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Sport 2000 Putz
Seit 2.12.2023 ist der Plöckenpass gesperrt | Zum Medienspiegel ...

Ingo Ortner @ the Lounge

Kleine Zeitung, Interview vom 29.10.2023
Elisabeth Schaschl, designierte Leiterin des Referats Forst und Energie bei der Landwirtschaftskammer Kärnten.

Borkenkäfer-Massenvermehrung und enorme Sturmschäden machen Kärntens Waldbauern zu schaffen. Elisabeth Schaschl erklärt, wie Aufforstung dennoch funktionieren kann und wo man Hilfe bekommt.

Seit Jahren setzt man auf die Schaffung von klimafitten Mischwäldern in Kärnten, die den Wetterkapriolen standhalten sollen. Bei den Unwettern heuer fielen aber Laubbäume und Kiefern um. Muss man die Maßnahmenpläne überarbeiten?

Es ist ungewöhnlich, dass viele der an und für sich tiefwurzelnden Baumarten, wie zahlreiche Laubbäume sowie auch Lärchen und Kiefern bei den Unwetterereignissen im Juli diesen Jahres entwurzelt wurden. Dies ist sicherlich auf die starken vorhergehenden Niederschläge zurückzuführen, wo nicht nur der Boden extrem aufgeweicht wurde, sondern die Bäume auch sehr viel Wasser in den Blättern hatten. Die schweren Kronen konnten dem Wind vielerorts nicht standhalten und die Bäume sind umgefallen.

Früher war der Wald die Sparkasse der Bauern. Heute verursacht dieser oft viel Arbeit und bringt, je nach Schadensfall, wenig Ertrag. Wie schafft man es, Bauern zu motivieren, trotzdem Zeit und Geld in die Wälder zu investieren?

Für die Waldbauern ist die Bewirtschaftung ihrer Wälder ein Generationenvertrag. Die forstlichen Umtriebszeiten liegen zwischen 80 und 120 Jahren. Im Schutzwald und auf schlechten Standorten sind sie noch höher. Es weiß heute niemand, was in 100 Jahren sein wird. Die Bauern geben heute ihr Bestes und bewirtschaften ihre Wälder für die nachfolgenden Generationen.

Das ganze Interview zum Nachlesen unter kleinezeitung.at

update 20.01.2024
Borkenkäfer schadet Wald wie noch nie

Hintergrund

Sturmschäden. 700.000 Festmeter Holz fielen heuer in Kärnten Unwettern zum Opfer.

Borkenkäfer. 30.000 Hektar Wald sind seit 2018 in den beiden Bezirken Hermagor und Spittal dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, das sind rund 20 Prozent der gesamten Waldfläche. Pro Jahr verzeichnet man dort Borkenkäfer-Schäden von rund 800.000 Festmetern Holz.

Hilfe. Unter www.bfw.gv.at findet man etwa die Baumartenampel, die anzeigt, welche Baumarten für welches Gebiet geeignet sind. Bei der Landwirtschaftskammer Kärnten gibt es eigene Fachberater, die Waldbauern Hilfe anbieten (ktn.lko.at).

Bäuerliches Sorgentelefon. 0810/676 810, www.lebensqualitaet-bauernhof.at




Bei Fragen, Anregungen und/oder Ergänzungswünschen, ... bitte per E-Mail. Danke.
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Ingo Ortner | T +43 699 12647680 | info@bergsteigerdorf-mauthen.at



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Ingo Ortner @ the Lounge

Kleine Zeitung, 30.08.2023 | Markus Sebestyen

Mit einer spek­ta­ku­lä­ren Ak­ti­on pran­gern ka­tho­li­sche und evan­ge­li­sche Kir­che das Schmel­zen der Glet­scher an. Am Diens­tag fin­den ein Re­qui­em und ein Trau­er­zug statt.

Der größ­te Glet­scher Ös­ter­reichs ver­schwin­det Jahr für Jahr um ein gro­ßes Stück mehr. Sogar schnel­ler, als von vie­len Ex­per­ten be­fürch­tet. Dass die Pas­ter­ze nicht mehr zu ret­ten ist, ist auch für Bi­schofs­vi­kar En­gel­bert Gug­gen­ber­ger eine trau­ri­ge Tat­sa­che. Der lei­den­schaft­li­che Berg­stei­ger wird am Diens­tag (5. Sep­tem­ber) um 11 Uhr auf der Kai­ser-Franz-Jo­sefs-Hö­he an der Groß­glock­ner-Hoch­al­pen­stra­ße ein Re­qui­em für die Pas­ter­ze ab­hal­ten. "Die Pas­ter­ze ver­liert ihre Zunge und damit ist ihr Ende be­sie­gelt. Wenn etwas zu Ende geht, stel­len sich exis­ten­zi­el­le Fra­gen, wie jene nach un­se­rem Um­gang mit der Schöp­fung und der Um­welt", sagt Gug­gen­ber­ger. Soll­te es Kri­tik in­ner­halb der Kir­che an die­ser Form eines Re­qui­ems geben, werde er sich die­ser stel­len. Bi­schof Josef Mar­ketz stehe hin­ter dem Pro­jekt.

