aria
  • ROMEO UND JULIA aus dem Film von Franco Zeffirelli (1968).
  • DER PATE von Francis Ford Coppola (1972).
  • AMARCORD von Federico Fellini (1973).
  • SPIELE IM WESTEN aus dem Film von Sergio Leone (1968).
  • NUOVO CINEMA PARADISO (Liebesthema) aus dem Film von Giuseppe Tornatore (1988).
  • GABRIELS OBOE aus Mission (1986).
  • PLAYING LOVE aus dem Film "Die Legende von 1900" von Giuseppe Tornatore. Ein wunderbarer Film basierend auf nach dem Roman NOVECENTO von Alessandro Baricco.
  • IL POSTINO 1994 mit dem unvergesslichen Massimo Troisi in der Hauptrolle, Musik von Luis Bacalov.
  • LA VITA È BELLA mit dem Medley BUONGIORNO PRINCIPESSA von Nicola Piovani, basierend auf dem Film von Roberto Benigni von 1997.
  • Luciano Fancelli ACQUARELLI CUBANI
  • OBLIVION und LIBERTANGO





Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-07-08

Das Festival "Bühne der Macht" machte Sankt Daniel im Gailtal zum kulturellen Nabel der Region und überraschte in vielerlei Hinsicht.

"Ich arbeite seit fast 20 Jahren als Regisseurin, oft mit einem generationsübergreifenden Publikum. Und parallel dazu beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit philosophischer Praxis an der Universität Wien. Es ist im Grunde ein Konzept, das ich über die Jahre hinweg entwickelt habe. In erster Linie hat das damit zu tun, dass wir vor Jahren zusammen ein nonverbales Verhandlungstraining mit Wirtschaftstrainerin Christine Bauer-Jelinek zu Macht und Ohnmacht im Beruf aufgebaut haben. So ist alles schon lange gereift", meint Cornelia Rainer - Regisseurin und gemeinsam mit Matthias Mamedof Begründerin des Festivals.

Die Bühne der Macht als Dialograum genau dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. "Wir haben das Projekt dann ganz konkret für die Region gedacht und haben sogar mit dem Zirkel auf der Karte einen Kreis gezogen. Es ist interessant, wen wir hier alles für Städte und Täler mit rund einer Stunde Fahrzeit erreichen - von Osttirol bis Villach. Wir sind stark mit dem Gailtal verbunden - und wollen außerhalb von Institutionen etwas Neues aufbauen: mit Theaterzelt, einem Fünfjahresplan und einer klaren Vision auf drei Säulen. Die philosophische Praxis ist eine Säule, das Training die zweite, die dritte ist die Kunst.", sagt Mamedof.

Die Bühne der Macht soll jungen Menschen etwas mitgeben: die Fähigkeit, hinzuschauen, zu handeln, aber auch sich selbst treu zu bleiben. "Im Training simulieren wir konkrete Situationen: Präsentationen, Konflikte, Körpersprache. Wie schaut man? Wie steht man? Wie wirkt man? Und vor allem: Was sende ich selbst aus? Das ist der erste Schritt zu mehr Präsenz und Selbstwirksamkeit. So öffnen sich Perspektiven und man kommt aus der - oft auch vermeintlichen - Opferrolle und Ohnmacht. Wir wollen hier längerfristig etwas machen in der Region - kulturell unseren Beitrag leisten. Und das auch über die Grenzen Österreichs hinaus: Italien, Slowenien grenzen ja direkt an".

Rainer, "Auf vielen Ebenen wollen wir Verbindungen schaffen - und das braucht Zeit. Das hier war einmal ein Pilot. Diesen haben wir mit allen Kräften und Möglichkeiten - und mit Profis - aufgebaut. Wir meinen das wirklich ernst. Und ja, es ist ein bisschen Pionierarbeit".



Medienspiegel

KÄRNTNER KULTURSTIFTUNG
https://www.kulturstiftung.at/3-open-call/buehne-der-macht/

ORF
https://kaernten.orf.at/stories/3312314/
https://kaernten.orf.at/stories/3294091/ - Präsentation der Gewinnerprojekte

KLEINE ZEITUNG
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/19832676/in-st-daniel-wartet-die-buehne-der-macht

KLEINE ZEITUNG Sommergespräch
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/19866398/rainer-und-mamedof-das-kulturfestival-wollen-wir-ueber-die-grenzen

KLEINE ZEITUNG Aufruf
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/osttirol/19442402/aufruf-mitdenken-mitmachen-und-dabei-den-suedalpenraum-mitgestalten

DOLOMITENSTADT
https://www.dolomitenstadt.at/2025/06/27/das-gailtal-wird-zur-buehne-des-modernen-denkens/

DOLOMITENSTADT Theaterkritik
https://www.dolomitenstadt.at/2025/07/04/fulminante-premiere-von-glaube-liebe-hoffnung/

GAILTAL JOURNAL
https://gailtal-journal.at/leute/festival-buehne-der-macht-in-st-daniel-fulminante-premiere-von-glaube-liebe-hoffnung-in-st-daniel/

OSTTIROLER BOTE
https://osttirolerbote.at/aktuelles/aktuelle-audio-beitraege/grosser-auftritt-fuer-osttiroler-schueler-im-gailtal

KRONEN ZEITUNG
https://www.krone.at/3832787

ISSUU
https://issuu.com/thelounge/docs/buehnedermacht




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-06-23
(c) christianiconography.info
Bischof Hermagoras und Diakon Fortunatus sind zwei Heilige, die um 304 (nach späterer Legende schon um 70) gemeinsam den Märtyrertod in Singidunum (Belgrad) erlitten und deren Reliquien um 400 nach Aquileia gelangten.


12. Juli

Das Fest von Hermagoras und Fortunatus wird im Christentum am 12. Juli gefeiert. Die Verehrung der beiden Heiligen reicht besonders im Raum von Aquileia in die ersten Jahrhunderte nach Christus zurück.

Der aus Kärnten stammende Bischof Poppo von Aquileia widmete ihnen die 1021-31 errichtete Basilika von Aquileia. In der Krypta wird ihre Lebensgeschichte in prächtigen Fresken im veneto-byzantinischen Stil dargestellt.

Hermagoras und Fortunatus sind als Heiligenpaar die Schutzpatrone der Region Friaul-Julisch Venetien (seit 2001), der Erzdiözese Gorizia, der Erzdiözese Udine, Kopatrone des Erzbistums Ljubljana und Patrone zahlreicher Städte und Gemeinden.

Quelle: Wikipedia



Hermagoras

Wird auch als erster Bischof Aquilaeias genannt. Er war Schüler des Apostels Petrus und Nachfolger des Evangelisten Markus. Seine Verehrung in Kärnten kommt aus der Zeit, als die Drau die Grenze zwischen dem mächtigen Patriarchat Aquileia und dem Erzbistum Salzburg darstellte.


Alpenkirche Costa - nahe Torreano

Weiter zur Pfarre Mauthen




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-06-15

vlnr. Andrea Pincin, Ivonne Groing, Sonja Kucher, Teresa Weidhofer, Ingo Ortner, Christoph Wassertheurer, Elisabeth Buchacher, Manuela d'Orlando, Barbara Moretti


Grenzüberschreitendes Treffen auf der Watschiger Alm

Bereits zum 2-ten Mal in diesem Sommer trafen sich die Cooperativa Malghesi della Carnia e Val Canale und der Gailtaler Almkäse g.U., um neue Wege der noch besseren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu finden. Diesmal mit dabei NLW-Tourismus und Fondazione Agrifood & Bioeconomy FVG. "Wir wollen auf den jahrzehntelangen guten Kontakten zwischen den Almkäsereien dies- und jenseits der Karnischen Alpen aufbauen und mit Hilfe der guten Netzwerkpartner die richtigen Schritte in die Zukunft gehen", Obfrau Elisabeth Buchacher.

Es geht um Produktqualität, Infrastrukturlösungen, Tourismuskonzepte, Leitsysteme, gemeinsame Präsentationsformen und Veranstaltungen (u.a. Gailtaler Käsefest). Die zuständigen Stellen in FVG und auf Kärntner Seite werden informiert, bzw. für die kommenden Planungen miteingebunden.

www.gailtaler-almkaese.at/news




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-06-12
Associazione per lo Studio e la Salvaguardia delle Fortificazioni a Nord-Est


Bunker Museo Cherso
Plöckenpass (IT)


GEFÜHRTE BESICHTIGUNGEN
an diesen beiden Wochenenden ist die Bunkeranlage voll ausgestattet.

05.07.2025 - 14:00 bis 18:00 Uhr
06.07.2025 - 09:00 bis 12:00 Uhr

15.08.2025 - 09:00 bis 17:00 Uhr
16.08.2025 - 09:00 bis 17:00 Uhr

ACHTUNG
festes Schuhwerk verpflichtend
Jacke, Pullover verpflichtend
die Innentemperatur der Bunkeranlage beträgt 8°C

ANMELDUNG
Verpflichtende Voranmeldung unter bunkercherso@gmail.com
Kontakt: Enrico Amadori - Gratis Eintritt

Broschüre 2025 | Bunker Museo "Cherso 1"
Dal Vallo Alpino alle Guerra Fredda

Informationsblatt
Verhaltens- und Sicherheitsbestimmungen für Besucher



Download Plakat 2025
in Deutsch mit Öffnungzeiten


Facebook






Hauptschule Kötschach-Mauthen

Besuch am 01.07.2025 - Bildergalerie





Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-06-03
Das Herbarium des Gart der Gesundheit wurde von den Cramàrs (Krämer) nach Italien gebracht, wo man es kommentierte und benutzte.

Die Inkunabel, wie die ersten gedruckten Bücher genannt werden, wurde am 5. Mai 1486 in Augusburg gedruckt, aber ihr Vorbild, der Gart der Gesundheit, ist ein Band, der am 28. März 1485 in Mainz von Peter Schöffer gedruckt wurde, dem letzten Chefdrucker in der Werkstatt von Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern im Jahr 1450.

Der Gart der Gesundheit war das erste in deutscher Sprache veröffentlichte Herbarium: Es enthält 435 Kapitel mit etwa 520 Pflanzen, die durch 380 Holzschnitte illustriert sind.

Es wurde ab 1470 von Johann Wonnecke von Kaub, einem rheinland-pfälzischen Bürger und Arzt der Stadt Frankfurt (1440-1503), zusammengestellt, der lateinische und deutsche Manuskripte aus antiken und mittelalterlichen Quellen konsultierte, darunter Plinius, Avicenna und Hildegard von Bingen.

Auftraggeber des Gart der Gesundheit war der Mainzer Domherr Bernhard von Breidenbach (1440-1497), der zwischen 1483 und 1484 ins Heilige Land reiste und den großen Illustrator Erhard Reuwich (1450-1505), der ursprünglich aus Utrecht stammte, aber in Mainz ansässig war, beschäftigte.

Im August 1485 veröffentlichte Johann Schönsperger in Augusburg einen Nachdruck des Gart der Gesundheit im gleichen Format und mit einigen Änderungen in der Schrift. Die Tafeln des Originals wurden geschnitzt und umgedreht, und die hier gezeigte Ausgabe wurde von einigen Kramàr gekauft und nach Karnien gebracht.

L'Erbario di un cramàr
Das Voynich Manuskript
Die Cjarsons


Die Geschichte der Cramàrs

... einige dieser Leute aus Cargna üben verschiedene Berufe bei den Deutschen aus, und als fleißige Leute verlassen sie ihr Land in großer Zahl und gehen, um ihren Lebensunterhalt in fernen Orten zu verdienen, so dass sie jetzt in ganz Europa zu finden sind ...