Ins Leben ge­ru­fen wird das "Glet­scher­be­gräb­nis" von der ge­mein­nüt­zi­gen und in­ter­na­tio­nal agie­ren­den Or­ga­ni­sa­ti­on "Pro­tect our Win­ters". Als sym­bo­li­scher Akt wird ein Sarg aus Eis am Ende eines Trau­er­mar­sches zu Grabe ge­tra­gen. "Ein Re­qui­em ist eine Mög­lich­keit der Wür­di­gung, der Ver­ab­schie­dung und der Trau­er. Wir wer­den in­ne­hal­ten und uns be­wusst wer­den, was das für un­se­re Zu­kunft be­deu­tet und wo un­se­re Ver­ant­wor­tung liegt", be­schreibt Gug­gen­ber­ger den Sinn die­ser öku­me­ni­schen Ver­an­stal­tung, die auch die evan­ge­li­sche Kir­che un­ter­stützt.

"Das Be­drü­cken­de ist, dass die Fol­gen für die Men­schen immer ekla­tan­ter wer­den und wir gleich­zei­tig sehen, dass von den Ver­ant­wor­tungs­trä­gern zu wenig getan wird", sagt Su­per­in­ten­dent Man­fred Sauer, den eine Fuß­ver­let­zung von einer per­sön­li­chen Teil­nah­me am Re­qui­em ab­hält. Mar­git Leut­hold von der Pfarr­ge­mein­de Lienz wird ihn ver­tre­ten.

Von den an­ge­spro­che­nen Ver­ant­wor­tungs­trä­gern wer­den am Diens­tag ei­ni­ge im Pu­bli­kum sit­zen. Bis­her haben die Na­tio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ten Ca­ri­na Rei­ter (ÖVP), Lukas Ham­mer und Meri Di­soski (Grüne) und Wal­ter Rauch (FPÖ) sowie EU-Ab­ge­ord­ne­ter An­dre­as Schie­der (SPÖ) ihre Teil­nah­me an­ge­kün­digt. Pri­vat­per­so­nen kön­nen eben­falls dabei sein. "Wir haben die Hoff­nung, dass ge­ra­de die Zö­ger­li­chen und Un­ein­sich­ti­gen ihre Hal­tung än­dern", sagt Sauer. Ge­ra­de heuer habe man in Kärn­ten wie­der deut­lich sehen kön­nen, wel­chen Scha­den die Erd­er­wär­mung an­rich­ten kann. "Man kann das nicht mehr weg­dis­ku­tie­ren, die Men­schen las­sen sich nicht mehr ver­trös­ten", sagt Sauer.




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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Das Poster zur Aktion

Im Zuge des jährlichen Fotowettbewerbs wollen wir die Alpen aus verschiedenen Perspektiven zeigen: Ihren kulturellen Reichtum, ihre majestätische Naturpracht, ihre einzigartige Artenvielfalt und Ökosysteme sowie das pulsierende alpine Leben.

Der Fotowettbewerb ist von Juni bis September offen für Einsendungen. Die eingereichten Bilder konkurrieren um einen Platz im Kalender der Alpenkonvention. Einsendeschluss ist der 3. September 2023

TODO:
- Link aufrufen
- Anmeldungsformular ausfüllen
- Bild (mit Namenskennung) umbenennen (zB VornameNachnameBild.jpg)
- Upload ist im Formular an den passenden Stellen möglich
- Fertig

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Wenn dir Freunde aus dem National Geographic entgegenblicken, dann ist gewiss, dass du am richtigen Weg bist. DIE ALPEN, unsere Heimat, unsere Landschaft, unsere Tradition, unsere Lebensgrundlage. Weniger statt mehr.

Die in der Initiative Berg­steiger­dörfer vereinten Ort­schaften sind Alpinismus­pioniere in ihren Regionen. Deshalb haben die Berge und das Berg­steigen im kulturellen Selbst­verständnis der Ein­heimischen und Gäste einen hohen Wert. Hier ist das Bewusst­sein über den not­­wendigen Ein­klang zwischen Natur und Mensch noch lebendig und man respektiert natür­liche Grenzen.

Weniger ist mehr, das ist die Devise. Daher laden wir euch ein. Macht euch selbst auf die Reise in ein Bergsteigerdorf. Hier geht's lang ...

Weiter zum Artikel (english) ...




www.bergsteigerdoerfer.org
www.alpconv.org




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"Mitgliedschaft ist für Ortsentwicklung wichtig"

Quelle: NÖN - https://bit.ly/lunzamsee15

NÖN: Lunz am See ist das einzige Bergsteigerdorf in Niederösterreich und gleichzeitig Gründungsmitglied des Alpenverein-Projektes. Wie ist diese Verbindung zum Projekt entstanden?
Martin Ploderer: Damals hat mich ein Mitarbeiter des Alpenvereines aufgesucht, der damit beschäftigt war, Orte zu suchen, die für dieses Projekt in Frage kommen. Wir haben uns ab der ersten Minute bestens verstanden und innerhalb kurzer Zeit war für mich klar, dass wir dabei sein werden. Denn die Philosophie und die Rahmenbedingungen haben für Lunz am See genau gepasst.

Was braucht es, um ein Bergsteigerdorf zu sein?

Ploderer: Grundsätzlich sind 1.000 Meter Reliefhöhe, als hohe Berge notwendig. Außerdem darf es im Dorf keine großtechnischen Erschließungen, keine hochrangigen Verkehrswege geben. Was es aber braucht, sind eine gewisse touristische Infrastruktur und Partnerbetriebe, die mit den Bergsteigerdörfern kooperieren. In Lunz ist das derzeit der Betrieb von Geli Mayr.
Sie sind auch nach ihrem Rücktritt als Bürgermeister immer noch im operativen Ausschuss der Bergdörfer. Was ist Ihre Intention?
Ploderer: Ich habe das immer persönlich als ein besonders wichtiges Projekt betrachtet, weil es für die Ortsentwicklung wichtig war, und mache das mit Freude.

Wie hat sich die Mitgliedschaft auf Lunz ausgewirkt?

Ploderer: Es hat viele positive Aspekte, die nicht gleich am ersten Blick ersichtlich waren, für uns gebracht. Weil viele Projekte, die bei uns jetzt erfolgreich sind, wie die Seebühne, der Radweg, der Wassercluster oder das Haus der Wildnis, passen genau in diesen Rahmen hinein. Dazu ist die Philosophie der Bergsteigerdörfer absolut wichtig. Das sind Entwicklungen, die muss man anstoßen und dann werden oft durch eine günstige Ortsentwicklung Privatinitiativen generiert. Ein wesentlicher Vorteil ist der Austausch unter Gleichgesinnten mit ähnlichen Chancen und ähnlichen Problemen und das Dorf wird durch die Vernetzung bekannter.

Alles, was einen sanften Tourismus also ausmacht?

Ploderer: Ja, dabei ist es wichtig, einen Mix zu schaffen und sich breit aufzustellen, denn auf einem Fuß kann man bekanntlich nicht gut stehen. Dabei spielt natürlich die Qualität eine große Rolle.

Wo soll die Reise für Lunz am See touristisch noch hingehen?

Ploderer: Wir sind in der Entwicklung, dass wir uns selber bewusst werden, was wir alles bieten können und wir noch mehr Nutzen daraus ziehen können. Wir haben insgesamt ein sehr gutes Angebot in der Region. Das nach außen zu transportieren, muss uns noch besser gelingen. Und natürlich spielt uns der Klimawandel in die Karten. Das klingt fast zynisch, aber die Erwärmung verlängert unsere Saison. Wie ich vor 40 Jahren nach Lunz gekommen bin, hat man vielleicht drei Wochen im See baden können, jetzt sind es drei Monate.




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Ingo Ortner @ the Lounge

Damit die Alpen in Kärnten nicht zum Vergnügungspark werden.

Kleine Zeitung, 8.4.2023 | Peter Angermann, Andreas Kanatschnig

Die Alpenkonvention schützt die heimische Bergwelt, viele Kärntner Gemeinden wissen aber gar nicht, dass sich alle daran halten müssen. Das kann zu potenziell rechtswidrigen Verordnungen führen. Alpenverein gibt Hilfestellung.

Die Alpen. 15. Juli 2077. Ort: Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in 2369 Metern Seehöhe. Der Blick auf den Großglockner ist von hier aus spektakulär. Die Schiebetüren des Zugs gehen geräuschlos auf und im Sekundentakt spuckt das Gefährt Menschen aus. Sie schleppen ihre Strandkörbe, einige haben ihre Luftmatratzen schon aufgeblasen und wackeln auf die Promenade zu. "Glockner-Beach" ist die größte Attraktion im Alpen-Raum. Schnee und Eis werden mittels ausgefeilter Technik auf die nackten Felsen projiziert. Das Kreischen der Adler, die schon lange ausgestorben sind, hallt von Lautsprecher zu Lautsprecher und in einem gut eingezäunten Gehege kann man täuschend echte Roboter-Steinböcke streicheln. Die Menschen flüchten hierher, weil sie es im Sommer in den Tälern nicht mehr aushalten. Oft hat es dort 40 Grad und an vielen der Seen wimmelt es von Moskitos. Entlang der gesamten Hochalpen-Straße zieht sich eine endlose Reihe von gut klimatisierten Ferienhotels, Chalet-Dörfern und Einfamilienhäusern. Die Alpen sind zum Rückzugsort jener geworden, die es sich noch leisten können.