Mit diesen Worten beschrieb der Historiker Jacopo Valvason di Maniago 1599 in seiner Descrittione della Cargna das Migrationsphänomen der cramàrs; es stellt eine wesentliche Seite in der Geschichte Karniens dar und verzeichnete seine größte Entwicklung zwischen dem 17. und dem frühen 19 Jahrhundert.

Der Begriff cramàrs ist eine Entlehnung aus dem deutschen Krämer, was soviel wie Apotheker, Krämer bedeutet; er wurde später auch für den Tuchhandel verwendet.

Die cramàrs waren fahrende Verkäufer von Gewürzen und Arzneimitteln; im weiteren Sinne wurde der Begriff auch für den Verkauf von Tüchern und verwandten Produkten verwendet; gleichzeitig wurden von Karnien aus auch handwerkliche Spezialisierungen exportiert, unter denen die Tätigkeit der für ihre Geschicklichkeit bekannten Weber sowie der Schneider und Hutmacher hervorstach.

In der Regel stammten die Cramàrs aus den karnischen Bergdörfern, und ihr Handel erstreckte sich von Niederdeutschland über Österreich bis nach Ungarn und Siebenbürgen.

Die Weber und Schneider wanderten dagegen in die Ebene, nach Venetien und Istrien aus.


Im Dezember 2025 wurde in Ravascletto "Il cammino dei Cramârs" als Weihnachtsgeschichte für Einheimische und Gäste erzählt.




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-06-02
Pesariis, ein kleines, aber geschichtsträchtiges Dorf im norditalienischen Friaul-Julisch Venetien, ist weithin bekannt als das "Uhrendorf" - Il paese degli orologi. Es liegt im Val Pesarina, einem ruhigen Seitental der Karnischen Alpen, nahe der Grenze zu Österreich, und gehört zur Gemeinde Prato Carnico in der Provinz Udine. Mit nur rund 150 Einwohnern und einer idyllischen Lage auf etwa 750 Metern Seehöhe, verbindet Pesariis handwerkliches Erbe, alpine Natur und kulturelle Einzigartigkeit auf ganz besondere Weise.

Berühmt wurde das Dorf durch seine jahrhundertealte Tradition der Uhrmacherei, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Die Geschichte begann im Jahr 1725, als sich der erste urkundlich erwähnte Uhrenmacher, Solari, hier niederließ. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Pesariis zu einem Zentrum für hochwertige Turmuhren, die in Kirchen, Rathäusern und öffentlichen Gebäuden in ganz Europa installiert wurden. Die Familie Solari wurde mit der Zeit zu einem Synonym für Qualität und Innovation in der Uhrentechnik. Besonders im 20. Jahrhundert machte sich die Firma Solari Udine einen Namen durch die Entwicklung von Klappzahlenanzeigen (z.B. für Bahnhöfe und Flughäfen), die weltweit exportiert wurden.



Heute zeugt ein Freiluftmuseum, der Percorso dell'Orologeria Monumentale, von dieser reichen Tradition. Dieser "Weg der monumentalen Uhrmacherei" führt durch das gesamte Dorf und umfasst über ein Dutzend künstlerisch gestalteter und technikgeschichtlich interessanter Uhren. Besucher finden hier unter anderem Wasseruhren, Sonnenuhren, mechanische Räderwerke und moderne Interpretationen der Zeitmessung. Jede Station erzählt auf kreative Weise vom menschlichen Streben, die Zeit zu begreifen und sichtbar zu machen. Besonders eindrucksvoll ist die sogenannte Orologio ad acqua, eine Wasseruhr, die mit einem ausgeklügelten System von Röhren und Behältern funktioniert, oder die Orologio planetario, das nicht nur die Zeit, sondern auch die Bewegungen der Himmelskörper darstellt.

Das Dorf beherbergt zudem das Museo dell'Orologeria Pesarina, ein kleines, aber feines Museum, das historische Uhrenmodelle, Werkzeuge, Mechaniken und Dokumente ausstellt. Hier bekommt man nicht nur einen Überblick über die Entwicklung der Uhrmacherkunst, sondern auch einen Einblick in das Leben der Menschen, die über Generationen hinweg mit höchster Präzision und Hingabe gearbeitet haben. Besonders spannend ist der Übergang von rein mechanischen zu elektronischen Uhren im 20. Jahrhundert - ein Wandel, der in Pesariis besonders gut nachvollzogen werden kann.

Obwohl Pesariis kein typisches Touristenziel ist, hat es sich zu einem Geheimtipp für Individualreisende, Kulturinteressierte und Technikliebhaber entwickelt. Das Dorf vereint auf faszinierende Weise Tradition und Innovation, Vergangenheit und Gegenwart. Hier scheint die Zeit nicht stehen zu bleiben - sondern in ganz besonderer Form sichtbar gemacht zu werden. Ein Besuch in Pesariis ist wie eine kleine Reise durch die Geschichte der Zeitmessung - und eine Entschleunigung in der Gegenwart.






Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-05-28

Im Jubiläumsjahr 2025, das der Hoffnung gewidmet ist, wird der Ritus des "Kreuzkusses" auf dem Hügel von San Pietro di Zuglio erneuert.

Am Sonntag, 1. Juni, zum Fest Christi Himmelfahrt, werden die Pilger auf den Spuren ihrer Vorfahren zur alten Kathedrale pilgern. Der Hügel wird von mit bunten Bändern, Votivschmuck und Blumenmotiven geschmückten Kreuzen belebt, die, im Kreis angeordnet, das Silberkreuz, das die Mutterkirche St. Peter repräsentiert, als Tochterkirchen mit einem symbolischen Kuss der Brüderlichkeit und Unterwerfung ehren. Diese uralte Zeremonie stammt aus dem Mittelalter und soll an die Bedeutung erinnern, die die antike römische Siedlung als Bischofssitz zwischen dem 4. und 5. Jhd innehatte.



Um 9:30 Uhr ziehen die Kreuzträger am Hügel ein. Treffpunkt ist das sogenannte Santuario Beata Vergine delle Grazie. Der Kuss der Kreuze selbst findet um ca 11:00 Uhr statt. Neben Monsignore Giordano Cracina und den Kanonikern von St. Peter wird auch Erzbischof Riccardo Lamba, der die Pfarrei St. Peter als Jubiläumskirche in diesem Heiligen Jahr ausgewählt hat, anwesend sein. Bei schlechtem Wetter wird die Zeremonie in der Kirche Beata Vergine delle Grazie abgehalten.

An Christi Himmelfahrt kann man auch den Komplex von Polse mit seinem großen botanischen Garten und das renovierte Archäologische Museum besichtigen, in dem wichtige Artefakte ausgestellt sind, die die Geschichte der letzten römischen Stadt in Norditalien erzählen (geöffnet von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr).

Shuttlebusverbindungen ab 8:30 Uhr. Anschließend an die kirchliche Feierlichkeit kann man in San Pietro und Zuglio die berühmten "Cjarsons" und andere traditionelle karnische Gerichte verkosten.




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-05-23
Die Alpen als Sehnsuchtsort voller Herrlichkeit können nunmehr auch von Radfahrern entdeckt werden, die den Kraftakt auf steilen Passstraßen scheuen.

Im Kärnten folgt der Alpe Adria Radweg bestehenden Radwegen entlang der Möll, Drau und Gail bis an die Grenze nach Italien. Unweit des Radweges befinden sich namhafte Seen wie der Millstättersee, Faakersee oder Ossiachersee. Ein Seitensprung dorthin lohnt sich allemal. Auf italienischer Seite führt die Route ab Tarvis auf die für viele Radfahrer schönste Radstrecke Europas - und zwar auf die aufgelassene Trasse der alten K+K-Bahn - und schließlich über Udine bis nach Grado an das Adriatische Meer.

Der Alpe-Adria-Radweg ist aber nicht nur ein perfektes Beispiel für die gute Zusammenarbeit der drei Länder Salzburg, Kärnten und Friaul Julisch Venetien. Er gilt auch als praktisches Beispiel dafür, wie man Kultur und Kulinarik dreier Länder binnen nur weniger Tage kennenlernen kann: Heute Kärntner Alpen-Adria-Küche und zum Abschluss italienische Köstlichkeiten in einer Trattoria in Tarvis, Udine oder Grado.

Über den Heimtransport von Grado zurück nach Kärnten muss man sich keine großen Sorgen machen. Der Alpe Adria Radweg verläuft fast durchgehend entlang der Bahnlinie. So können bei Bedarf diverse Abschnitte jederzeit mit der Bahn zurückgelegt werden. Ein besonderes Service für alle Radfahrer bietet der sogenannte "Micotra-Zug", welcher die Städte Udine und Villach mit eigenem Radwaggon verbindet.

https://www.alpe-adria-radweg.com/map


20 Jahre Alpe-Adria-Radweg

Sa., 24.05.2025 | 10:30 Uhr Venzone
Sala consiliare

  • Andrea Mocchiutti, Geologe Gemok
  • Marco Masini, Comunità Montana del Genovese Canal del Ferro e Val Canale
  • Franco Bonu, Serviczio Infrastrutture della Regione autonoma FVG
  • Fabio Dandri, Servizio Trasport pubblico e mobilità della Regione autonoma FVG
  • Enzo Sima, Area Bike PromoTurismo FVG

Mehr Infos unter ...



Idee: Radweg Via Iulia Augusta

Eine logische zweite Radroute kann und sollte von München über Kitzbühel, den Felbertauern und Lienz, weiter über den Plöckenpass bis Aquileia und Grado führen.

Arbeitstitel: "Auf dem Drahtesel von der Weißwurst zu den Calamari fritti".
Auf den Spuren des Paolo Santonino
Google Map




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-05-21

In einer Welt voller Selfies, in der man sich in der Monotonie eines immer gleichen, selbstbezogenen Blickwinkels verliert, lenkt die Ausstellung über das weibliche Porträt "Di tanti volti" die Aufmerksamkeit wieder auf die authentische Schönheit der Zeichnung und ihre einzigartige Fähigkeit, den Dialog zu schaffen, der den tieferen Blick formt. Über 40 Autoren und 300 Gesichter von Frauen laden ein, Spuren, Zeichen, Gedanken und Emotionen zu finden, die uns menschlich machen, und zu entdecken, was wir im anderen sehen und was der andere in uns sieht.

ÖFFNUNGSZEITEN
Montag: 10:00 - 12:30 / 15:00 - 19:00
Mittwoch Bis Sonntag: 10:00 - 12:30 / 15:00 - 19:00
Geschlossen: Dienstag

Via del Din Renato, 7, 33028 Tolmezzo UD, Italien
Anreise Google Maps

TICKETS
Eintrittskarte gültig für die Ausstellung im Palazzo Frisacco und das Carnic Museum of Popular Arts Michele Gortani
€ 9 Vollpreis
€ 7 ermäßigt
Schulklassen 2€ pro Schüler (1 Begleiter kostenlos)

Organizzato da Comune di Tolmezzo
In collaborazione con PromoTurismoFVG , Museo Carnico delle Arti Popolari Michele Gortani
Con il contributo di Regione Autonoma Friuli Venezia Giulia




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-05-15

Die diesjährige Ausgabe mit dem Titel "Friaul-Julisch Venetien: strategischer und kultureller Knotenpunkt Europas, zwischen Tradition und Innovation" will eine Reflexion über die Rolle von Friaul-Julisch Venetien als natürlicher und kultureller Knotenpunkt zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa vorschlagen. Die Region wird als ein Laboratorium des Denkens über die großen Themen der Gegenwart vorgestellt, von der Energiewende bis zur zeitgenössischen Bedeutung der Grenze, die nicht mehr als Barriere, sondern als dynamischer Raum der Begegnung und des Wandels verstanden wird.



Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, bei dem Geschichte, internationale Beziehungen, Geopolitik, Kultur, Energie und Nachhaltigkeit miteinander verwoben werden. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Generationen, die Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften und eine kritische und tiefgründige Betrachtung der Region zu fördern.


Ich nahm mir gestern die Zeit, um einige der Panel-Vorträge anzuhören und neue, spannende Kontakte in und rund um Gemona zu knüpfen. Darunter:

Flavia Virilli, Vzbgm und Kulturstadträtin Gemona
Donata Degrasse, Historikerin der UNI Trieste
Alessandro Ambrosino, Doktorand in Genf, Regionale Diplomatie und europäische Integration
Paolo Petiziol, Kulturvereinigung Mitteleuropa
Corrado Valle, Multinational Land Force - Chef des Planungsstabs
Alessia Chririatti, internationale Grenzen und transaltantische Verbindungen

Barbara Zillia, Finanzlandesrätin FVG


Den Kontakt zu Vzbgm. Virilli können und müssen wir auch im Hinblick auf das Käsefest pflegen. Gemona del Friuli wird oft als erste Käse-Stadt Italiens bezeichnet, und zwar aufgrund ihrer starken Käseherstellungstradition und ihrer jährlichen Käsefestes "Gemona, Käse... und Umgebung". Die Stadt beherbergt zahlreiche handwerkliche Käsereien und ist bekannt für ihre regionalen Käsespezialitäten.



Aussstellungstipp

Bis 15. Juni 2025 in der Burg Gemona bei freiem Eintritt: ELIO CIOL






IO SONO FVG

channel TV - suedalpen.net/iosonofvgtv








Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-05-12



EINLADUNG
ZUM KULTURFESTIVAL / KULTUR

für alle von 14-99 Jahren

update 04/07/2025 Premierenkritik

Ödön von Horváths Glaube, Liebe, Hoffnung (1932) ist ein sozialkritisches Stück, das die tragische Geschichte der arbeitslosen Elisabeth erzählt, die in einer kalten, bürokratischen Gesellschaft scheitert. Um eine Arbeitsbewilligung zu erhalten, versucht sie, ihren eigenen Körper posthum der Wissenschaft zu verkaufen.

Rund um das Theater stellt sich die Frage: "Wie wäre die Geschichte ausgegangen, hätte Elisabeth eine Freundin, einen Gesprächspartner, ein soziales Netz gehabt, das ihr dabei geholfen hätte?"

Cornelia Rainer (Lienz, Wien) und Matthias Mamedof (St. Daniel, Villach, Wien) haben ihr Kunstprojekt BÜHNE DER MACHT bei der Kärntner Kulturstiftung eingereicht und sich gegen über 50 Mitbewerber:innen durchgesetzt.

Als Austragungsort der Veranstaltung (nahe Tirol, Slowenien und Friaul) dient ab heuer - für mehrere Jahre - St. Daniel (im eigenen Zelt beim KLE:SCH). Tagsüber gibt es ergänzend die kostenlose Möglichkeit, Sprechstunden mit renommierten Philosoph:innen am Teich, im Bahnwärterhäuschen u. a. zu buchen. Zudem werden Videos und Vorträge gezeigt, die in Zusammenarbeit mit Schüler:innen aus Osttirol und dem Lesachtal entstanden sind.


Theater: GLAUBE LIEBE HOFFNUNG

MI Schulen | DO Premiere | FR | SA | SO jeweils 19:30 Uhr
Im Zentrum steht die Inszenierung "Glaube Liebe Hoffnung" von Ödön von Horváth - aufgeführt in einem eigens errichteten Theaterzelt mit Profis aus Theater, Film und Fernsehen, unter anderem aus dem Ensemble des Burgtheaters und dem Kabarett Simpl Wien.
www.buehne-der-macht.com/kalender



MIT BETEILIGUNG DER HEIMISCHEN JUGEND

Theater- und Filmemacher:innen erarbeiteten im Vorfeld mit 30 Jugendlichen aus dem Lesachtal und Osttirol kurze filmische Beiträge.



VORTRÄGE · PHILOSOPHISCHE SPRECHSTUNDEN

FR | SA | SO
Gleichzeitig sorgen kostenlose Vorträge zur "Macht des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung" (17:30 - 18:30 Uhr) mit Wirtschaftscoach und Machtexpertin Christine Bauer-Jelinek sowie philosophische Sprechstunden (10:00 - 15:00 Uhr) in der Landschaft mit den Philosoph:innen Laura Achenbach, Bettina Bußmann und Gerd Forcher, dass der Dialog nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Kopf der Besucher:innen weitergeht.

Kostenlose Anmeldung für Vorträge und philosophische Sprechstunden unter:
produktion@buehne-der-macht.com



Künstlerische Leitung:
Cornelia Rainer

Strategische Leitung:
Matthias Mamedof

www.buehne-der-macht.com


Kulturfestival Südalpenraum in Sankt Daniel

Für Menschen ab 14+ bis 99



Die Perspektiven der Jugend stärken
Generationen und Kulturen verbinden
Kunst greifbar machen

Nachbericht und Medienspiegel ...

PDF Kärntner Kulturstiftung zum Download




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-04-29

Gabriele D'Annunzio (1863-1938) war ein italienischer Schriftsteller, Dichter, Journalist, Soldat und nationalistischer Politiker, der eine schillernde und kontroverse Figur der europäischen Kulturgeschichte darstellt. Geboren in Pescara, zeigte er früh literarisches Talent und veröffentlichte bereits als Jugendlicher erste Gedichte. Sein Werk ist geprägt von einem ästhetizistischen Stil, der sich an der französischen Décadence orientierte. Er verband darin Schönheit, Erotik, Tod und Machtfantasien, was ihn zu einem zentralen Vertreter des italienischen Fin de Siècle machte.

Neben seiner literarischen Tätigkeit war D'Annunzio ein charismatischer Redner und politischer Aktivist. Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er als Freiwilliger auf Seiten Italiens und wurde durch waghalsige Aktionen wie den "Flug über Wien" berühmt. Sein politisches Denken war stark nationalistisch und imperialistisch geprägt. In der Nachkriegszeit erlangte er weltweite Aufmerksamkeit durch die Besetzung von Fiume (heute Rijeka, Kroatien), wo er 1919-1920 eine kurzlebige, quasi-faschistische Republik ausrief. Dieses Abenteuer, das als "Unternehmen von Fiume" bekannt wurde, gilt als Vorläufer des italienischen Faschismus, auch wenn D'Annunzio später Distanz zu Mussolini wahrte.

In seinem Alter zog er sich in den monumentalen Wohnsitz "Vittoriale degli Italiani" am Gardasee zurück, wo er bis zu seinem Tod 1938 lebte. Heute ist das Anwesen ein Museum, das sein Leben und Werk dokumentiert. D'Annunzios Einfluss auf Literatur, Politik und Kultur ist bis heute umstritten - er wird gleichermaßen für seine künstlerische Brillanz wie für seine elitären und autoritären Ideen diskutiert.



Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern der italienischen Literatur des Fin de Siècle. Schon früh machte er durch seine poetische Ausdruckskraft auf sich aufmerksam. Seine erste Gedichtsammlung Primo Vere veröffentlichte er im Alter von nur 16 Jahren. In seinen Werken verband er Elemente des Ästhetizismus, Symbolismus und der Décadence mit einer intensiven, oft übersteigerten Sprache. Dabei war er stark beeinflusst von französischen Autoren wie Baudelaire oder Huysmans, prägte jedoch einen eigenständigen literarischen Stil, der in Italien einzigartig war.

D'Annunzio war ein Meister der Inszenierung - nicht nur im Leben, sondern auch auf der Seite. In seinem Roman Il Piacere (Der Lustmensch, 1889) schuf er mit Andrea Sperelli eine Figur, die ganz dem Kult der Schönheit und des Genusses verfallen ist. Dieses Werk steht exemplarisch für D'Annunzios Idee vom "Supermenschen", der sich über moralische und gesellschaftliche Normen erhebt. Auch seine späteren Romane, etwa Le vergini delle rocce oder Il fuoco, spiegeln diese exaltierte Geisteshaltung wider und zeigen ein tiefes Interesse an Kunst, Mythos und Verführung.

Auch als Dramatiker und Lyriker war er produktiv. Seine Gedichtbände, besonders Alcyone, gelten als Höhepunkt seines Schaffens. In dieser Sammlung verband er Naturbilder mit sinnlicher Sprache zu einer nahezu musikalischen Dichtung, die italienische Lyrik revolutionierte. Trotz seines umstrittenen politischen Engagements bleibt D'Annunzios literarisches Werk ein faszinierendes Dokument einer Epoche zwischen Schönheitssucht und Verfall.




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-04-28
Wir präsentieren Tracht und Brauchtum in einem der südlichsten Talabschnitte Österreichs und bereichern mit unseren Auftritten viele Festveranstaltungen im Jahreskreis (Fronleichnam, Kirchtag, Erntedank) innerhalb Kärntens und im benachbarten Ausland.


45 Jahre Obergailtaler Trachtengruppe

Nachbericht vom 4. April 2025



Kontakt

Obergailtaler Trachtengruppe - Ortsgruppe Kötschach
Kötschach 201
9640 Kötschach-Mauthen
helga.moertl@gmx.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-04-26
Passend zum italienischen Feiertag (25. April) waren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac auf Einladung des Kulturvereins Mauthen im Cafè Eck und präsentierten u.a. ihre beiden Bücher über die 111 Orte und 111 Genüsse Friaul-Julisch-Venetiens, die man besucht bzw. gekostet haben muss.

Die außergewöhnlichsten Orte und ihre Geschichten sind so vielfältig, wie es für diese nordöstlichste Region Italiens typisch ist - ein kleines Universum, das Augen, Ohren und Gaumen erfreut. Eine kleine Region als kulinarisches Eldorado: Der Rohschinken Prosciutto Crudo, die Würste Salame und Salsicce, die vielen feinen Käsesorten von Montasio bis Formadi Frant, die Polenta, die sehr speziellen Teigtaschen Cjalsons ...

Die Vortragsreise führte von Görz, dem ehemaligen "Nizza Österreichs" und der heurigen Kulturhauptstadt Europas mit seiner Rosa di Gorizia. Dann nach Pordenone und zur Geschichte des Beato Daniele di Ungrispach. Von dort über Sacile und der Frage, was der Salone d'Onore mit seinen schönen Fresken mit Odol Mundwasser zu tun hat, weiter nach Sappada, der höchstgelegenen Gemeinde Friauls, in der der für Italien historisch wichtige Piave entspringt. Wir hörten vom Montasio, Moggio und dem dortigen Benediktinerkloster. Danach von Marano Lagunare und seiner Taverna al Pescatore. Von dort ging's weiter zum UNESCO Weltkulturerbe Aquileia, dem Kampf zwischen Hahn und Schildkröte und nach Monfalcone, der Geschichte der Reederfamilie Cosulich und dem heutigen Luxusdampfer-Bauer Fincantieri - anschließend nach Triest. Der Palazzo Revoltella ist bis heute ein kulturell wichtiger Nachlass des gleichnamigen Triestiner Barons Pasquale Revoltella. Kulinarisch hörten wir von der Liebesgeschichte des Geigers Jancsi Rigó und seiner Geliebten Clara Ward, bzw. der gleichnamigen Rigojanci-Torte. Von dort nach Tarcento bis nach Verzegnis und der Osteria Stella d'Oro, dem ehemaligen Sitz von Pëtr Nikolaevic Krasnov, dem Anführer der Kosaken, der mit seiner Familie im heutigen Speisesaal residierte. Bekannt ist der Ort heute auch durch das Freilichtmuseum von Egidio Marzona in Villa di Verzegnis. Er stellt hier ganzjährig und kostenlos zeitgenössische Kunst aus.