Heute, im April 2023, dürfte der Nationalpark Hohe Tauern nicht derart verbaut werden. Eines jener Instrumente, dass dies verhindern soll, ist die Alpenkonvention, die auch dabei hilft, die Erderwärmung zu stoppen. Österreich sowie die Alpenstaaten Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Schweiz, Slowenien, Monaco und sogar die Europäische Union haben diesen völkerrechtlichen Vertrag unterzeichnet. "Die Alpenkonvention ist seit 6. März 1995 in Österreich rechtskräftig", sagt Peter Angermann, Geschäftsführer des Landesverbands Kärnten des Österreichischen Alpenvereines. Der Mallnitzer hat jetzt für den Alpenverein bereits sein zweites Skriptum veröffentlicht, das Gemeinden und allen Interessierten ein praktisches Rüstzeug mit auf den Weg gibt, um die kaum Beachtung findende Konvention rechtskonform anzuwenden.



Konkrete rechtliche Folgen

Nicht nur schützt dieser völkerrechtliche Vertrag das Klima, er hat auch ganz konkrete rechtliche Folgen: "Alle Gemeinden Kärntens sind Alpenkonventionsgebiet", erklärt Angermann - auch Klagenfurt. Ob eine Umwidmung von Grünfläche in Bauland oder der Bau einer Stromleitung, wird die Konvention nicht beachtet, kann jedes Bauvorhaben oder jede Umwidmung potenziell rechtswidrig sein. So geschehen im Kronhofgraben in den Karnischen Alpen. "Energie ist ein Punkt der Alpenkonvention. Wenn man Energietransportleitungen legt, muss man bestehende Kanäle nutzen. Das ist im Kronhofgraben nicht passiert", erklärt Angermann. Man wollte dort im Jahr 2014 eine 360kV-Leitung bauen und den kurzen Weg durch den Kronhofgraben wählen. Doch entlang der Plöckenstraße gab es schon einen Kanal mit Leitungen. "Diesen hätte man nutzen sollen. Daher hat das Bundesverwaltungsgericht die Verordnung aufgehoben, weil die Alpenkonvention nicht beachtet wurde." Der Stufenbau der österreichischen Rechtsordnung sieht vor, dass ein Urteil, ein Bescheid oder eine Verordnung, nicht nur Landes- sowie Bundesgesetzen entsprechen muss, sondern auch gesetzesverändernden oder gesetzesergänzenden Staatsverträgen.



Alle Gemeinden Kärntens sind Alpenkonventionsgebiet. Auch Klagenfurt. Peter Angermann

Bei Umwidmungen sind Gemeinden gefragt: "Und viele Gemeinderäte wissen oft nicht, dass es die Alpenkonvention gibt", sagt Angermann. In vielen Beispielen ist Widmungsschutz auch Umweltschutz: Ob es die Verhinderung einer Bodenversiegelung oder der kluge Einsatz von Ressourcen ist. Die Alpenkonvention berührt die Punkte Raumplanung, Berglandwirtschaft, Naturschutz und Landschaftspflege, Bergwald, Tourismus, Energie, Bodenschutz und Verkehr. Schon heute macht sich die Erderwärmung um fast zwei Grad seit Beginn der Industrialisierung in den alpinen Gebieten stärker bemerkbar als in den Niederungen. Gletscher schwinden auf dramatische Weise.

"Im Mittel sind die 89 vom Alpenverein beobachteten österreichischen Gletscher um 28,7 Meter kürzer geworden. Dieser enorme Anstieg des mittleren Rückzugs im Vergleich zum Vorjahr (elf Meter) bedeutet Alarmstufe Rot", teilte der Alpenverein in einer Aussendung mit. Das Auftauen von Permafrostböden führt zu immer größeren Schäden im alpinen Wegenetz. Fauna und Flora kommen zusehends unter Druck. Weniger Schnee im Gebirge bedeutet aber auch weniger Wasser für die Menschen. "Wir haben ein Bewusstsein unserer nächsten Generation gegenüber", sagt Angermann, der hier nicht nur eine Broschüre für Gemeindemitarbeiter schreiben wollte, damit sich diese besser bei Widmungsverfahren auskennen, sondern daran mitwirken, dass unsere fragile Bergwelt erhalten bleibt. Und nicht zum Vergnügungspark verkommt.



Alpenkonvention

Die Alpen sind heute nicht mehr jener "schreckliche und furchterregende" Raum des 19. Jahrhunderts. Sie sind heute Lebensraum und bedürfen daher eines besonderen Schutzes. Sie dehnen sich von West nach Ost über eine Länge von 750 Kilometer aus und umfassen acht Staaten: Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Slowenien. 13 Millionen Menschen leben hier. Ganz Kärnten ist Alpenkonventions-Gebiet.

Die Alpenkonvention wurde 1995 in Österreich ratifiziert und ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der den Schutz sowie eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes zum Ziel hat.