Buchbestellungen:

111 Orte in Friaul, die …
111 Genüsse Friauls, die …

#friaul #cjarsons #tischlbong


25. April

Am 25. April feiert Italien das "Anniversario della Liberazione ", zu Deutsch den Tag der Befreiung. Der Tag hat einen ähnlichen Stellenwert wie das Festa della Repubblica, der italienische Nationalfeiertag. Im weiteren Sinn symbolisiert der Feiertag das erfolgreiche Ende des Kampfes gegen Faschismus und Nationalsozialismus, den Regimegegner erst politisch und Partisanen ab September 1943 auch bewaffnet geführt hatten.



Herwig Ertl

Viele der friulanischen Genüsse könnt ihr täglich beim Edelgreißler Herwig Ertl im Dorf genießen und Euch hier mit Freunden auf die nächste Friaul-Reise kulinarisch vorbereiten.






IO SONO FVG

channel TV - suedalpen.net/iosonofvgtv








Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-04-19

Reservierungen & Kontakt:

Ristorante Al Valico - Plöckenpass / Passo di Monte Croce Carnico, Timau (UD)
+39 348 154 7253 (Fabrizio) oder +39 347 063 6901 (Assunta)

Seit Ostersonntag 2025 hat Assunta nach den vielen Monaten Sperre des Plöckenpasses endlich wieder ihr und unser geliebtes Al Valico Monte Croce Carnico geöffnet.



Assunta

Assunta kommt vom lateinischen "assumpta", was bedeutet: "die Aufgenommene" oder "die Aufgenommene in den Himmel". Der Name bezieht sich auf die Mariä Himmelfahrt (lateinisch: Assumptio Mariae), ein christlicher Feiertag am 15. August, an dem die Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel gefeiert wird.

Seit dem heurigen Sommer bietet Al Valico außerdem etwas Besonderes: der neue Koch am Plöckenpass heißt Fabrizio Damiano Casali und kommt - wie Assunta - aus Timau/Tischlbong. Jahrelang war Fabrizio für die kulinarischen Höchstleistungen in "La Perla" (Ravascletto) verantwortlich und zaubert ab sofort für uns am Pass.


Wer mehr wissen will, soll mich kurz anrufen 004369912647680

"Die Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler"



Assunta, Francesco e Lucca



PRESSETEXT



Enzo Unfer, Mai 2025

AL VALICO - ASSUNTA MENTIL
Das Ristorante Al Valico eröffnet am Plöckenpass mit einem kulinarischen Feuerwerk

Plöckenpass, Mai 2025 - Nach über einem Jahr erzwungener Schließung infolge des Erdrutsches im Dezember 2023, der die Verkehrsverbindung über den Pass unterbrochen hatte, hat das legendäre Ristorante Al Valico pünktlich zu Ostern 2025 offiziell wiedereröffnet. Die Wiedergeburt dieses traditionsreichen Hauses auf 1.360 Metern Höhe, eingebettet zwischen den imposanten Gipfeln des Cellons und des Pal Piccolo, ist ein symbolischer Moment für das gesamte Tal und die alpine Grenzregion zwischen Italien und Österreich. Seit Jahrzehnten ist das Restaurant ein fester Bezugspunkt für alpine Gastfreundschaft und kulinarische Kultur in der Karnischen Region. Die Wiedereröffnung markiert den Beginn eines neuen, spannenden Kapitels - getragen von der langjährigen Besitzerin Assunta (Sunta) Mentil gemeinsam mit ihrem Sohn Francesco Del Stabile, in Zusammenarbeit mit dem aus Timau stammenden Chefkoch Fabrizio Damiano Casali, weithin bekannt als der "Alchemist der Bergkräuter".

Fabrizio bringt seine kreative Küche ins Valico, indem er die großen Klassiker der italienischen und karnischen Tradition durch den gekonnten Einsatz lokaler Wildkräuter neu interpretiert. Das Ergebnis ist ein gastronomisches Erlebnis, das den Geschmack der Authentizität mit der Faszination der Innovation vereint.

"Nach einem schwierigen Jahr für das gesamte Tal freuen wir uns, mit neuer Energie und einer Vision neu zu starten, die unsere Geschichte ehrt - mit einem Hauch von Innovation", kommentiert Assunta Mentil. "Gemeinsam mit Chefkoch Fabrizio möchten wir ein Erlebnis bieten, das die Wurzeln unserer Heimat mit einer zeitgemäßen, berührenden Küche verbindet."

Beide stammen aus Timau und teilen eine klare Mission: das Valico als Ort der Begegnung, der Entdeckung und der Erinnerung wiederzubeleben - und damit Wanderer, Touristen und Feinschmecker aus dem gesamten Alpenraum anzuziehen.

Zwei Seelen, ein Erlebnis:
  • Traditionelle Bergküche
    Der historische Hauptsaal serviert weiterhin authentische Gerichte der alpinen und karnischen Küche - zubereitet mit lokalen Zutaten und nach bewährten Rezepten.
  • Gastronomische Innovation mit Wildkräutern
    Ein kleiner, exklusiver Raum ist dem Degustationsmenü von Chef Casali gewidmet: eine multisensorische Erzählung aus Aromen, Düften und Geschichten der Karnischen Alpen. Mit der Wiedereröffnung des Passes und der Rückkehr des Ristorante Al Valico gewinnt die Region nicht nur einen kulinarischen Anziehungspunkt zurück, sondern auch ein Symbol für Resilienz, Identität und europäische Weitsicht.

Menü vom 25.07.2025



Reservierungen & Kontakt:

Ristorante Al Valico - Plöckenpass / Passo di Monte Croce Carnico, Timau (UD)
+39 348 154 7253 (Fabrizio) oder +39 347 063 6901 (Assunta)



Ursula Puntel

Guardiana delle Erbe di Montagna

Società Agricola Puntel & Family
Via Sant'Osvaldo 11 - 33026 Cleulis / Paluzza (UD)
Cell +393387300053

Presente al mercato contadino settimanale di Tolmezzo
I lunedì dalle 8.00 alle 13.00





Timau Tischlbong

Eine Sprachinsel im Umgang mit ihren Grenzen. Tischelwang ist der erste Ort auf italienischem Staatsgebiet südlich des Plöckenpasses, und liegt als Straßendorf an einer der Hauptdurchzugsstraßen des Reise- und Güterverkehrs zwischen München und Italien. Der Ort ist im Mittelalter von Österreich aus besiedelt worden, und die Sprache hat sich im Wesentlichen bis heute in einem friaulischen und italienischen Umfeld sehr gut erhalten. Im Ort sprechen die meisten Leute alle drei Sprachen. Die Ortsbezeichnung ist auf Italienisch Timau, auf Deutsch Tischelwang und in der Ortssprache Tischlbong. Mehr unter #timau tischlbong




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-04-19

In einer zunehmend komplexen und dynamischen Wirtschaftswelt ist Innovation der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Das BIG Picture Modell bietet einen strukturierten und ganzheitlichen Ansatz für das Innovationsmanagement. Es integriert strategische und operative Aspekte und fördert ein unternehmensweites Verständnis von Innovation als zentralen Bestandteil der Unternehmenskultur.

Das Modell unterscheidet zwischen inkrementellen, progressiven und radikalen Innovationen, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichzeitig unterstützt es Unternehmen dabei, die Balance zwischen der Optimierung bestehender Prozesse und der Entwicklung neuer Ansätze zu finden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Kernelemente des BIG Picture Modells und zeigt praxisnah, wie Organisationen ihre Innovationskraft gezielt mobilisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken können.

Zoom Meeting am 18. Juni 2025 | 18:00 Uhr
Weiter zur Online Registrierung


DI Dr. Hans J. Lercher

... ist Experte für Innovationsmanagement, Strategie und Kreativität. Er ist Gründer des Innovationsberatungsunternehmen BIG Business Innovation GmbH, mit dem er seit 2014 Unternehmen in diesen Bereichen berät. Davor war er von 2001 bis 2014 geschäftsführender Gründungsgesellschafter der IMG Innovation-Management-Group GmbH und weiters an der Gründung von bisher sechs Unternehmen beteiligt.

Diese Veranstaltung ist kostenlos. Über den Wert für dich entscheidest du selbst!
Projektwebsite ...




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-04-13
Hans GuggenbergerHinter dem Wallfahrtsort Maria Luggau verbirgt sich eine Geschichte, die bis 1513 zurückgeht. "Sieben Schmerzen Stationen" begleiten die Wallfahrer zu ihrem Zielort.

Kleine Zeitung, 13.04.2025. Von Hans Guggenberger

Am "Schmerzensfreitag", das ist der Freitag vor dem Palmsonntag, ziehen die Maria Luggauer Kinder von der Ortschaft Tiefenbach zur Wallfahrtskirche. An den 14 Kreuzwegstationen verweilen sie betend und singend. "Das ist eine gute Einstimmung auf die Karwoche", sagt Jasmin Tiefenbacher, "bei den Kreuzwegstationen erfahren die Kinder das Leiden Christi und so verstehen sie die Geschichte der Karwoche besser". Den Kreuzweg hat sie mit den Kindern jedes Jahr in der Basilika gebetet. "Prior Pater Silvo hat uns auf die Idee gebracht, die Kreuzwegstationen draußen in der Natur zu gehen." Seit drei Jahren ziehen die Kinder von Tiefenbach zur Wallfahrtskirche. "Die Bilder an den Kreuzen tragen zum besseren Verstehen der Gebete bei", sagt Tiefenbacher. Aber nicht nur Kinder nehmen an der Andacht teil, auch viele Erwachsene sind bei dieser besinnlichen Stunde gerne dabei.

Über den Ursprung dieser Bildstöcke berichtet die Originalurkunde im Luggauer Klosterarchiv: "Im Jahre 1783 gab ein wohltätiger Mann, Josef Hanser, der damalige Bäckwirt, 20 Gulden mit der Bedingung, dass zu Ehren der schmerzhaften Mutter auf den Wegen, die die Wallfahrer nach Luggau benutzen, Bildstöcke von den sieben Schmerzen Mariens aufgestellt werden." Diese Information hat Albert Tiefenbacher den Unterlagen seines Großvaters und Heimatforschers Thomas Tiefenbacher entnommen. So begleiten heute noch die "Sieben Schmerzen Stationen" die Wallfahrer, die über den Kofelpass kommen, von Salach zur Wallfahrtskirche. In der Ortschaft Sterzen beginnen die Stationen für die italienischen Pilger aus Sauris, Bladen und Öfen. Jene Gläubigen, die vom Westen in Tiefenbach und vom Osten in Stoffanell ankommen, werden von den 14 Kreuzwegstationen zur Kirche geleitet.

Viele Wallfahrer, die zum Gnadenort pilgern, verweilen bei den Kreuzen und halten kurze Andachten. Aber auch die Luggauer ziehen in Prozessionen betend von einem Kreuz zum anderen. "So geschieht das bei den Bitttagen vor dem Fest Christi Himmelfahrt", erzählt die pensionierte Lehrerin Brigitte Lugger, "oder am Samstag vor Fronleichnam pilgern die Bewohner der Ortschaften Salach und Guggenberg im Gebet am 'Sieben-Schmerzen-Weg' zur Wallfahrtskirche." Im Zuge des Straßenbaues wurden die ursprünglich gemauerten Bildstöcke 1880 durch holzgezimmerte Kreuze mit kolorierten Drucken ersetzt.

Alle Kreuze haben das gleiche Aussehen und sind mit Leinöl in der liturgischen Farbe der Schmerzen Mariens gestrichen. Auf Bildern werden die Leidensgeschichte beziehungsweise die Schmerzen Marias dargestellt. "Seit Jahrhunderten betreuen Familien aus Luggau die Kreuze", erzählt Tiefenbacher, "sie werden, wenn notwendig, erneuert, gestrichen und natürlich immer wieder festlich geschmückt."

Da die Kreuze am Straßenrand stehen, mussten sie Straßenverbreiterungen immer wieder weichen und wurden teilweise nicht mehr aufgestellt. Lugger startete 1980 eine Initiative, um den Kreuzweg wieder zu komplettieren.

Der Wallfahrtsort Maria Luggau ist über 500 Jahre alt. 1513 ist der armen Bäuerin Helena im Traum die Gottesmutter erschienen und hat ihr aufgetragen, ihr zu Ehren eine Kirche zu errichten. Da Helena diese Traumvision nicht aus dem Sinn ging, stellte sie die "Echtheit" auf die Probe und entzündete im Acker eine Kerze, welche trotz Gewitters und Windes drei Tage lang nicht erlosch. Nach diesem "Beweis" ließ sie eine Pietà anfertigen. Nachdem erste Wunder geschehen waren, sprach sich dies schnell herum und immer mehr Pilger besuchten Luggau, wo an der Stelle des ersten Bildstocks bald eine größere Kirche und folgend die heutige Basilika gebaut wurde.

#pfarre #wallfahrten




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-03-24

Hans Sellenati (auch Johann Baptist, * 6. September 1861 in Villach; † 21. Dezember 1935 in Mauthen) war ein österreichischer Genre- und Landschaftsmaler, sowie Herausgeber einer Lokalzeitschrift und Pionier des Skisports.

Zum 90. Todestag des Künstlers Download PDF

Buchpräsentation Hans Sellenati

Ein Buch der Erinnerung
Freitag, 5. September, 19:30 Uhr im ERLENHOF/Fam. Guggenberger







Sellenati wurde als Sohn des Handlungsreisenden und späteren Farbenfabriksleiters Johann und der Malerin Mathilde Sellenati geboren. Seine Eltern wurden 1873 geschieden, Hans blieb bei seiner Mutter. Er besuchte die Unterrealschule in Villach und erhielt den Zeichenunterricht bei seiner Mutter. 1876 zog er mit seiner Mutter und zwei Geschwistern nach Wien. Am 6. November 1880 begann er sein Studium in der Antikenklasse der Königlichen Akademie der Künste in München. Aus finanziellen Gründen musste er das Studium vorzeitig abbrechen. Seit 1896 war er in Villach als Porträtmaler tätig.


1905 übersiedelte er zu seiner Mutter nach Mauthen, wo er privaten Zeichenunterricht erteilte. Hans Sellenati malte Landschaften, Genrebilder und Porträts. 1929 schuf er neun Bürgermeisterporträts, die sich im Besitz der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen befinden.

Sellenati engagierte sich in der Förderung des Tourismus und des Skisports in Kötschach-Mauthen. Als begeisterter Wintersportler wurde er am 14. Dezember 1919 Gründungsobmann der "Sektion Obergailtal des Verbandes der Skiläufer Kärntens". Er gestaltete für die Mauthner Sommergäste "Bunte Abende". Er gab das "Mauthner Local Witzblatt - Die Schreibe" heraus. Er schrieb auch Gedichte.







Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-03-23
Quelle: APA - Die GeoSphere Austria stellt erstmals flächendeckend für ganz Österreich geologische Spezialkarten im einheitlichen Maßstab von 1:50.000 zur Verfügung. Die Karten sind über eine Internet-Plattform frei zugänglich, teilte die Forschungsanstalt mit. Genutzt werden können diese geologischen Basisinformationen etwa im Bauwesen, der Rohstoffsuche, der Abschätzung von Naturgefahren, in der Wasserwirtschaft sowie bei Fragen zur Bodenbeschaffenheit in Land- und Forstwirtschaft.

Auch die Vorhersage von Naturgefahren soll erleichtert werden
Zu den Aufgaben der aus der Fusion von Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und Geologischer Bundesanstalt hervorgegangenen Geosphere Austria zählt die geologische Landesaufnahme. Dabei werden die geologischen Verhältnisse in Österreich erfasst, u.a. durch die Entnahme von Gesteins- und Bodenproben oder die Auswertung von Satelliten- und Luftbildern. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für viele wissenschaftliche, wirtschaftliche und umweltbezogene Fragestellungen.

Bisher waren nur für etwa die Hälfte des Bundesgebiets detaillierte Spezialkarten der geologischen Landesaufnahme verfügbar. Es gab aber für viele Regionen verschiedene Untersuchungsergebnisse und Archivkarten. Im Rahmen des Projekts "GeoFAST" wurden aus diesen vorhandenen Informationen provisorische geologische Karten im einheitlichen Maßstab 1:50.000 erstellt. Sie sind über die Plattform maps.geosphere.at online frei verfügbar. Dort finden sich auch weitere geologische Informationen, wie Bohrlochdaten, Gletscherausbreitung und Bergbauaktivitäten.

http://maps.geosphere.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-03-21
Hasslacher Werke e.U. Der 21. März ist "Welttag des Holzes" und "Internationaler Tag des Waldes". Das Obere Gailtal und Lesachtal zähl(t)en zu den waldreichsten Gebieten Kärntens. Das Sturmtief Vaia und die Borkenkäferplage hatten und haben für Waldbesitzer, Bauern und Forstbetriebe teils dramatische Folgen im Hinblick auf Erhalt, Pflege und Nutzung der Waldflächen.


Der Wald ist für Tiere, Pflanzen und den Menschen wichtig. Je mehr wir über den Wald wissen und je sorgsamer alle Nutzergruppen mit Waldflächen umgehen, desto besser. Um die breite Funktionsvielfalt des Waldes zu erhalten, wird seit jeher nicht mehr Holz entnommen aus nachwächst. Österreich ist ein Land der Wälder. Fast 48 % der Staatsfläche sind mit Wald bedeckt (4 Millionen ha). Auf dieser Fläche stehen 3,5 Milliarden Bäume, also 406 Bäume pro Einwohner*in.


Heuer werden in Kärnten rund eine Million Jungpflanzen gepflanzt. Zur Unterstützung von Aufforstungen auf einer Fläche von rund 700 Hektar fließen aus dem Forstbudget rund 1,8 Millionen Euro. 1,4 Millionen Euro werden in den Forstwegebau investiert, 4,3 Millionen Euro in die Schadholzaufarbeitung und forsttechnische Maßnahmen im Schutzwald. 12 Millionen Euro an Förderungen von Land, Bund und EU gehen an Kärntens Waldbewirtschafter. Quelle: Landespressedienst Kärnten



Funktionen des Waldes

  • Der Wald produziert Sauerstoff (Nadelwälder bis zu 30t pro ha/Jahr). Eine ausgewachsene Buche produziert stündlich bis zu 1,7 kg Sauerstoff. Dh. täglich den Bedarf von über 60 Menschen.
  • Wald ist Lebensraum für Tiere (> 5000) und Pflanzen (> 4000)
  • Der Wald und seine Nutzfunktion: Holzwirtschaft, Wildfleisch, Beeren, Pilze, Kräuter, …
  • Der Wald wird von den Erholungssuchenden am stärksten als ursprüngliche Natur empfunden. Er bietet mit seinem Erholungsklima Ruhe und Entspannung.
  • Die Schutzfunktionen des Waldes hängt sehr vom Standort ab. Wald bedeutet Bodenschutz, weil die Durchwurzelung des Bodens in Hanglagen Steinschlag und Rutschungen verhindert.
  • Der Lawinenschutzwald ist eine besondere Form des Bodenschutzwaldes. Er kann die Entstehung von Lawinen und Muren verhindern oder kleinere Lawinen bremsen.
  • Der Wald gleicht Temperaturschwankungen aus, erhöht die Luftfeuchtigkeit und steigert die Taubildung.
  • Der Wald filtert (Fein-)Staub und Gase aus der Luft.
  • Der Wald leistet einen erheblichen Beitrag zum Wasserhaushalt. Der Waldboden speichert große Mengen von Wasser und verhindert dadurch den Oberflächenabfluss.

  • Und nicht zu vergessen: der Wald mit seinen vielen Funktionen ist in direkter oder indirekter Weise Arbeitgeber und Existenzerhalter zahlreicher Familien in der Region.
  • Und weiter gedacht ist der Wald Garant für Tradition, Identität, Landschaftsbild und Selbstverständnis der örtlichen Bevölkerung.

Weiterführende Links

Aktuelle Zeitungsberichte:


Wer mehr wissen möchte, kann sich auch an die Forstaufsicht wenden:

Ing. Albin Oberluggauer
Bezirkshauptmannschaft Hermagor
Land- und Forstwirtschaft
Zuständigkeit: Forstaufsichtsstation Kötschach West
Telefon: +43 50 536-63955
E-Mail: albin.oberluggauer@ktn.gv.at

Ing. Herbert Katschnig
Bezirkshauptmannschaft Hermagor
Land- und Forstwirtschaft
Zuständigkeit: Forstaufsichtsstation Kötschach Ost
Telefon: +43 50 536-63950
E-Mail: herbert.katschnig@ktn.gv.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-03-20
(c) privat, KLEINE ZEITUNGKLEINE ZEITUNG, 20.03.2025 | Ein Osttiroler Waldaufseher bereinigt seinen Forst statt mit schwerem Gerät auf traditionelle, naturschonende Weise. Tierische Hilfe kommt aus Oberkärnten. Von André Schmidt

Äste knacken, schweres Schnaufen ist hörbar, dazu laute, aber besonnene Rufe - wer dieser Tage über die Rodelstrecke von Amlach joggt oder wandert, kann Bailando bei der Forstarbeit zusehen. Der fünfjährige Wallach und sein Fuhrmann Peter Ladstätter sind aus Kötschach-Mauthen angereist und helfen Waldaufseher Sebastian De Jel, das geschlägerte Holz aus dem Gemeindewald zu "rücken".

Das Ganze geschieht nicht ohne Grund: "Rücken ist ein altes Handwerk, das wieder modern wird. Es ist für den Waldboden sehr schonend, ebenso für die Jungbäume. Auch an bestehenden Bäumen entsteht kaum Schaden", erklärt De Jel die Unterschiede zu üblichen Arbeiten mit Traktoren und Co. und ergänzt: "Klimafreundlich ist es auch, Sprit braucht ein Pferd nicht." Ladstätter lacht: "Bailando frisst halt das, was die Vegetation hier hergibt."

...
(c) privat, KLEINE ZEITUNG

Da es in Osttirol keine Rücker mehr gibt, sucht De Jel in der Umgebung, aber auch in Südtirol oder Süddeutschland nach Pferdeführern, die diese traditionelle Technik beherrschen. Meist greift er auf Kärntner Hilfe zurück: "Neben Peter gibt es einen weiteren Rücker im Gailtal, dazu einen in Villach."