Nationalparkzentrum Mallnitz: Am 22. und 23. Juni werden vom Alpenverein Kärnten in Zusammenarbeit mit der Internationalen Alpenschutzkomission und dem Klimaschutzministerium Kurse über die Alpenkonvention für Bürgermeister, Amtsleiter, aber auch Touristiker und andere interessierte Zielgruppen angeboten. Nähere Auskünfte dazu unter kaernten@landesverband.alpenverein.at.

alpconv.org | Die Alpenkonvention


Fakten & Information

2 Grad | Temparaturanstieg in den Alpen seit dem 19. Jhd.
14,9 Mio Bewohner*innen in den Alpen
1995 Inkrafttreten der Alpenkonvention
43.000 (30.000 Tier-/13.000 Pflanzenarten)
8 Alpen-Länder und die EU
17 SDGs | Nachhaltige Entwicklungsziele


Generalsekretärinnen und -sekretäre der Alpenkonvention
Alenka Smerkolj 2019 - heute
Markus Reiterer 2013 - 2019
Marco Onida 2007 - 2013
Ruggiero Schleicher-Tappeser 2005 - 2006
Noël Lebel 2003 - 2005

Büro: Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention
Herzog-Friedrich-Straße 15
6020 Innsbruck, Austria
+43 512 588 589 0
info@alpconv.org




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Ingo Ortner @ the Lounge

Wie presst man noch mehr Erdöl durch die bestehende TAL-Leitung?
Im Friaul/in der Carnia werden bereits 4 Methankraftwerke gebaut, um das Erdöl zu erwärmen, damit dessen Viskosität zu verringern und schließlich die Durchflussmengen zu erhöhen. In Zeiten von Klimaschutz unsinnig und der falsche Weg, wie wir meinen.

Am meisten stört die Tatsache, dass die Menschen, die in den betroffenen Regionen mit ihren Familien und Kindern leben (wollen) von den Behörden und den Großkonzernen (ua. Rosneft) nicht gehört werden.



update 11/2023

09.11.2023
Da die Umweltverbände neue Argumente vorgebracht haben, wurde auf Februar 2024 vertagt. Die Zeit sollte genutzt werden, um noch mehr (medialen) Druck aufzubauen!

08.11.2023
Mit Spannung erwarten wir heute den Spruch des Gerichts in Triest. Weiter zur Presseaussendung ...
Was ist S.I.O.T. PDF-Download


update 07/2023

Bürgerprotest in Triest

La protesta di Extinction Rebellion a Trieste contro S.I.O.T. (youtube)
Il movimento ecologista Extinction Rebellion ha inscenato una protesta sul Molo Audace a Trieste contro la decisione della S.I.O.T., Società italaina per l'oleodotto transalpino, di realizzare quattro nuove centrali a gas metano a San Dorligo, Reana Cavazzo e Paluzza che nelle intenzioni della società servirebbero a scaldare il petrolio per poterlo pompare più velocemente nell'impianto. Due attivisti, con il volto coperto con due tanniche di benzina, hanno cosparso altri due manifestanti di petrolio. «La S.I.O.T. dice che questo aumenterebbe l'efficienza dell'oleodotto, ma tre studi indipendenti e fatti dall'Università di Trieste, dall'Università di Udine e dall'Agenzia per l'Energia hanno smentito queste affermazioni», spiega Tommaso, attivista di Extinction Rebellion. Il video è di Massimo Silvano

Die ÖKO-Bewegung Extinction Rebellion protestierte auf dem Molo Audace in Triest gegen die Entscheidung von S.I.O.T., der italienischen Gesellschaft für die transalpine Ölpipeline, vier neue Methangaskraftwerke in San Dorligo, Reana Cavazzo und Paluzza zu bauen, die nach den Plänen der Gesellschaft zur Erwärmung des Öls verwendet werden sollen, um es schneller in die Anlage zu pumpen. Zwei Aktivisten, deren Gesichter mit zwei Benzinkanistern bedeckt waren, übergossen zwei andere Demonstranten mit Öl. "S.I.O.T. behauptet, dass dies die Effizienz der Pipeline erhöhen würde, aber drei unabhängige Studien der Universität Triest, der Universität Udine und der Energieagentur haben diese Behauptungen widerlegt", erklärt Tommaso, ein Aktivist von Extinction Rebellion. Das Video stammt von Massimo Silvano







Bürgerprotest in Paluzza

am 15. und 16. Juli fanden in Paluzza wieder Infoveranstaltungen, Diskussionsrunden und Bürgerproteste statt. Die Einwohner Friauls protestierten laut gegen die rücksichtslose Vorgehensweise der internationalen Erdölkonzerne und gegen den Bau der ersten 4 Methankraftwerke bis rauf zur österr./italienischen Grenze.

Sa., 15.7.2023
11:00 Treffpunkt Campingplatz | Vorbereitungen tagsüber
17:00 Hauptplatz Paluzza, Infoveranstaltungen, Aufmarsch, Diskussionen
20:00 Gemeinsames Abendessen, Musik

So., 16.7.2023
10:00 Offene Versammlung

Download Infostand 07/2023
Download Infofolder


LA CARNIA NON STA A GUARDARE

Samstag, 25.03.2023, Die Carnia steht nicht untätig herum.
Pünktlich um 11:00 Uhr wurde mit der Bürger*innendiskussion begonnen. Vertreter der Gemeinde, der Bürgerbewegung und der Naturschutzorganisationen haben die vielen Aspekte der bisherigen Arbeiten, sowie die nächsten (rechtlichen) Schritte in FVG, auf nationaler und europäischer Ebene beschrieben.