Bei Ladstätter dreht sich das ganze Leben nur um eins: "Mein Tag beginnt mit Pferden und endet mit Pferden." Der Oberkärntner betreibt mit seiner Familie einen Pferdehof in Kötschach-Mauthen, ist im Dressur- und Vielseitigkeitsreiten aktiv und widmet sich dem Training der Tiere: "Ich bilde Pferde aus, zum Kutsche fahren, aber auch zum Holz rücken. Jetzt habe ich mir noch einen Wagen angeschafft, damit ich das Holz ohne Traktor heimfahren kann. Ich habe zwölf Pferde, die müssen bewegt werden." Die Technik hat sich der 50-Jährige selbst beigebracht: "Das ist viel 'learning by doing', einiges habe ich mir bei anderen Rückern abgeschaut."

...

Apropos: Je nach Bedingungen schafft Bailando rund 15 Festmeter am Tag. "Viele sagen, dass es mit dem Pferd ewig dauert", führt der Niederländer aus: "Wir benötigen jetzt vielleicht einen Tag länger als mit dem Traktor. Was ist ein Tag, wenn das Holz hundert Jahre gewachsen ist?"

Weiter zum vollständigen Artikel auf www.kleine.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-03-15
(c) M.U.T. Menschen. Unternehmen. Trends.
Neue Hochzeitsagentur macht's möglich.
Heiraten in den Bergen Kärntens und Osttirols - M.U.T. Magazin

Heiraten im Gail-, Gitsch- und Lesachtal - die atemberaubende Kulisse dieser malerischen Täler hat sich die neue Kärntner Hochzeitsagentur "Die Heiraterei" ausgesucht, um Brautpaaren besondere Hochzeiten zu ermöglichen.

"Die Idee für Heiraterei entstand aus dem Wunsch, Brautpaare nicht nur mit einem einzelnen Angebot zu begeistern, sondern ihren Hochzeitstag als ein ganzheitliches Erlebnis zu gestalten. Jede von uns bringt ihre Leidenschaft und Expertise ein, um diesen besonderen Tag unvergesslich zu machen", erzählt uns Anna Gastinger, Fotografin und Mitgründerin. "Wir kommen alle aus dem wunderschönen Gailtal und teilen die Liebe zu unserem Beruf - und zu Hochzeiten!", erklärt Claudia Luser, die Hochzeitsplanerin des Teams. So hat man sich im Team auf Hochzeiten in den malerischen Bergen Kärntens und Osttirols spezialisiert - ein ganzheitliches Erlebnis, das weit über das Übliche hinausgeht.


Liebe zum Detail: Die Gründerinnen legen großen Wert auf Individualität und Persönlichkeit.

"Wir kennen uns, vertrauen einander und ergänzen uns perfekt. Das spart den Brautpaaren nicht nur Zeit und Stress, sondern sorgt auch für ein harmonisches Gesamtbild. Wir bieten alles aus einer Hand - vom ersten Gespräch bis zum letzten Tanz", erzählt Gastinger. Der Mehrwert für die Brautpaare liegt in der perfekten Abstimmung: Das Paar muss sich nicht um einzelne Dienstleister kümmern. Zusammenarbeit sehen die vier Unternehmerinnen dabei als Schlüssel zum Erfolg. "Jede von uns bringt ihr eigenes Talent ein, aber gemeinsam schaffen wir etwas, das wir alleine nie erreichen könnten. Wir inspirieren und motivieren uns gegenseitig, teilen Verantwortung und lernen voneinander", sagt Mitgründerin Elisabeth Zobernig. Damit das gelingt, sind dem Quartett vor allem gemeinsame Werte wichtig: Persönlichkeit und Individualität, Regionalität und eine besonderes Faible für alle kleinen Details einer Hochzeit.


Ein gemeinsames Ziel
"Eine solche Zusammenarbeit bringt viele Vorteile, aber auch Herausforderungen wie Meinungsverschiedenheiten oder unterschiedliche Zeitpläne", weiß Eva-Maria Presslauer, die sich im Team auf die Dekoration spezialisiert hat. "Aber wir haben von Anfang an klare Kommunikationswege und eine gute Organisation etabliert.

Weiter zum vollständigen Artikel auf M.U.T. Menschen. Unternehmen. Trends.
Weiter zum Artikel in der KLEINEN


Die Heiraterei

Die Fotografin: storymanufaktur. by Anna Gastinger, +436604523538
Die Floristin: Florale Werkstatt by Elisabeth Zobernig, +436507678082
Die Deko- und Geschenkeexpertin: Glückskevale by Eva-Maria Presslauer
Die Hochzeitsplanerin: Glücksfabrik by Claudia Luser


eTopolino


Der Hingucker für Eure Hochzeit. In und rund um das Bergsteigerdorf tageweise inkl. Vollkasko zu buchen. #etopolino


Locationstipps

Der Lamprechtbauer
Bierhotel Loncium
Hotel Erlenhof
Gasthof Grünwald | Altes Pfarrhaus
GEFAT Hof, Würmlach
THU Zur Säge
Alpenhof Strenge
Kirchenwirt Engl
Gasthof Gailberghöhe




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-03-01
Kaum ein Thema wird zurzeit kontroverser diskutiert als die so genannten alternativen Energiequellen: Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Die einen sehen in ihnen die wichtigste Waffe gegen die Erderwärmung, die anderen kritisieren die Naturzerstörung, die mit ihrem Einsatz einhergeht.

Die Begriffe Naturschutz und Umweltschutz werden oft als Synonym verwendet. Tatsächlich handelt es sich um zwei verschiedene Aspekte, die in ihren Zielsetzungen oft sogar konträr zueinander sind. Wird ein Gebirgsbach aufgestaut, in ein Rohr gezwängt und in einer Turbine zur Stromerzeugung genutzt, so ist das Umweltschutz, da die Energieerzeugung aus Wasserkraft weniger CO2 produziert und der Klimawandel verlangsamt wird. Wenn wir demselben Fluss die Möglichkeit geben, frei seinem natürlichen Lauf zu folgen, so dient das dem Naturschutz und somit auch der Artenvielfalt.


Umweltschutz bedingt ein Eingreifen des Menschen, meist um die selbst verursachten Schäden zu reparieren. Unser Energiehunger führt zu Veränderungen in Naturräumen, die oft gravierend sein können. Gebirgstäler werden durch Stauseen geflutet und Moore zerstört. Der Transport von Windrädern erfordert besonders im alpinen Raum breite Zufahrtswege, die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch die mehr als 200 Meter hohen Anlagen ist unübersehbar und kann auch die touristische Nutzung einer Region gefährden. Betrachtet man das Problem global, dann ist auch die Beschaffung der Rohstoffe aus Entwicklungsländern mit niedrigen Umwelt- und Sozialstandards, wie etwa der DR Kongo, wo Zwangs- und Kinderarbeit an der Tagesordnung stehen, ein ungelöstes Problem. Dass durch die geopolitischen Interessen der Großmächte kriegerische Konflikte ausgelöst und angeheizt werden, erleben wir aktuell in der Ukraine.

Es braucht ein Umdenken, das der Natur mehr Rechte einräumt und Eingriffe auf ein Mindestmaß reduziert. Unser Handeln muss bestimmt sein von Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der gesamten Umwelt, zukünftige Generationen mit eingeschlossen. Umweltschutz durch Naturzerstörung ist jedenfalls der falsche Weg.

Estermann Gerd
Naturschutzaktivist und Buchautor


Daher: Klares NEIN zu Windrädern auf den Bergen Österreichs






Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-02-09

CarniaMusei - Comunità di montagna della Carnia
Via Carnia Libera 15, 33028 Tolmezzo (UD)
Telephone: 0433 487779
info@carniamusei.org

Mo, Di und Do 8-13 Uhr / 14-17 Uhr
Mi und Fr 8-13

Eine kleine Auswahl:

  • Civico museo archeologico 'Iulium Carnicum' - Zuglio
    Das archäologische Stadtmuseum zeigt Funde der Region entlang der Römerstraße Richtung Österreich.

  • Museo 'La Zona Carnia durante la Grande Guerra' - Timau
    Unveröffentlichte Dokumente von außerordentlichem historischem Wert, Zeitungsartikel aus jener Zeit, Fotos, Postkarten und zahlreiche italienisch-österreichische Kriegsrelikte, darunter eine "Skoda"-Kanone von 1915, erzählen von den dramatischen Ereignissen an der Karnischen Front.

  • Mostra permanente 'Ricordi di guerra' - Clavais di Ovaro
    Zweiter Weltkrieg. Am 4. April 1945 starten zwölf amerikanische B-25 Mitchell-Bomber vom Luftwaffenstützpunkt Ghisonaccia auf Korsika. Ihr Ziel ist die Eisenbahnbrücke in Oberdrauburg, Österreich, auf die sie Bomben werfen, die den Nachschub für die noch in Italien befindlichen Nazi-Truppen unterbrechen.Exponate der Dauerausstellung

    Nach Beendigung ihrer Mission kehren sie um und formieren sich neu, um zum Stützpunkt zurückzukehren. Sobald sie die italienische Grenze überqueren, passiert jedoch etwas: Am Himmel über dem Berg Zoncolan stößt die B-25 Pretzel von Leutnant Frank Miller mit der B-25 Oklahoma Bettsie von Leutnant Donald Oliver zusammen. Letzterer versucht, das Flugzeug um jeden Preis unter Kontrolle zu halten, so dass einige seiner Kameraden mit dem Fallschirm abspringen können; die zweimotorige Maschine stürzt daraufhin in der Nähe von Lovea di Arta Terme ab, wobei die an Bord verbliebenen Flieger ums Leben kommen.

  • Torre Moscarda
    Der Moscarda-Turm befindet sich in Enfretors, was auf Friaulisch "zwischen den Türmen" bedeutet; der antike Ortsname zeugt von der jahrhundertelangen Präsenz dieses Verteidigungsbollwerks sowie seines Zwillings, der auf dem gegenüberliegenden Flussufer stand und 1836 abgerissen wurde. Dieser antike Turm war Teil eines bemerkenswerten Verteidigungs- und Zollsystems, des Castrum Moscardum, das Mitte des 12. Jahrhunderts von Patriarch Gregorio di Montelongo auf dem Hügel errichtet wurde, auf dem sich bereits seit der Römerzeit das gleichnamige Kastell befand, auf dem heute die Kirche San Daniele steht. Die Kontroll- und Zollfunktion des Turms wird durch seine strategische Lage deutlich: Die Straße des Monte Croce war nämlich ein wichtiger Durchgang für den transalpinen Handel. Heute wird der kürzlich restaurierte Turm als Ausstellungsort genutzt: Er beherbergt temporäre Ausstellungen verschiedener Art.

  • Antiquarium della Pieve di Santo Stefano - Cesclans
    Unter dem Boden der Pfarrkirche von Cesclàns wurden bedeutende Funde gemacht, die von der tausendjährigen Geschichte der Kirche zeugen. Die Anwesenheit von Menschen auf dem Hügel von Cesclàns geht mindestens auf die ersten Jahrhunderte der Romanisierung zurück. Die Ausstellung trägt den Titel Im Herzen der Kirche und veranschaulicht die tausendjährige Geschichte der Pfarrkirche, deren Ursprünge bis in die ersten Jahrhunderte der Romanisierung zurückreichen.