Im Detail geht es darum, wie globalisierte Konzerne auf Kosten der lokalen Bevölkerung ökonomischen Profit generieren, ohne dabei zuerst die Bevölkerung in den Prozess einzubinden.

Nicht im Nachhinein ein mögliches Dilemma mit Straf- oder Schadenersatzzahlungen zu lindern, sondern im Vorfeld einen zukunftsfähigen gemeinsamen Weg zu planen. Auch in diesem Fall sind es die Konzerne, die mit der Politik und den Bürger*innen ein durchsichtiges Spiel spielen. Klar erklärte wurde u.a. die Aufteilung eines Gesamtprojektes in mehrere Kleinprojekte, um damit etwaige Naturschutzregelungen zu unterwandern. Weiters darum, wie Auskunftspflichten der Behörden seit Monaten umgangen oder hinausgezögert werden.

Auf jeden Fall sind die wissenschaftlich erhobenen Daten bzgl. Umweltverschmutzung und nachhaltigem Schaden für die Region (und damit auch für das benachbarte Gailtal/Kärnten/Österreich) erschreckend.

Aufbauend auf den Initiativen der friulanischen Freunde werden wir alles unternehmen, um auf Kärntner Seite den Bürgerprotest auf allen nur erdenklichen Ebenen zu unterstützen und unseren Teil beitragen, damit ein großes Netzwerk besorgter Bürger*innen noch rechtzeitig gehört und Umweltschäden für kommende Generationen verhindert werden.

Wer genaueres wissen möchte, bitte um eine E-Mail an info@bergsteigerdorf-mauthen.at.

#stopsiot #buergerprotest #paluzza


Hintergrundinfos

Quelle: KLEINE vom 3.3.2023: Nahe Kärntner Grenze: Aufregung um Gaskraftwerk in Norditalien. (Leopold Salcher)

Emissionen, die bis in das Gailtal reichen, werden durch ein in Paluzza geplantes Methankraftwerk der TAL befürchtet. Beim Tanklager soll das Gaskraftwerk Paluzza errichtet werden. Die italienisch-österreichische Grenze ist in Sichtweite Beim Tanklager soll das Gaskraftwerk Paluzza errichtet werden. Die italienisch-österreichische Grenze ist in Sichtweite In Paluzza wird gegen ein von der Umweltbehörde genehmigtes Methankraftwerk protestiert. Mehrere italienische Umweltorganisationen und die Gemeinde Paluzza mit ihren rund 2000 Einwohnern wollen diese "Verunstaltung der Heimat" und die "enorme Belastung für Umwelt und Klima" nicht hinnehmen. Der Regionalrat für Umweltschutz hat das Projekt hingegen ohne Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt. Dagegen wurden nun beim Verwaltungsgericht (TAR) zwei Beschwerden eingelegt, eine von der Gemeinde Paluzza, die andere von Umweltorganisationen.

"Der finanzielle Aufwand soll mittels Spenden bestritten werden", sagt Fabrizio Plozner von der Bürgerinitiative "Alto But". Die Transalpine Pipeline SIOT, sie ist Teil der Unternehmensgruppe der Transalpinen Ölleitung (TAL), wird insgesamt sieben, mit fossilem Methangas angetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) in die bestehenden Pumpstationen zwischen Triest und Paluzza einbauen. Das KW Paluzza mit zwei 13 Meter hohen Schornsteinen würde sogar im Wohngebiet stehen.


Sieben Kilometer bis zur Staatsgrenze

Diese Gas-Kraftwerke dienen primär der Stromerzeugung, mit der Abwärme wiederum soll die Rohrleitung und damit das Öl um einige Grade aufgeheizt werden. Das verbessere die Viskosität des Öls, erhöhe so die Durchflussgeschwindigkeit und sei ein guter Schritt in Richtung Energiewende, heißt es bei SIOT. Eine der beteiligten Gesellschaften ist die russische Rosneft. Gas wird vermehrt gebraucht werden. Allein in Paluzza steigen laut Bürgerinitiativen durch die Verbrennung von über 14 Millionen Kubikmetern Gas pro Jahr mehr als 27.000 Tonnen CO₂, an die 79 Tonnen CO und rund 30 Tonnen an NOx in die karnische Luft. Der Südwind, und der bläst oft, wird diese Emissionen auch ins Gailtal transportieren. Bis zur Staatsgrenze sind es nur rund sieben Kilometer.

"Dieses Projekt wird in unserem Tal und in den Nachbarregionen enorme Schäden verursachen", sagt Bürgermeister Massimo Mentil

Im Gailtal wie in Klagenfurt ist dieses Kraftwerksprojekt unbekannt. "Bisher war keine Rede davon", sagt Kötschach-Mauthens Bürgermeister Josef Zoppoth (SPÖ). Auch die Landesregierung verfügt über keine Informationen. Da es seitens Italien kein grenzüberschreitendes UVP-Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung gebe, sei es betroffenen Staaten nicht möglich, sich an den Verfahren zu beteiligen, teilt das Büro von Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) mit. "Sowohl die Gemeinde Paluzza als auch die Bevölkerung sind gegen ein Projekt, welches durch mächtige multinationale Konzerne ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung, von oben herab, gegen den Willen der Bürger durchgesetzt wird. Dieses Projekt wird unserem Tal und auch den benachbarten Tälern enorme Schäden zufügen. Emissionen machen auch vor Staatsgrenzen nicht Halt", sagt Paluzzas Bürgermeister Massimo Mentil. Er erhofft sich von Kärntner Seite Unterstützung im Kampf gegen das Gaskraftwerk.