  • Museo dell'orologeria di Pesariis - Pesariis
    Das Uhrmachermuseum in Pesariis sammelt Wand- und Turmuhren, die von der fast dreihundertjährigen Geschichte dieser Tätigkeit zeugen, die ein bedeutendes sozioökonomisches Phänomen für das Tal und für Karnien darstellte.


Kunst und Kultur

  • Galleria d'Arte Moderna 'Enrico De Cillia' - Treppo Ligosullo
    Die Galleria d'Arte Moderna wurde 1975 gegründet, als Enrico De Cillia seiner Heimatstadt Treppo Carnico (heute Treppo Ligosullo) einen ersten Grundstock seiner Werke schenkte. Später schenkte der Künstler der Stadt weitere grafische Werke und Gemälde. Ein Vermächtnis nach seinem Tod, das von seinem Sohn Giorgio gewünscht wurde, vervollständigt die Sammlung, die heute wichtige Werke von Künstlern mit europäischem Ruf wie Mario Sironi, Marino Marini und Eduard Pignon umfasst. Schließlich bereichern einige Schenkungen aus jüngster Zeit die Ausstellung.

  • Prato d'Arte 'Marzona' - Verzegnis
    Die Villa di Verzegnis beherbergt einen Park für zeitgenössische Kunst, der in Italien einzigartig ist, sowohl was die Qualität der künstlerischen Werke als auch die harmonische Verschmelzung zwischen der gebauten Umwelt und der umgebenden Natur betrifft.

  • Pinacoteca 'Marco Davanzo' - Ampezzo Contenuto
    Die reichhaltige Sammlung ermöglicht es, die künstlerische Entwicklung Davanzos im Laufe seines Lebens zu verfolgen: von der Galerie der Zuneigung bis zu den Szenen des täglichen Lebens, von seinem Exil in Macerata bis zu seiner geliebten Alpenlandschaft in den verschiedenen Jahreszeiten, vor allem aber im Winter: hier befinden sich nämlich die berühmten "Schneebilder von Davanzo".

  • Pinacoteca 'Cornelia Corbellini' - Tolmezzo
    Die Kunstgalerie Cornelia Corbellini befindet sich im Erdgeschoss des Palazzo Frisacco und beherbergt die Werke, die die Künstlerin der Stadt Tolmezzo geschenkt hat. Die dreißig Werke der Schenkung umspannen den breiten künstlerischen Weg, der das gesamte Leben von Cornelia Corbellini (Tolmezzo 1919 - 2014) der Kunst gewidmet sieht.

  • La Mozartina - Paularo
    Die Casa Scala aus dem 18. Jahrhundert beherbergt eine besondere Sammlung von Tasteninstrumenten, die kurz gesagt die Geschichte der Orgel, des Cembalos und des Klaviers darstellt. Die Instrumente, die sich auf drei Etagen verteilen, werden in den Räumen nicht nach den traditionellen Kriterien für Museumsausstellungen ausgestellt, sondern sind Teil der Einrichtung eines wohlhabenden Herrenhauses von wohlhabenden Musikern der Barock- und Romantikzeit. In diesem Sinne spürt der Besucher durch Instrumente, Möbel, Gemälde, Einrichtungsgegenstände und andere Gegenstände des täglichen Lebens die fast lebendige Präsenz der Musiker, denen das Haus gewidmet ist.





Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-02-08

Adresse: Via 25 Aprile, 33028 Tolmezzo UD, Italien
Telefon: +39 0433 487961

ERT Ente Regionale Teatrale del Friuli Venezia Giulia nennt sich der Verband aller Theater der Region. Das Theater Tolmezzo ist nach Luigi Candoni (1921-1974) benannt. Er war Publizist, kultureller Animator, sporadisch auch Romanautor und Dichter, Dramatiker und Autor für Radio und Kino.

Nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten, wo er in Washington im Lager Fort Meade in Kriegsgefangenschaft gewesen war, schloss er 1945 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Triest ab und wurde 1950 Generalsekretär der SAFAU in Udine. Parallel zu verschiedenen schriftstellerischen Tätigkeiten pflegte Candoni seine dramaturgische Berufung, die 1953 mit dem Preis von Murano für den Text Un uomo da nulla (Ein Mann von nirgendwo) gipfelte, der noch im selben Jahr, am 30. Juni, von der Compagnia primaria Diana Torrieri mit Enrico Maria Salerno und unter der Regie von Gianfranco De Bosio in La Fenice in Venedig aufgeführt wurde.

Aktuelle Aufführungen findet ihr unter diesem Link ...


März 2025

Nel mezzo dell'inferno


Dante komponiert das Inferno inmitten der entfremdenden und schmerzhaften Erfahrung des Exils, weit weg von zu Hause und belastet durch das Gefühl der Ungerechtigkeit. Durch das Schreiben erfindet er so die Möglichkeit, Autor und gleichzeitig Erzähler und Charakter einer Erfahrung von Entwicklung und Erlösung zu sein, die für ihn selbst, aber auch für den Rest der Menschheit gelten wird.

Der Dante-Protagonist dieser Reise in das Reich des Jenseits versteht, dass es die Beziehung zu den anderen - im Zeichen des göttlichen Willens - ist, die ihn trägt und ihn auf den Weg der Erlösung und des Glücks führt.

Der Kontakt mit den Geistern und monströsen Erscheinungen, denen er begegnet, die tiefe Verbundenheit mit seinem Meister Virgil und schließlich die uralte Flamme der Liebe, die ihn mit Beatrice verbindet, die nicht mehr ein stummer Engel ist, den es zu feiern gilt, sondern eine strenge Führerin und maßgebliche Quelle des Mutes.

Das Inferno stellt den schwierigsten Teil dieser Reise dar, der den Dichter und diejenigen, die sich mit ihm identifizieren, mit tiefgreifenden Schwächen, Ängsten und Unzulänglichkeiten in Berührung bringt, angesichts der Vielfalt, die dadurch gegeben ist, dass er unter den Toten lebt und daher kraftvoll gerettet wird. Auf diese Weise schafft Dante die Möglichkeit, eine andere Welt zu schaffen, die mit der realen Welt verbunden ist und in der das Ich eine unmittelbare Erfahrung der Transformation machen kann. Diese Welt ist die Literatur.

Auch bei diesem Theater- und Erlebnisprojekt wurde die Technologie der virtuellen Realität (Immersive Virtual Reality) in Kombination mit einer architektonischen Gestaltung des Raums und des Klangs in 3D gewählt, um das Publikum mit der Gesamtheit einer fantastischen Dimension in Kontakt zu bringen, die die reale Dimension nicht ersetzen soll, sondern mit ihr verbunden bleibt und einen Anreiz für Forschung und Veränderung darstellt.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Prolog: ein erster Raum der Begrüßung und der Besinnung, in dem jeder mit sich selbst und der Frage konfrontiert wird: Warum diese Reise? Welche Wünsche und Ängste?

Mit den Visieren werden die Zuschauer einer nach dem anderen über die Mauer, die das Jenseits vom Jenseits trennt, hinaus begleitet und auf ihre eigene Reise gelassen. Der erste Teil der Reise ist für alle gleich, während der zweite Teil die Zuschauer nach dem Zufallsprinzip an drei ausgewählte Orte in der höllischen Umgebung führt und sie dann zu einem gemeinsamen Ende zurückführt. Die Erfahrung bleibt somit wiederholbar und in sich offen, weil sie durch den Kontakt mit dem Tod alle Möglichkeiten des Lebens in sich trägt.

Download PDF Informationen




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-01-27

Gedenkfeier am 29. Jänner in Salzburg zum 100-ten Todestag

Sein Name ist untrennbar mit der Geschichte des Alpinismus verbunden: Als Mitbegründer, Ideengeber und Umsetzer prägte Johann Stüdl die ersten Jahrzehnte des Alpenvereins. Die Stüdl-Hütte und der Stüdlgrat am Großglockner sind bis heute Zeugnisse seiner Vision und seines Engagements. Seinen Lebensabend verbrachte der in Prag geborene Kaufmann in Salzburg, wo der Alpenverein nun zu seinem 100. Todestag am 29. Jänner eine Gedenkfeier veranstaltet.

"Die von Johann Stüdl geschaffenen Grundlagen - von Schutzhütten bis zur Professionalisierung des Bergführerwesens - sind bis heute unentbehrlich. Seine Vision hat den Alpenverein geprägt und ist für uns ein Auftrag, seine Werte weiterzutragen", sagt Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins. Johann Stüdl, geboren 1839 in Prag, gehörte zu den Gründervätern des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins und prägte den modernen Alpinismus wie kaum ein anderer. Seine Vision war es, die Bergwelt durch die Planung und den Bau von Schutzhütten und Wegen auch für jene Menschen zugänglich zu machen, die keine erfahrenen Bergsteiger waren. Bereits 1868 initiierte er den Bau der Stüdl-Hütte am Fuß des Großglockners, einer der ersten alpinen Schutzhütten in den Ostalpen. Mit der Gründung und Ausstattung des ersten Bergführervereins in Kals setzte Johann Stüdl Standards, die später für ganz Österreich maßgeblich wurden und den Alpinismus sicherer und zugänglicher machten.



Positionierung gegen Antisemitismus

Die Hochgebirgslandschaft war für Stüdl und für seine Zeitgenossen ein Naturerlebnis, das Menschen verbinden und inspirieren sollte. Neben seinen praktischen Beiträgen war Johann Stüdl ein entschiedener Verfechter ethischer Prinzipien. In den 1920er-Jahren, als der Antisemitismus im Alpenverein um sich griff, positionierte er sich klar gegen den Ausschluss der Sektion Donauland und ihrer jüdischen Mitglieder: "Das himmelschreiende Unrecht, [...] wird dem Alpenverein nicht den Frieden, sondern den Fluch der bösen Tat bringen."

Nicole Slupetzky, Vizepräsidentin des Österreichischen Alpenvereins, betont: "Johann Stüdl war nicht nur ein Pionier des Alpinismus, sondern auch ein Vorbild für Integrität und Menschlichkeit. Seine Werte sind heute aktueller denn je: Zusammenhalt, Respekt und die Offenheit, Brücken zu bauen."



Pragmatismus und Bescheidenheit

Stüdls Lebensphilosophie war geprägt von Pragmatismus, Bescheidenheit und Menschlichkeit. "Nicht verzweifeln, sondern anpacken!" und "bescheiden und liebenswürdig mit allen Menschen umgehen" - diese Maximen bestimmten sein Handeln. Seine Liebe zu den Bergen brachte er auch mit Skizzen und Gebirgsdarstellungen zum Ausdruck, die bis heute erhalten sind.

Johann Stüdl legte großen Wert darauf, den Alpinismus nicht nur als körperliche Herausforderung, sondern als kulturelles und soziales Projekt zu sehen. Durch den Bau von Hütten und Wegen wollte er Städtern die Möglichkeit geben, die Natur der Alpen zu erleben und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken. Dieser Gedanke der Verbindung zwischen Stadt und Bergregion, zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, dient dem Alpenverein bis heute als Vorbild.

www.johannstuedl.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-01-11
(c) Anders Wandern
Autor Wolfgang Heitzmann präsentiert in seinem Fotovortrag Das andere Österreich Wanderziele aus seinem neuen gleichnamigen Buch. Seine Fotos und Geschichten versetzen ins Staunen, regen zum Nachdenken an und geben Impulse für eine persönliche Mobilitätswende.