Hintergründe

Organisation. Die TAL-Gruppe betreibt die Transalpine Ölpipeline von Triest über Österreich nach Deutschland (Karlsruhe). Jährliche Transportleistung bis zu 40 Millionen Tonnen Rohöl.
Drei Gesellschaften. Die TAL besteht aus SIOT-Italien, TAL Österreich und Deutschland.
Paluzza. Norditalienische Gemeinde in Friual-Julisch-Venetien, 30 Kilometer von Kötschach-Mauthen entfernt.



STOP SIOT

Spenden. Gegen den Bau des Gaskraftwerks wird prozessiert, Spenden werden erbeten: www.produzionidalbasso.com/project/stop-s-i-o-t/


SPENDENKONTO:

Legambiente Friuli Venezia Giulia APS
IBAN: IT52S0623012304000015638653
BIC: CRPPIT2PXXX




LEGAMBIENTE

"Das Projekt schadet und verlangsamt die Energiewende der FVG-Region um mindestens 5 Jahre! Und nur wir und die Umwelt zahlen!" Weiter ...


Originalartikel
31.08.2022 Kleine Zeitung Online
03.03.2023 Kleine Zeitung Online

10.03.2023 Kleine Zeitung Online
Die TAL verteidigt geplantes Gaskraftwerk in Paluzza





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Ingo Ortner @ the Lounge

Quelle: kaernten.ORF.at vom 23.02.2023

In den letzten 30 Jahren ist die Durchschnittstemperatur im Sommer in Kärnten um drei Grad gestiegen, im Winter um ca. zwei Grad. Noch ein halbes Grad mehr hätte starke Auswirkungen auf die Schneefallgrenze, so Klimafachleute von Geosphere Austria. Ein Drittel der Skigebiete würde es Mitte des Jahrhunderts nicht mehr geben.

Die Erwärmung im Alpenraum war in letzten 30 Jahren im Sommer dreimal, im Winter zweimal so hoch wie in den meisten anderen Regionen der Welt. Dieser Trend wird sich fortsetzen - aber wie schnell können Menschen und besonders Politik beeinflussen, betonte Erwin Mayer von der parteiunabhängigen Plattform klimaneutral. Bei einer Pressekonferenz forderte er von der künftigen Landesregierung deutlich mehr Windräder und Photovoltaik für Kärnten. Denn mit dem derzeitigen Kurs werde das Ziel der Klimaneutralität nicht zu erreichen sein, so Mayer.

In Zukunft werde Schnee unterhalb von 1.500 Metern eine Seltenheit sein, auch wenn die Erwärmung nur noch geringfügig wäre, sagte Meteorologe Gerhard Hohenwarter: "Es ist nicht das Hauptproblem, dass uns der Niederschlag im Winter fehlt, sondern dass die Schneefallgrenze deutlich ansteigen wird und es wirklich für die größeren und höheren Skigebiete ein Problem geben wird." Ohne Klimaschutz würde der Rückgang der Schneedecke 90 Prozent betragen, während der Rückgang bei Erreichen der Klimaziele um rund 30 Prozent liegen würde.

Es geht aber nicht nur um die Skigebiete, sondern auch um den Zustand der Natur: Trockenschäden in der Landwirtschaft, erhöhtes Waldbrandrisiko, auftauender Permafrost und erhöhtes Risiko für Sturm- und Hochwasserereignisse.


Anreisen mit Öffis

Die Touristiker können aber auch selbst Einiges tun. Zum Beispiel Angebote schnüren, wie Gäste einfach und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können, sagte Kirsten von Elverfeldt vom Institut für Geographie und Regionalforschung an der Universität Klagenfurt. Der Tourismus verursache acht Prozent der Treibhausemissionen. Hauptverursacher sei die Anreise mit dem Pkw: "Verkehr muss vermieden, verlagert und umweltfreundlicher werden und zwar schnell. Die öffentliche Mobilität vor Ort muss viel leichter werden, die Gäste sollten das eigene Auto nicht mehr brauchen müssen."

Vor allem Betriebe auf dem Ein- und Zweistern-, sowie im Fünf-Sterne-Sektor würden viel Energie verbrauchen. Hier müssten die Betreiber ansetzen, so von Elverfeldt. Werde nicht rasch von allen Seiten gehandelt, werde bald eines von drei Skigebieten vor dem Aus stehen, so Robert Steiger von der Universität Innsbruck. Mayer sagte, man sehe anhand der Steiermark, dass Windparks in Skiregionen auch positive Auswirkungen auf den Tourismus haben könnten. Denn die Windräder würden als Winterrettungsaktion erkannt.




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Ingo Ortner @ the Lounge

Seit 2017 steht FReD für das e-Carsharing-Projekt in der Tourismusregion Gailtal-Lesachtal-Weißensee. Damit hast du eine umweltfreundliche und günstige Alternative zum eigenen Auto. Gebucht wird das e-Fahrzeug über die FReD-App. Die Standorte sind so gewählt, dass sie problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinierbar sind. Die e-Autos stammen von ansässigen Unternehmen.

https://fred-fahren.at/fred-app/

Alle Infos unter #fredfahren





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Zwischen bewirtschafteten Almen in Österreich, kleinen Dörfern wie Premana in Italien und Tourismuszentren wie Méribel in Frankreich und Garmisch-Partenkirchen in Bayern macht sich ALPENLAND auf die Suche nach Menschen, die im Alpenraum leben und Teil dieser unterschiedlichen Welten sind. Ein Bild unserer Gesellschaft in einem Raum, der sich über acht Länder Europas erstreckt und durch seine Topologie besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Robert Schabus (*1971, Förolach, Hermagor)

Österreichischer Filmemacher.

Robert Schabus wuchs als einer von drei Brüdern auf einem Bauernhof im Kärntner Gailtal auf. Er absolvierte das Studium zur Philosophie, Pädagogik und Medienkommunikation an der Universität Klagenfurt, welches er 2001 abschloss. Seither arbeitet er als unabhängiger Filmemacher im sozial-dokumentarischen Bereich.

"Ich selbst bin im Alpenraum in Kärnten aufgewachsen und habe in der Tat auch sehr starke Veränderungen in meinem nahen Umfeld wahrgenommen. Unweit von uns liegt das Nassfeld, das größte Schigebiet von Kärnten. Als ich als Kind begonnen habe schizufahren, gab es einen Einser-Sessellift und einige Schlepplifte. Würde man heute eine Zeitreise machen, wäre nichts mehr wiederzuerkennen. Heute sind dort moderne Lift- und Beschneiungsanlagen, ohne die kein Schigebiet mehr auskommt. Der Wandel ist überall sichtbar, auch architektonisch. An vielen Orten entstehen Chalet-Dörfer, Investitionsobjekte in Immobilien boomen und die Zersiedelung generell ist ein großes Thema."

Das ganze Interview zum Nachlesen findet ihr hier ...


Filmabend mit anschließender Diskussion

Donnerstag, 9. Februar im Rathaussaal Hermagor
Beginn: 19:00 Uhr
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Mit der Gründung des Alpenvereins im Jahre 1862 wurde die Erschließung des Alpenraumes durch Hütten und Wege eingeleitet. Aber schon sehr bald danach - und davon zeugen viele Schriftstücke - setzte sich der Alpenverein mit großem Einsatz für bedrohte Naturräume in den Alpen ein und wuchs neben dem Alpinismus und Hüttenwesen zu einer nicht wegzudenkenden Säule des Vereins heran. Bereits 1880 führte der Alpenverein erste Schutzwaldsanierungen durch und wies dabei immer auf die Bedeutung des Bergwaldes für die Menschen hin. Im Jahre 1927 wurde der Naturschutz in den Statuten des ÖAV schließlich verankert.


Zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes sowie zum umweltgerechten Bergsport

Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2013 in Dornbirn wurde ein neues Grundsatzprogramm zum Thema Naturschutz beschlossen. Zuvor haben der Österreichische und Deutsche Alpenverein sowie der Alpenverein Südtirol das neue Grundsatzprogramm gemeinsam erarbeitet und jeweils angenommen.

In ihrer Doppelrolle als Bergsport- und Naturschutzorganisation, die mit Zielkonflikten verbunden ist und sich nur mit Kompromissen lösen lässt, setzen sich die Alpenvereine in ihrem gemeinsamen Grundsatzprogramm für ein maßvolles und umsichtiges Nützen sowie ein vorausschauendes Schützen des Alpenraums ein. Wichtigstes Ergebnis ist die Vereinheitlichung von Präambel und Leitlinien des Grundsatzprogramms mit dem Deutschen und Südtiroler Alpenverein. In den zentralen Fragen des Natur- und Umweltschutzes im Alpenraum werden ÖAV, DAV und AVS somit nach den gleichen Grundsätzen handeln.

Zuvor hatte es erstmals 1978 ein von der Hauptversammlung beschlossenes Grundsatzprogramm gegeben, es folgte das "Mittelfristige Arbeitsprogramm für den Natur- und Umweltschutz" (1992) sowie Leitlinien für den Alpenschutz "Helfen wir den Alpen" (1994).


Detaillierte Version

Das im Jahr 2013 vom ÖAV, DAV und AVS gemeinsam erarbeitete und beschlossene Grundsatzprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes sowie zum umweltgerechten Bergsport gilt als Richtschnur für unsere Arbeit und steht hier als PDF-Download bereit.


Aus- und Fortbildung mit Naturschutzbezug
Team Raumplanung und Naturschutz
Alpenkonvention




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