"Die ältesten Steine des Landes, schwitzende Gletscher, Römerstraßen und künstliche Ruinen … In meinen Büchern und Vorträgen zeige ich Wanderziele, die neugierige Menschen ins Staunen versetzen", Wolfgang Heitzmann



164 Ziele, 320 Seiten, 400 Fotos

Das andere Österreich - der neue Wanderbildband

Dieses großformatige Buch führt neugierige Leserinnen und Leser unter anderem auf Unterwasser-Vulkane und versteinerte Korallenriffe, in die Welt der Eiszeit, des Ötzi und der Kelten, zu den Social Media der Urzeit und zu Felsen, die zu Wallfahrtszielen wurden. Anregende Texte wecken die Neugier, kompakte Infos erleichtern die Tourenplanung. Dazu liefern 30 Themenseiten viel Hintergrundinformation, während zahlreiche Fotos und zwölf Bild-Essays kaum bekannte Kuriositäten zwischen dem Burgenland und dem Bodensee veranschaulichen.

(c) Anders Wandern
Persönliche Mobilitätswende
Alle Ausgangspunkte der vorgestellten Wanderungen sind per Bus oder Bahn, mit dem Rad oder gegebenenfalls auch mit dem Elektroauto erreichbar. Das gibt Impulse für klimaschonende Outdoor-Erlebnisse und macht Mut für die ganz persönliche Mobilitätswende.


Tourentipp: Wolayer See und Rauchkofel
Wie ein Laufsteg verbindet der Hauptkamm der Karnischen Alpen die Dolomiten mit den Julischen Alpen. Geologisch hochinteressant ist sein Zentralbereich zwischen dem Nassfeld und der Hohen Warte. Wolayer See | Rauchkofel im neuen Bildband



»Das andere Österreich«

Online bestellen



»Das andere Österreich« live

Die nächsten Vortragstermine
E-Mail-Kontakt Wolfgang Heitzmann



Weitere Buchtipps | Bergsteigerdorf-Mauthen

Berge lesen

Du kannst die Bücher gerne vorab bestellen und im Biachastl, der kleinen feinen Buchhandlung im Ort abholen. Bestellungen unter Tel. 00436609181143 oder per E-Mail an office@biachakastl.at




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2025-01-02

Der Gruber-Schuschnig-Plan

Kleine Zeitung, vom 26.11.2024
Presseaussendung Land Kärnten vom 27.11.2024
Download Grafik highraise

Zitate:
"Raumordnungsreferent Gruber und Energiereferent Schuschnig wollen bis Jahresende den Entwurf einer Verordnung für Windkraftzonen vorlegen. Maximal 0,26 Prozent der Landesfläche kommen als mögliche Zonen für den Bau von Windkraftanlagen infrage, der Rest wird ausgeschlossen."

... Damit würde Kärnten seine Ziele, die sich aus dem Erneuerbaren Ausbaugesetz (EAG) ergeben, erreichen, sagt Schuschnig.



Totalverbot ???

Vorab: die wahlberechtigten Kärntner*innen können lesen. Die Fragestellung zur Volksbefragung lautet "... auf BERGEN und ALMEN" und hat folglich rein gar nichts mit einem TOTALVERBOT zu tun.

Warum LH Dr. Peter Kaiser, LH-Stv. Martin Gruber an der Spitze und in der Folge alle möglichen Organisationen von einem TOTALVERBOT sprechen, übersteigt die Auffassungsgabe von Normalbürger*innen.

Über die Fragestellung lässt sich im Wirtshaus jedenfalls ausgiebig streiten. Ebenso über den Sinn und die Kosten der Volksbefragung. Als demokratisches Mittel zur Erforschung der Haltung der Bevölkerung zu einer bestimmten Angelegenheit ist die Volksbefragung jedenfalls mehr als legitim.



Kosten und Sinn der Windkraftkampagnen regierungsnaher Vereinigungen?

Noch viel mehr Diskussionsbedarf besteht allerdings in der Tatsache, warum nun jede Organisation, die einer der beiden Regierungsparteien zugeordnet werden kann, eine eigene, sehr sehr teure Windkraftkampagne durchführen muss. Der große Verlierer ist dabei der gesunde Hausverstand, denn alle Kampagnen fokussieren sehr durchsichtig auf einen (fast schon unerträglichen) Ökomainstream unter dem Deckmantel "Klimaschutz", weil es am Schluss doch nur um das liebe Bauwirtschafts-Geld und viele "grüne Schreibtischjobs" geht.


... und weil Gruber/Schuschnig ohnehin ein Quasi-Totalverbot für Kärnten planen:



Quasi-Totalverbot !!!

Der Gruber-Schuschnig-Plan legt Folgendes fest

  • maximal 0,26% der Landesfläche dürfen genutzt werden
  • ausschließlich 7 Gemeinden kommen in Frage
  • in den restlichen 125 Gemeinden sind/werden Windkraftanlagen verboten
  • "Damit würde Kärnten seine Ziele, die sich aus dem Erneuerbaren Ausbaugesetz (EAG) ergeben, erreichen", Energie-LR Sebastian Schuschnig
  • "Die ausgewiesenen Gebiete werden einer strategischen Umweltprüfung unterzogen", LH-Stv Martin Gruber
  • "In allen anderen 125 Kärntner Gemeinden sollen, so Gruber und Schuschnig, keine Windparks errichtet werden."


Ein umsichtiger Kärntner Weg also.

Für die Volksbefragung selbst jedenfalls ein gedankliches Wirr-Warr der Extraklasse, denn eigentlich ergäbe sich daraus ein Hingehen und "Ja" ankreuzen.


Meine Wahl: Mir persönlich gefällt der Gruber-Schuschnig-Plan. Ich werde daher zur Volksbefragung gehen und mit einem klaren JA stimmen. Allerdings nicht aus einer bestimmten Parteiräson, sondern, weil ich (als Alpenvereinsmitglied) den (Natur-)Schutz der Schönheit und Unberührtheit der Bergwelt hoch halte und der nächsten Generation eine weitestgehend intakte Kärntner Landschaft hinterlassen möchte.





P.S.:

Ein Verein äußert sich zum Thema sachlich und politisch korrekt

Der Alpenverein äußert sich seit vielen Jahren in diesem Zusammenhang ganz zurecht und muss Stellung beziehen. Der ÖAV ist parteipolitisch völlig unabhängig und nur seinen Statuten verpflichtet.

D.h. keineswegs um der Landesregierung oder der Opposition unterstützend zur Seite zu springen (wie es derzeit viele andere Organisationen tun), sondern weil "... der Erhalt der Schönheit und Unberührtheit der Bergwelt ... " in der Satzung des Alpenvereins seit über 100 Jahren verankert ist.

Alpenverein Kärnten






Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2024-12-29

Steve McCurry gilt seit mehr als 50 Jahren als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Fotografie. Seine Meisterschaft in der Verwendung von Farbe, Empathie und Menschlichkeit machen seine Fotografien unvergesslich.

Der Salone degli Incanti in Triest zeigt eine Ausstellung mit mehr als 150 Fotografien, darunter einige überraschende unveröffentlichte Bilder.

Die Retrospektive bietet einen tiefgründigen und symbolischen Blick auf das Werk eines der größten Meister der zeitgenössischen Fotografie. Jede Aufnahme ist wie ein Fenster zu fernen Welten und nimmt den Besucher mit auf eine spannende und komplexe Reise durch verschiedene Kulturen, Erfahrungen und Empfindungen. Durch seine Bilder bringt uns McCurry ferne Völker näher und enthüllt verborgene Fragmente der Menschlichkeit, indem er durch stolze und würdevolle Gesichter universelle Gefühle offenbart. Seine Aufnahmen überschreiten geografische und soziale Grenzen und führen uns zur Entdeckung einer Welt im ständigen Wandel. Die Ausstellung beginnt mit einer Reihe von Porträts von einzigartiger Intensität und setzt sich fort mit Motiven, die sich zwischen Krieg und Poesie, Leid und Freude, Erstaunen und Ironie bewegen und ein Mosaik von Emotionen bilden, das den Blick fesselt und die Seele berührt.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10.00-18.00 Uhr (letzter Einlass 17.00 Uhr)
Samstags, Sonntags und Feiertage 10.00 - 19.00 Uhr

Weitere Informationen ...




Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
2024-12-11

2025 ist Görz Kulturhauptstadt Europas (gemeinsam mit Chemnitz). Die Stadt am Isonzo liegt südlich von Villach und nördlich von Triest direkt an der Grenze zu Slowenien. Mit etwas mehr als 30.000 Einwohnern ist sie bis heute Sitz des Erzbistums.

Görz wurde 1001 erstmals urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto III. die Burg und den dazugehörigen Ort dem Patriarchat von Aquileja und dem Grafen Werichen von Friaul schenkte, von dem der Besitz auf die Grafen von Eppenstein überging.

Seit dem Spätmittelalter war die Stadt Sitz der Grafen von Görz und kam später in den Besitz der Habsburger. Am Ende des 1. WK wurde Görz, wie der Westrand Krains, Triest und Istrien vom Königreich Italien besetzt. Josip Broz Tito, Anführer der jugoslawischen Partisanen rückte im Mai 1945 bis Görz vor und erhob Anspruch auf die östlich des Isonzo gelegenen Stadtteile.

Bis heute sind im italienischen Teil der Stadt (am Burgberg) eine riesige Tricolore (it. Fahne) und auf slowenischer Seite am Hügel von Nova Gorica der Schriftzug TITO weithin sichtbar.

Mit dem EU-Beitritt Sloweniens (2004) wurden Grenzanlagen und Zäune in der Stadt abgebaut. Am Bahnhofsplatz markieren Blumenkübel und eine Plakette auf der Platzmitte die Grenze.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten zeigt sich in der gemeinsamen Bewerbung um den Titel der Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2025.



Kulturverein Mauthen

Di., 03.06.2025
Kulturmeile Ausflug nach Görz



Via Iulia Augusta - Konzertreise

Sa., 13. und So., 14. September 2025
#viaiuliaaugusta





www.go2025.eu/en

#goerz #gorizia #gurize #novagorica #eukulturhauptstadt



Lienz - Mauthen - Görz

Leonhard von Görz (* 1444 in Lienz; † 12. April 1500 ebenda) war der letzte Fürst aus dem Geschlecht der Meinhardiner. Als Graf von Görz versuchte er zeit seines Lebens, die verlorenen Gebiete in Kärnten zurückzugewinnen. Ihm zu Seite stand der überaus fähige meinhardinische Bastard Virgil von Graben, der als Reichsverweser und Hauptmann die Regierungsgeschäfte für ihn führte, und schlussendlich auch den Übergang der Görzer Grafschaft in das Habsburgerreich einleitete und vollendete. (Wikipedia)

Mauthen war seit dem 14. Jhd Sitz eines Amtes des Grafen von Görz.
Nachzulesen auf Seite 5, #geschichte #centrumcarnicum



Julius Kugy

#kugy






Ingo Ortner
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.



FUNDRAISING
Seit einer gefühlten Ewigkeit viele hundert Stunden pro Jahr recherchieren, texten, telefonieren, E-Mails beantworten, sich Dorfdiskussionen respektvoll stellen, damit Einheimische, Freunde und Gäste stets einen aktuellen und guten Termin- und Themenüberblick über das Dorf haben.
Wenn dir das etwas wert ist, DANKE!

1-Klick-PayPal-Donation



Ingo Ortner | T +43 699 12647680
info@bergsteigerdorf-mauthen.at












mehr ...
Weitere Einträge:
1  2  3  4